Bachelorarbeit, 2016
55 Seiten, Note: 2,3
1 Hinführung zum Thema
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Sponsoring und Begriffsabgrenzung
2.2 Einordnung in den Marketing-Mix
2.3 Definition Sportsponsoring
2.4 Ziele des Sportsponsoring
2.5 Akteure und Kommunikationsprozess im Sportsponsoring
2.5.1 Medien
2.5.2 Sponsoring-Agenturen
2.5.3 Öffentlichkeit
2.5.4 Kommunikationsprozess
3 Sportsponsoring
3.1 Einsatzmöglichkeiten von Sportsponsoring
3.1.1 Sponsoring von Einzelsportlern
3.1.2 Sponsoring von Sportmannschaften
3.1.3 Sponsoring von Sportveranstaltungen
3.2 Sport als Gesponserter
3.3 Unternehmen als Sponsor
3.4 Umfang Sponsoring-Engagement
3.4.1 Full-Sponsoring
3.4.2 Haupt-Sponsoring
3.4.3 Co-Sponsporing
3.5 Zielgruppen Sportsponsoring
3.6 Rolle des Sportsponsoring in der Gesellschaft und in Unternehmen
3.7 Chancen und Risiken von Sportsponsoring
3.7.1 Chancen Sportsonsoring aus Sponsoren-Sicht
3.7.1.1 Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung
3.7.1.2 Breitensport als Chance
3.7.2 Risiken des Sportsponsoring aus Sponsoren-Sicht
3.7.2.1 Negativer Imagetransfer
3.7.2.2 Ambush Marketing
3.7.2.3 Sponsoring-Overkill
3.7.3 Chancen und Risiken aus Sicht des Gesponserten
3.7.3.1 Chancen aus Sicht des Gesponserten
3.7.3.2 Risiken aus Sicht des Gesponserten
4 Wirkungsforschung im Sportsponsoring
4.1 Bedeutung und Aufgaben der Wirkungskontrolle
4.2 Theorie der Wirkungsforschung im Sportsponsoring
4.2.1 Das S-O-R- Modell
4.2.2 Modell der Wirkungspfade
4.3 Probleme der Wirkungskontrolle
4.3.1 Interdependenzen
4.3.2 Ausstrahlungseffekte
4.3.3 Überlagerungseffekte
4.3.4 Externe Störeinflüsse
4.4 Wirkungsmessung im Sportsponsoring
4.4.1 Verfahrung zur Messung der Wahrnehmung
4.4.2 Verfahren zur Messung der Erinnerungswirkung
4.4.3 Verfahren zur Messung von Einstellungs- bzw. Imageveränderung
4.4.4 Verfahren zur Messung der Sponsoringleistung
4.5 Erkenntnisse über die Wirkungsweise des Sponsorings
4.5.1 Wirkungsbedingungen
4.5.2 Erkenntnisse zur Wahrnehmung
4.5.3 Erkenntnisse zur Erinnerungswirkung
4.5.4 Erkenntnisse zum Imagetransfer
4.5.6 Sponsoring und integrierte Kommunikation
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Fragestellung, ob ein Sportsponsoring-Engagement für Unternehmen primär ein Instrument zur Imagepflege (Prestigefrage) darstellt oder als gezieltes Instrument der Kommunikationspolitik zur Erreichung ökonomischer Ziele (Erfolgsfaktor) fungiert.
3.7.2.2 Ambush Marketing
Ein Risiko aus Sicht der Unternehmen, Sport-Event-Veranstalter und den Medien birgt das Ambush Marketing. In Bezug auf das Ambush Marketing wird von Seiten offizieller Sponsoren von Diebstahl gesprochen. „Ambush“ bedeutet wörtlich übersetzt „Hinterhalt“, „to ambush“ soviel wie „aus dem Hinterhalt überfallen“. Bruhn definiert den Begriff wie folgt: "Ambush Marketing ist die Ausrichtung von Kommunikations- und Marketingmaßnahmen von Unternehmen auf einer Sportveranstaltung, um eine kommunikative Wirkung bei bestimmten Zielgruppen zu erreichen, ohne eine offizielle Sponsorenstellung zu besitzen und eine Gegenleistung zu erbringen." Durch den Einsatz der Ambusher wird zum Einen das Vermarktungspotenzial aus Sicht der Sponsoren verringert und zum Anderen kann Ambush Marketing zur Schwächung der kommunikativen Wirkung des Sponsoring-Engagements beitragen. Ebenfalls kann Ambush Marketing zum Verlust der Exklusivität, in Bezug auf das Prädikat offizieller Sponsor zu sein, führen.
Demzufolge kann der Einsatz von Ambush Marketing aus Sicht des Sponsors eine Abnahme der Effektivität der Sponsoring Botschaft und so zu einem Wertverlust des Sponsoring-Engagements beitragen.
Als Beispiel für Ambush Marketing ist die Aktion der niederländischen Biermarke Bavaria zu nennen. Bei der Fußball-WM 2010 wurden 36 junge Frauen mit orange-farbenen kurzen Kleider im Publikum während eines Vorrundenspiels der Niederlande positioniert. Auf den Kleidern war der Markenname Bavaria zu sehen. Durch diese Aktion erreichte die niederländische Biermarke ein hohes Maß an medialer Aufmerksamkeit, obwohl sie kein offizieller Sponsor der Weltmeisterschaft war.
1 Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel erläutert den hohen Stellenwert des Sports in der Gesellschaft und leitet die Forschungsfrage ab, ob Sportsponsoring eine Prestigefrage oder ein Erfolgsfaktor ist.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen sowie die Einordnung des Sponsorings in den Marketing-Mix und die Akteure im Kommunikationsprozess dargelegt.
3 Sportsponsoring: Dieses Kapitel behandelt die Einsatzmöglichkeiten, Zielgruppen sowie Chancen und Risiken des Sportsponsorings aus verschiedenen Perspektiven.
4 Wirkungsforschung im Sportsponsoring: Es werden Theorien, Probleme der Wirkungskontrolle, Messverfahren und spezifische Erkenntnisse über die Wirkungsweise des Sponsorings vorgestellt.
5 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage unter Berücksichtigung der untersuchten Aspekte.
Sportsponsoring, Marketing-Mix, Kommunikationspolitik, Wirkungsforschung, S-O-R-Modell, Ambush Marketing, Imagetransfer, Bekanntheitsgrad, Sponsoring-Objekt, Sponsoren, Zielgruppen, CSR, Wirkungsmessung, Unternehmenskommunikation, Erfolgsfaktor.
Die Arbeit untersucht die Rolle des Sportsponsorings im modernen Marketing und analysiert, ob es sich dabei primär um ein Prestigeprojekt handelt oder um ein messbares Instrument für wirtschaftlichen Erfolg.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Sponsorings, die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten (z. B. Einzelsportler oder Events) sowie die wissenschaftliche Wirkungsforschung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob Sportsponsoring aus Unternehmenssicht eher eine Prestigefrage oder ein konkreter Erfolgsfaktor für die Kommunikationspolitik ist.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturanalyse, der Erläuterung psychologischer Wirkungsmodelle sowie der Darstellung aktueller Messverfahren für die Sponsoring-Leistung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung des Sponsorings, die Analyse der Sponsoring-Objekte und Akteure, eine detaillierte Risikobetrachtung sowie eine fundierte Untersuchung zur Wirkungsmessung im Sport.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportsponsoring, Imagetransfer, Kommunikationspolitik, Wirkungsforschung und Sponsoring-Overkill geprägt.
Der "spread-over-effect" beschreibt den Prozess, bei dem positive Attribute des Sports (wie Dynamik oder Erfolg) durch das Sponsoring-Engagement auf das Unternehmen oder die Marke des Sponsors übertragen werden.
Ambush Marketing schwächt die Exklusivität offizieller Sponsoren und reduziert das Vermarktungspotenzial, da Konkurrenzunternehmen versuchen, die Aufmerksamkeit ohne offizielle Sponsorenrechte abzuschöpfen.
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