Masterarbeit, 2016
100 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Social Media
2.1 Definition Social Media
2.1.1 Definition Social Media Marketing
2.1.2 Vom Push- zum Pull-Marketing
2.2 Nutzerzahlen von sozialen Medien in Deutschland
2.2.1 Nutzerzahlen der beliebtesten Plattformen
2.2.2 Potentiale für Unternehmen im Bereich Social Media
2.3 Social Media Nutzung durch Unternehmen in Deutschland
2.3.1 Was erhoffen sich Unternehmen von einem SM Engagement
2.3.2 Hindernisse beim Einsatz von Social Media
2.3.2.1 Datenschutz
2.3.2.2 Fehlendes Know-how
2.3.2.3 Mangelnde Beteiligung/ Wahrnehmung der Zielgruppe
2.3.2.4 Falsche Umsetzung
2.3.2.5 Kontrollverlust
2.3.2.6 Intern zu wenig abteilungsübergreifende Zusammenarbeit
2.3.2.7 Zu wenig Ressourcen (Zeit, Budget, Personal)
2.3.2.8 Falsche/ fehlende Zuständigkeiten
2.3.2.9 Zielgruppe nicht über Social Media zu erreichen
2.3.2.10 Interne Widerstände
2.3.2.11 Negative Publicity
2.4 Nutzerzahlen der beliebtesten Plattformen aus Sicht der Unternehmen
2.4.1 Social Media Marketing: die dominierenden Kanäle in Deutschland
2.4.2 Gegebenheiten der Plattformen anpassen
2.4.3 Facebook
2.4.3.1 Facebooks Funktionen
2.4.3.2 Nutzung durch Unternehmen in Deutschland
2.4.3.3 Marketing auf Facebook
2.4.3.4 Weitere Marketinginstrumente
2.4.4 Youtube
2.4.4.1 Funktionen auf YouTube
2.4.4.2 Marketing auf YouTube
2.4.4.3 Die Zukunft von YouTube
2.4.5 Blogs
2.4.5.1 Marketing auf Blogs
2.4.5.2 Analyse der Besucher
2.4.5.3 SEO
2.4.6 XING
2.4.6.1 Funktionen innerhalb der Plattform
2.4.6.2 Marketing auf XING
2.4.7 Instagram
2.4.7.1 Funktionen innerhalb der Plattform
2.4.7.2 Marketing auf Instagram
2.4.8 Twitter
2.4.8.1 Twitters Funktionen
2.4.8.2 Nutzung durch Unternehmen in Deutschland
2.5 Einleitung zur Daten-Materie
2.5.1 Einleitung zum Rechtsteil
2.5.1.1 Verfassungsrechtlicher Schutz personenbezogener Daten
2.5.1.2 Einfachgesetzlicher Schutz personenbezogener Daten
2.5.2 Grundprinzipien
2.5.2.1 Verbotsprinzip
2.5.2.2 Zweckbindungsgrundsatz
2.5.2.3 Erforderlichkeitsprinzip
2.5.2.4 Betroffenenrechte
2.5.2.5 Transparenzprinzip
2.5.2.6 Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit
2.5.2.7 Schutz besonderer personenbezogener Daten
2.6 Problemstellung
2.6.1 Webanalysen
2.6.1.1 Funktionalität
2.6.1.2 Rechtsgrundlage
2.6.1.3 Datenschutzrechtliche Bedenken
2.6.2 Big Data
2.6.2.1 Rechtsgrundlage
2.6.2.2 Vollständige Anonymisierung/ Pseudonymisierung bei Big Data Anwendungen
2.6.2.3 Das Prinzip des informierten Nutzers
2.6.2.4 Speicherung der Daten auf ausländischen Servern
2.6.3 Cookies
2.6.3.1 Funktionalität
2.6.3.2 Rechtslage
2.6.3.3 Historische Rechtsentwicklung
2.6.3.4 Grauzone beim Einsatz von Cookies
2.6.4 Social Plugins
2.6.4.1 Funktionalität
2.6.4.2 Rechtslage
2.6.4.3 Wettbewerbsnachteile bei Nicht-Implementierung
2.7 Überleitung
3 DSGVO
3.1 Die neue Datenschutzgrundverordnung
3.1.1 Aufbau
3.1.2 Öffnungsklauseln
3.2 Kernziele der DSGVO
3.2.1 Ziel 1: Datenschutzrecht natürlicher Personen stärken
3.2.2 Ziel 2: Freien Verkehr personenbezogener Daten im Binnenmarkt erleichtern
3.2.3 Ziel 3: Verwaltungsaufwand verringern
3.3 Relevante Neuregelungen der DSGVO
3.3.1 Allgemeine Datenschutzprinzipien
3.3.1.1 Schutzgut der DSGVO
3.3.1.2 Privacy by Design
3.3.1.3 Privacy by Default
3.3.2 Territorialer Anwendungsbereich der DSGVO
3.3.2.1 Urteil Google Spain
3.3.2.2 Angebot an europäische Bürger
3.3.2.3 Beobachtung europäischer Bürger
3.3.3 Informationspflichten
3.3.3.1 Form der Bereitstellung
3.3.3.2 Direkte und anderweitige Datenerhebung
3.3.4 Auskunftspflichten
3.3.4.1 Zugriffsrechte der Verbraucher
3.3.4.2 Bereitstellen von Kopien
3.3.5 Auftragsverarbeitung
3.3.5.1 Vertragsform
3.3.5.2 Einschaltung von Subunternehmen
3.3.5.3 Pflichten des Auftraggebers
3.3.6 Einwilligung
3.3.6.1 Personenbezogene Daten
3.3.6.2 Relatives und absolutes Verständnis des Personenbezugs
3.3.6.3 Cookies
3.3.6.4 IP-Adressen
3.3.6.5 Erlaubnistatbestände
3.3.6.6 Big Data Anwendungen
3.3.6.7 Gefahr des klaren Ungleichgewichts zwischen den Beteiligten
3.3.7 Überleitung
4 Handlungsempfehlung
4.1 Vorsicht beim Setzen von Cookies
4.2 Keine Cookie Pop-Ups verwenden
4.3 Vorsicht beim Einsatz von Social Plugins
4.4 Sorgfältige Vorauswahl bei der Auftragsverarbeitung
4.5 Auskunftspflichten: auf mögliche Anfragen der Verbraucher vorbereiten
4.6 Zwecke der Datenverarbeitung vorab definieren
4.7 Datenschutzerklärung überarbeiten
4.8 Interne Social Media Richtlinien schaffen
4.9 Das Thema Datenschutz zum Inhalt der eigenen Content Strategie machen
4.10 Trendscouting
5 Ausblick
Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf die Social Media Marketing Strategien deutscher Unternehmen. Ziel ist es, die spezifischen regulatorischen Herausforderungen zu identifizieren und unternehmenstaugliche Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um das Social Media Marketing trotz verschärfter Datenschutzvorgaben rechtskonform und erfolgreich fortzuführen.
1.1 Ausgangssituation
„Digitale Marketing Evolution – Wer klassisch wirbt, stirbt.“ Bei der Betrachtung des Buchtitels könnten vor allem fachfremde Personen meinen, dass die Titelwahl der Autoren nur deshalb so apokalyptisch ausgefallen ist, um neben all den anderen Büchern zum Thema Social Media Marketing überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Allerdings repräsentiert der Buchtitel bei genauerer Betrachtung tatsächlich den Wandel, der sich in der Marketingwelt in den letzten Jahren ungebremst vollzogen hat. Noch nie wurde den sozialen Medien – weder von Verbrauchern, noch von Unternehmen – mehr Aufmerksamkeit geschenkt als im Jahr 2016.
Facebook hat gerade erst vor kurzem die Schallmauer von 1,7 Mrd. Nutzern durchbrochen. Auf YouTube werden pro Minute 100 Stunden an Videomaterial hochgeladen. Schließlich wären da noch die jungen, aufstrebenden Social Media Kanäle, angeführt von Snapchat, die gerade erst ein Übernahmeangebot Facebooks von über 3 Mrd. US-Dollar ablehnten und mittlerweile selbst über 200 Mio. aktive Nutzer haben.
All diese Zahlen untermauern eindrucksvoll, dass soziale Medien mittlerweile viel mehr sind als lediglich Trends, die jederzeit wieder in die Bedeutungslosigkeit abklingen könnten. Soziale Medien sind längst ein fester Bestandteil unseres Alltags und es deutet nichts darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Wandel im Marketing durch soziale Medien und definiert das Ziel der Arbeit, Unternehmen bei der Anpassung ihrer Strategien an die DSGVO zu unterstützen.
2 Social Media: Dieses Kapitel definiert Social Media Marketing, analysiert aktuelle Nutzerzahlen und beleuchtet die vielfältigen Hindernisse, mit denen Unternehmen bei der Implementierung sozialer Medien konfrontiert sind.
3 DSGVO: Der Abschnitt widmet sich den Kernzielen der neuen Datenschutzverordnung und untersucht detailliert die Neuregelungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die betrieblichen Marketingpraktiken haben.
4 Handlungsempfehlung: Hier werden konkrete, praxisnahe Strategien entwickelt, wie Unternehmen ihre Social Media Marketing Prozesse fristgerecht und rechtskonform an die neuen Anforderungen der DSGVO anpassen können.
5 Ausblick: Der Ausblick resümiert die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen und betont die Notwendigkeit einer proaktiven, strategischen Anpassung an das neue Datenschutzrecht.
Social Media Marketing, EU-Datenschutzgrundverordnung, DSGVO, Datenschutzrecht, Unternehmensstrategie, Rechtskonformität, Webanalyse, Cookies, Social Plugins, Personendaten, Datensparsamkeit, Big Data, Transparenzprinzip, Compliance, Marketing-Mix
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des Social Media Marketings durch die Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und wie deutsche Unternehmen ihre Strategien hieran anpassen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der datenschutzrechtlichen Bewertung von Social Media Monitoring, Webanalysen, dem Einsatz von Cookies und Plugins sowie der strategischen Implementierung rechtskonformer Prozesse.
Das Ziel ist die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, damit Unternehmen ihre Social Media Aktivitäten bis zum Inkrafttreten der DSGVO rechtskonform ausrichten können.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Rechtsanalyse sowie die Auswertung von Branchenstudien zum Social Media Nutzungsverhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Social Media Nutzung, eine detaillierte Analyse der DSGVO-Neuerungen und die Formulierung praktischer Empfehlungen.
Wichtige Begriffe sind Social Media Marketing, DSGVO, Datenschutz, Compliance, Big Data und Transparenz.
Sie verschärft die Anforderungen an Einwilligung und Transparenz, was insbesondere bei automatisierten Prozessen wie Tracking, Webanalyse oder dem Einsatz von Social Plugins zu hohem Anpassungsaufwand führt.
Es wird empfohlen, keine datenschutzrechtlich bedenklichen Plugins einzubinden, sondern sicherere Alternativen wie die "Zwei-Klick-Lösung" zu prüfen.
Ja, Unternehmen können Transparenz und Aufklärung über Datenschutz sogar als inhaltliches Thema ihrer Content-Strategie nutzen, um Vertrauen bei den Nutzern aufzubauen.
Die Arbeit betont, dass Unternehmen trotz komplexer Rahmenbedingungen nicht auf Social Media verzichten sollten, sondern proaktiv eine rechtskonforme, ganzheitliche Audit-Strategie verfolgen müssen.
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