Bachelorarbeit, 2010
51 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Verfahren der Investitionsrechnung
2.1 Statische Verfahren der Investitionsrechnung
2.1.1 Gewinnvergleichsrechnung
2.1.1.1 Beispiel zur Gewinnvergleichsrechnung
2.1.1.2 Grenzen der Gewinnvergleichsrechnung
2.1.2 Kostenvergleichsrechnung
2.1.2.1 Beispiel zur Kostenvergleichsrechnung
2.1.2.2 Grenzen der Kostenvergleichsrechnung
2.1.3 Renditevergleichsrechnung
2.1.3.1 Beispiel zur Renditevergleichsrechnung
2.1.3.2 Grenzen der Renditevergleichsrechnung
2.1.4 Amortisationsrechnung
2.1.4.1 Grenzen der Amortisationsrechnung
2.1.4.2 Grenzen der Amortisationsrechnung
2.2 Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung
2.2.1 Kapitalwertmethode
2.2.1.1 Beispiel zur Kapitalwertmethode
2.2.1.2 Grenzen der Kapitalwertmethode
3 Untersuchung
3.1 Microsoft Excel- Tool als Untersuchungsgrundlage
3.2 Untersuchung der Grenzwerte der verschiedenen Rechenverfahren
3.2.1 Die Variation der Anschaffungskosten in Abhängigkeit von den kalkulatorischen Zinsen
3.2.2 Die Variation der Nutzungsdauer in Abhängigkeit von den kalkulatorischen Zinsen
3.2.3 Die Variation der Anschaffungskosten in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer
3.3 Untersuchung der kritischen Größen unter der Prämisse des konstanten Gewinns der Investitionsalternative B
3.3.1 Die Veränderung der Anschaffungskostem in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer
3.3.2 Die Veränderung der Anschaffungskosten in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer
3.3.3 Die Veränderung der Anschaffungskosten in Abhängigkeit von den kalkulatorischen Zinsen
4 Fazit
Das primäre Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Ermittlung jener kritischen Größen (Anschaffungskosten, Nutzungsdauer, Zinssatz), bei denen statische und dynamische Investitionsrechnungsverfahren zu identischen Auswahlentscheidungen führen. Es soll aufgezeigt werden, unter welchen spezifischen Bedingungen die vereinfachten statischen Verfahren als Hilfsmittel für Investitionsentscheidungen gegenüber der Kapitalwertmethode valide Ergebnisse liefern.
2.1.1.1 Beispiel zur Gewinnvergleichsrechnung
Ein Investor verfügt über einen Planungszeitraum von t = 5 Jahren und über die Investitionsalternativen A und B. Die Investitionsalternativen A und B sind in der Lage das gleiche Produkt in identischer Qualität herzustellen. Die Alternativen unterscheiden sich allerdings in den Anschaffungs- und Betriebskosten, sowie in der Produktionsgeschwindigkeit und Nutzungsdauer. Durch Markterhebungen rechnet der Investor mit einem maximalen Absatz von 100.000 Stück pro Jahr und einem Verkaufspreis von 10 € je Stück. Die Investitionsalternative A verursacht Anschaffungskosten von 500.000 €.
Hinzu kommen beschäftigungsvariable Kosten in Höhe von 6 € je Stück, beschäftigungsfixe Kosten in Höhe von 70.000 € pro Jahr, eine Produktionsmenge von maximal 60.000 Stück pro Jahr und eine Nutzungsdauer von 5 Jahren. Dem gegenüber steht die Investitionsalternative B mit Anschaffungskosten von 600.000 €. Dazu kommen beschäftigungsvariable Kosten von 5 € je Stück, beschäftigungsfixe Kosten von 170.000 € pro Jahr, eine Produktionsmenge von maximal 80.000 Stück pro Jahr und eine Nutzungsdauer von 4 Jahren. Weiterhin sind von dem Investor kalkulatorische Zinsen auf Basis eines Zinssatzes von 10 % sowie kalkulatorische Abschreibungen zu berücksichtigen. Die Abschreibungsbeträge sind linear, also durch Division der Anschaffungskosten durch die Nutzungsdauer, anzusetzen. Die kalkulatorischen Zinsen werden ermittelt, indem man die halben Anschaffungskosten mit dem Zinssatz multipliziert.
Der Investor soll nun berechnen, welche Investitionsalternative den größtmöglichen durchschnittlichen Gewinn prognostiziert.
1 Einleitung: Definiert die Aufgabenstellung, die Zielsetzung sowie die Relevanz der Untersuchung zur Fundierung von Investitionsentscheidungen.
2 Verfahren der Investitionsrechnung: Stellt die theoretischen Grundlagen der statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren inklusive ihrer jeweiligen Charakteristika und Grenzen dar.
3 Untersuchung: Beschreibt die methodische Vorgehensweise mittels eines eigens entwickelten Excel-Tools zur Ermittlung kritischer Grenzwerte bei verschiedenen Investitionsalternativen.
4 Fazit: Reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und diskutiert die eingeschränkte Anwendbarkeit statischer Verfahren in der betrieblichen Praxis.
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Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich von statischen und dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung und deren Zuverlässigkeit bei Investitionsentscheidungen.
Die zentralen Themen sind die Gewinn-, Kosten-, Rendite- und Amortisationsrechnung sowie die Kapitalwertmethode und deren Verhalten bei variierenden Parametern.
Das Ziel ist die Ermittlung kritischer Grenzwerte für Anschaffungskosten, Nutzungsdauer und Zinsen, bei denen alle Verfahren zu identischen Auswahlentscheidungen führen.
Es wird eine Grenzwertanalyse unter Verwendung eines eigens für diesen Zweck entwickelten Microsoft Excel-Tools durchgeführt, um Sensitivitätsrechnungen grafisch auszuwerten.
Im Hauptteil werden verschiedene Szenarien analysiert, in denen die Daten der Investitionsalternative B variiert werden, um deren Auswirkungen auf die Investitionsentscheidung zu prüfen.
Die zentralen Begriffe sind Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Grenzwertanalyse, Sensitivitätsrechnung und der Vergleich statischer sowie dynamischer Verfahren.
Die Untersuchung zeigt, dass bei abweichenden Nutzungsdauern die statischen Verfahren oft zu anderen Empfehlungen führen als die Kapitalwertmethode, sofern keine kritischen Grenzwerte eingehalten werden.
Das Tool ermöglicht eine schnelle und präzise Ermittlung der Grenzwerte mittels Schiebereglern und visualisiert die Zusammenhänge zwischen den kritischen Größen grafisch.
Der Autor stuft die Anwendbarkeit statischer Verfahren als kritisch ein, da sie in der Praxis nur bei sehr restriktiven Bedingungen, wie identischen Anschaffungskosten und Nutzungsdauern, verlässliche Entscheidungen ermöglichen.
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