Bachelorarbeit, 2017
72 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zieldefinition und Fragestellung
1.2 Vorgehensweise
2 Grundlagen der Unternehmensführung
2.1 Entrepreneurship
2.2 Motive einer Gründung
2.3 Die Unternehmensgründung
2.4 Definition Start-ups
2.4.1 Entwicklungsphasen
2.4.2 Die Gründungsphase
2.5 Entrepreneurial Ecosystem
2.5.1 Ecosystem
2.5.2 Entrepreneurial Ecosystem
3 Entrepreneurial Ecosystem in Dortmund
3.1 Bestandsaufnahme
3.2 Forschungsdesign
3.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse und Vorgehensweise
3.2.2 Gestaltung eines Interviewleitfadens
3.2.3 Auswahl der Untersuchungseinheit und Durchführung der Interviews
3.3 Steckbriefe
3.3.1 escamed UG
3.3.2 WeeGee UG
3.3.3 Loyees GbR
3.3.4 Kapably
3.3.5 Der Holzwichtel
3.3.6 Pin-a-Gym
3.4 Qualitative Inhaltsanalyse
3.5 Kritische Würdigung und weiterer Forschungsbedarf
4 Handlungsempfehlung für die start2grow
5 Handlungsempfehlung für Gründer
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert die Rahmenbedingungen des Gründerökosystems in Dortmund und untersucht den Einfluss der Initiative start2grow auf den Gründungsprozess von Start-ups. Ziel ist es, durch Experteninterviews mit Gründern und eine fundierte Bestandsaufnahme des regionalen Ökosystems Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Standorts Dortmund abzuleiten.
3.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse und Vorgehensweise
Die Experteninterviews werden im Rahmen des problemzentrierten Interviews nach Mayring geführt, bei dem „[...] alle Formen der offenen, halbstrukturierten Befragung zusammengefasst werden. Das Interview lässt den Befragten möglichst frei zu Wort kommen, um einem offenen Gespräch nahe zu kommen. Es ist aber zentriert auf eine bestimmte Problemstellung, die der Interviewer einführt, auf die er immer wieder zurückkommt.“ Die Problemstellung stellt die aktuell rückgängige Gründerquote in Dortmund dar, die mit Hilfe des Gründerökosystem-Ansatzes aufgegriffen wird. Anschließend werden die Interviews in Form des „Zusammenfassendes Protokoll“, bei dem nur die, für den Forschungsgegenstand wichtigen, Informationen aufgenommen werden, zusammengefasst. Dieses „[...] ist dann sinnvoll, wenn man vorwiegend an der inhaltlich-thematischen Seite des Materials interessiert ist [...].“ Im Auswertungsverfahren kommt die qualitative Inhaltsanalyse zum Tragen, bei der das Material über die Definition von Kategorien ausgewertet und anschließend interpretiert wird. Wie in Kapitel 2.2 und 2.4.2 aufgezeigt ist, gibt es neben Motiven für eine Gründung auch gewisse Herausforderungen bzw. Hindernisse, die einen Gründungsprozess begleiten. Anhand dieser Erkenntnisse wurde ein Interviewleitfaden erstellt, der sich einmal auf die Gründung und einmal auf den Grund, warum es nicht zur Gründung kam, bezieht.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von KMU und Start-ups für die deutsche Wirtschaft sowie die Problematik der rückläufigen Gründungsquote in Dortmund.
2 Grundlagen der Unternehmensführung: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis zu Entrepreneurship, Unternehmensgründungen und dem Konzept des Entrepreneurial Ecosystem.
3 Entrepreneurial Ecosystem in Dortmund: Das Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme des Dortmunder Gründerökosystems und evaluiert die Erfahrungen von sechs ausgewählten Gründungsvorhaben mittels Experteninterviews.
4 Handlungsempfehlung für die start2grow: Hier werden basierend auf der Analyse konkrete Verbesserungsvorschläge für die Initiative start2grow formuliert.
5 Handlungsempfehlung für Gründer: Dieser Abschnitt gibt Gründern in Dortmund praxisnahe Ratschläge zum Umgang mit Herausforderungen und zur Nutzung vorhandener Ressourcen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Rolle der start2grow im Dortmunder Gründerökosystem.
Entrepreneurship, Gründerökosystem, Start-ups, Unternehmensgründung, Dortmund, start2grow, Gründungsförderung, Innovationskraft, Businessplan, Gründer, Bestandsaufnahme, Qualitative Inhaltsanalyse, Entrepreneurial Ecosystem, Wirtschaftsförderung, Standortanalyse.
Die Arbeit analysiert, welche Rahmenbedingungen das Gründerökosystem in Dortmund prägen und wie die Initiative start2grow die Gründungsaktivitäten am Standort unterstützen und optimieren kann.
Zu den zentralen Feldern gehören die theoretische Fundierung des Entrepreneurships, die Analyse regionaler Gründungsökosysteme sowie die Untersuchung der spezifischen Situation in Dortmund.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Frage, welche Rahmenbedingungen eine Gründung in Dortmund fördern und welchen Einfluss die Leistung der start2grow auf den Erfolg von Gründungsvorhaben in der Region hat.
Es wurde eine qualitative Sozialforschung durchgeführt, die auf Experteninterviews mit sechs Gründern basiert, welche im Rahmen der start2grow ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine Bestandsaufnahme des Dortmunder Ökosystems, die Darstellung der Interviewergebnisse (Steckbriefe) sowie deren anschließende qualitative Inhaltsanalyse.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Entrepreneurial Ecosystem, Gründungsförderung, Dortmund, Innovationscluster, Unternehmensgründung und qualitative Inhaltsanalyse aus.
Die Arbeit nutzt eine Einteilung nach Szyperski/Nathusius, die zwischen selbstständigen und unselbstständigen sowie derivativen und originären Gründungen unterscheidet.
Zeitliche Belastungen sowie die knappe Verfügbarkeit von Zeit neben Beruf oder Studium wurden von den Befragten konsistent als eines der größten Hindernisse identifiziert.
Obwohl die Initiative als hilfreicher Akteur wahrgenommen wird, zeigt sich, dass sie nicht für jedes Gründungsvorhaben gleichermaßen wertvoll ist; individueller zugeschnittene Unterstützungsangebote werden daher als notwendig erachtet.
Die Kompetenzzentren, wie etwa das TechnologieZentrumDortmund, bilden laut der Arbeit eine wesentliche Stärke des Standorts und fördern die Spezialisierung und Vernetzung von technologieorientierten Gründungen.
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