Bachelorarbeit, 2017
76 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage, Problemstellung und Relevanz
1.2. Fragestellung und Zielsetzung
1.3. Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Begriffsdefinitionen
2.1.1. Generation Y und Generation Z
2.1.2. Demografischer Wandel
2.1.3. Migration
2.2. Klassisches Personalmarketing
2.2.1. Printmedien
2.2.2. Personalberatung
2.2.3. Karrierewebseite des Unternehmens
2.2.4. Online-Jobbörsen
2.2.5. Zwischenfazit
2.3. Social Media Recruiting
2.3.1. Grundlegendes
2.3.2. Employer Branding
2.3.3. Active Sourcing
2.3.4. Social und Mobile Recruiting
2.3.5. Talent Pools und Talent Communities
2.3.6. Zwischenfazit
3. Trends im Personalmarketing
3.1. Motive und Ziele des Social Media Recruiting
3.1.1. Aus Sicht der Bewerber
3.1.2. Aus Sicht des Unternehmens
3.2. Stärken und Schwächen von sozialen Medien im Personalmarketing
3.2.1. Stärken von sozialen Medien im Personalmarketing
3.2.2. Schwächen von sozialen Medien im Personalmarketing
4. Methodische Überprüfung der Forschungsfrage
4.1. Aufbau und Ablauf der Befragung
4.2. Datenerhebung und Datengrundlage
4.3. Datenauswertung
5. Interpretation der Ergebnisse
5.1. Diskussion der Hypothesen
5.2. Beantwortung der Forschungsfrage
5.3. Empfehlungen für das Recruiting in unterschiedlichen Fachbereichen
6. Ausblick und weiterführender Forschungsbedarf
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Personalgewinnung und identifiziert die veränderten Anforderungen an das Recruiting der Generation Y und Z in Deutschland, um daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
2.3.1. Grundlegendes
„Social Media Recruiting verbindet Bewerber über die sozialen Netzwerke mit Unternehmen. Dabei nutzen diese Unternehmen die sozialen Plattformen, um Kandidaten zielgerichtet anzusprechen.“
Im Online-Recruiting lässt sich die Suche nach Kandidaten in eine indirekte und eine direkte Suchmethode einteilen. Die nachfolgende Abbildung 5 gibt einen Überblick über die verwendeten Tools:
Während bei der indirekten Suche die Stellenanzeigen der offenen Stellen veröffentlicht werden und die Bewerber aktiv danach suchen müssen, wird bei der direkten Suche der umgekehrte Weg beschritten.
Das Unternehmen durchforstet Jobportale, Communities, soziale Medien und Bewerber-Homepages nach geeigneten Kandidaten und geht dann direkt auf sie zu.
1. Einleitung: Beschreibt die durch den demografischen Wandel und Digitalisierung veränderte Ausgangslage und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert zentrale Begriffe wie die Generationen Y und Z sowie Instrumente des klassischen Personalmarketings und des Social Media Recruitings.
3. Trends im Personalmarketing: Analysiert die Motive, Ziele sowie Stärken und Schwächen der Nutzung sozialer Medien bei der Personalgewinnung.
4. Methodische Überprüfung der Forschungsfrage: Stellt das Vorgehen der empirischen Online-Umfrage und die Datengrundlage zur Hypothesenüberprüfung dar.
5. Interpretation der Ergebnisse: Wertet die Befragungsdaten aus, diskutiert die aufgestellten Hypothesen und gibt Empfehlungen für das Recruiting.
6. Ausblick und weiterführender Forschungsbedarf: Reflektiert die Notwendigkeit einer dauerhaften Anpassung des Recruitings an globale Trends und identifiziert zukünftige Herausforderungen.
Social Media Recruiting, Employer Branding, Generation Y, Generation Z, Personalmarketing, Active Sourcing, Online-Jobbörsen, Mobile Recruiting, Digitalisierung, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Personalgewinnung, Bewerberverhalten, Karrierewebseite, Personalberatung.
Die Arbeit analysiert, wie sich der digitale Wandel auf die Rekrutierung von Fachkräften auswirkt und welche Strategien Unternehmen heute benötigen, um Bewerber der Generation Y und Z erfolgreich zu erreichen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem klassischen Personalmarketing, dem Social Media Recruiting, Employer Branding, Active Sourcing sowie dem Nutzerverhalten von Bewerbern im digitalen Zeitalter.
Ziel ist es, die veränderten Anforderungen an die Rekrutierung junger Generationen in Deutschland zu identifizieren und daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen für das Recruiting in verschiedenen Branchen zu entwickeln.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine empirische Untersuchung in Form einer eigenen Online-Umfrage, an der 178 Personen teilnahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der Recruiting-Trends sowie die methodische Überprüfung und Auswertung der empirischen Ergebnisse bezüglich des Suchverhaltens von Kandidaten.
Wesentliche Begriffe sind Social Media Recruiting, Employer Branding, Generation Y/Z, demografischer Wandel, Active Sourcing und Mobile Recruiting.
Aufgrund der alternden Bevölkerung sinkt die Anzahl der verfügbaren Arbeitskräfte, wodurch der Wettbewerb zwischen Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter ("War for Talent") verschärft wird.
Es handelt sich um ein Modell für die Kommunikationsstrategie im Social Media Recruiting, bestehend aus Follow (folgen), Attract (anziehen), Communicate (kommunizieren) und Engage (interagieren).
Überraschenderweise zeigte sich, dass bei der Stellensuche weiterhin der stationäre Desktop-Computer oder Laptop dominiert, während die mobile Nutzung via Smartphone entgegen den Erwartungen geringer ausfällt.
Die Bedeutung von Printmedien hat kontinuierlich abgenommen, da sie im Vergleich zu Online-Kanälen teurer sind und eine geringere Reichweite sowie eingeschränkte Aktualität bieten.
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