Bachelorarbeit, 2016
43 Seiten, Note: 2,3
1. Problemstellung
2. Der Kaufentscheidungsprozess beim Kunden
2.1 Begriff der Kaufentscheidung
2.2 Arten von Kaufentscheidungen
2.3 Der Kaufentscheidungsprozess anhand Kotlers 5-Phasen-Modell
3. Das Verkaufsgespräch
3.1 Begriff des Verkaufsgesprächs
3.2 Phasen eines Verkaufsgesprächs
3.3 Die Entwicklung und Zielsetzung im Rahmen des Verkaufsgesprächs
3.3.1 Vom Hard Selling zum Customer-Relationship-Management
3.3.2 Inhalte des Beziehungsmanagements
4. Die Rolle des Verkäufers bei Kaufentscheidungen
4.1 Beratung und kundenorientierte Problemlösung
4.2 Empathie: Das Einfühlungsvermögen des Verkäufers
4.2.1 Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
4.2.2 Abbau von Unsicherheiten
4.3 Glaub- und Vertrauenswürdigkeit des Verkäufers
5. Einfluss von Online-Bewertungen auf Verbraucherkaufabsichten
5.1 Online-Berichte als neue Form der Kundenkommunikation
5.1.1 Eine neue Art der Informationsbeschaffung
5.1.2 Qualitätsunsicherheit als Ausgangspunkt
5.1.3 Die Höhe der Suchkosten als Kaufentscheidungskriterium
5.2 Manipulation von Kundenbewertungen im Internet
5.3 Glaubwürdigkeit von Online-Rezensionen
5.4 Online-Bewertungen als möglicher Ersatz für den Verkäufer
6. Implikation und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Bedeutung und Rolle des persönlichen Verkaufspersonals im Kontext zunehmender Online-Produktbewertungen. Dabei wird analysiert, wie Kunden Kaufentscheidungen treffen, welche Funktionen ein Verkäufer heute noch erfüllen kann und inwieweit Online-Rezensionen als Ersatz für eine persönliche Beratung dienen können.
Beratung und kundenorientierte Problemlösung
Für einen erfolgreichen Verkäufer stellt sich primär die Aufgabe der Anwendung der richtigen Verkaufsstrategie. Ein kundengeleitetes Verkaufskonzept ist dabei insbesondere die Kundenorientierung (vgl. Terho et al. 2015, S. 12 f.). Kundenorientierung definiert man in diesem Zusammenhang als Marketingkonzept, das sich in erster Linie am Niveau des individuellen Verkäufers orientiert (vgl. Saxe und Weitz 1982, S. 343). Ziel des Verkäufers innerhalb des Verkaufsgesprächs ist es, gemeinsam mit dem Kunden eine optimale Lösung zu erarbeiten. Außerdem soll der Kunde bei seiner Kaufentscheidung kompetent vom Verkaufspersonal beraten werden. Zudem sollen seine Bedürfnisse abgedeckt und eine langfristige Kundenbeziehung mit ihm aufgebaut werden (vgl. Hughes, Le Bon und Rapp 2013, S. 94).
Primär geht es heute im Verkaufsgespräch darum, dass sich Käufer und Verkäufer als Team verstehen und dass sie gemeinsam agieren (vgl. Salesjob 2015). Man bezeichnet dies auch als Verkäufer-Käufer-Interaktion (vgl. Kroeber-Riel und Gröppel-Klein 2013, S. 622 ff.). Wie oben gezeigt, bedarf es sowohl des Tätigwerdens des Kunden, als auch demgegenüber stehende Handlungen des Verkäufers. Der Plan ist es, durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit, eine persönliche, individuelle, für den Kunden bestmögliche Lösung zu erarbeiten (vgl. Salesjob 2015). Der Ursprung bezieht sich oft nicht von Anfang an klar bzw. ersichtlich ist (vgl. Klöckner 2014, S. 55). Auf diese Ausführungen bezogen, kommt es nach Weis (2003) neben vier weiteren Faktoren für die Problemerkennung, vor allem auf das Verkaufsgespräch mit dem Verkäufer an.
1. Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des modernen Konsumenten durch eine Vielzahl an Produktinformationen im Internet und stellt die Forschungsfrage nach der Relevanz des Verkäufers.
2. Der Kaufentscheidungsprozess beim Kunden: Dieses Kapitel definiert verschiedene Arten von Kaufentscheidungen und analysiert den Ablauf anhand des Kotler-Modells.
3. Das Verkaufsgespräch: Hier werden der Begriff, die Phasen des Gesprächs sowie der historische Wandel vom reinen Hard Selling zum beziehungsorientierten Verkauf dargestellt.
4. Die Rolle des Verkäufers bei Kaufentscheidungen: Das Kapitel konzentriert sich auf die beratende Funktion, die Bedeutung von Empathie für die Kundenbindung und die Wichtigkeit der Vertrauenswürdigkeit.
5. Einfluss von Online-Bewertungen auf Verbraucherkaufabsichten: Es wird untersucht, wie Online-Rezensionen als neue Informationsquelle fungieren, welche Rolle Suchkosten spielen und ob diese das persönliche Gespräch ersetzen können.
6. Implikation und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftige Notwendigkeit von geschultem Verkaufspersonal in einem von digitalen Informationen geprägten Marktumfeld.
Kaufentscheidung, Verkaufsgespräch, Kundenorientierung, Kundenbindung, Online-Bewertungen, Online-Rezensionen, Vertrauenswürdigkeit, Empathie, Suchkosten, Kaufabsichten, Verkäufer-Käufer-Interaktion, Marketingmanagement, Problemlösung, Kundenkommunikation, Konsumentenverhalten
Die Arbeit thematisiert die Rolle des stationären Verkaufs in einer digitalen Welt, in der Konsumenten zunehmend auf Online-Produktberichte und Rezensionen zurückgreifen, um ihre Kaufentscheidungen zu treffen.
Die zentralen Felder umfassen den Kaufentscheidungsprozess, die Struktur professioneller Verkaufsgespräche sowie den Einfluss digitaler Kundenbewertungen auf das Konsumverhalten.
Die Forschungsfrage untersucht, wozu heute überhaupt noch Verkäufer benötigt werden und ob Online-Bewertungen das Potenzial haben, die klassische Verkaufsberatung vollständig zu ersetzen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Modelle (wie Kotlers 5-Phasen-Modell) und aktuelle empirische Erkenntnisse aus der Marketing- und Verhaltensforschung zusammenführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Verkaufsgesprächs, die psychologische Bedeutung der Kundenorientierung durch Empathie sowie die kritische Betrachtung des Einflusses von Online-Rezensionen.
Wichtige Begriffe sind Kaufentscheidung, Kundenorientierung, Online-Bewertungen, Kundenbindung, Verkaufsgespräch und Problemlösungskompetenz.
Durch das Internet sind Konsumenten oft besser vorinformiert; daher wandelt sich die Rolle des Verkäufers von einer reinen Informationsquelle hin zu einem beratenden Problemlöser und Vertrauenspartner.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Online-Bewertungen zwar bei der Informationsbeschaffung helfen, bei komplexen oder risikobehafteten Kaufentscheidungen jedoch das persönliche Gespräch und die individuelle Beratung durch einen Experten weiterhin entscheidend sind.
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