Bachelorarbeit, 2017
78 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung in das Thema: Herausforderungen des Handels der Zukunft / Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Analysefragen
1.4 Methodisches Konzept
1.5 Vorgehensweise
2. Definitionen und Abgrenzungen
2.1 Einzelhandel
2.2 Stationärer Handel
2.3 E-Commerce / Versandhandel
2.4 Mobile Commerce
2.5 Multi-Channel Retailing
2.6 Cross-Channel-Management
2.7 Omni-Channel Retailing
2.8 No-Line-Handel
2.9 Location-Based-Services (LBS)
3. Status Quo des Handels
3.1 Status Quo stationärer Einzelhandel
3.2 Status Quo Onlinehandel
3.2.1 Situation im Mobile Commerce
4. Verschmelzung von Online- und Offlinehandel
4.1 Methoden zur Verbindung (Verknüpfungsmethoden) der Kanäle mit Praxisbeispielen
4.1.1 Ortsgebundene Instrumente der Vernetzung
4.1.1.1 „Im Laden abholen“
4.1.1.2 „Im Laden an Terminals bestellen“
4.1.1.3 Newsletter-Registrierung vor Ort
4.2 Technikgebundene mobile Instrumente zur Verknüpfung
4.2.1 Online Coupons / Newsletter
4.2.2 Store-Locator von Einzelhändlern
4.2.3 „per QR-Code bestellen“ (Homeplus Korea)
4.2.4 Shopping-Apps am Beispiel von Shopkick (LBS)
4.2.5 Conversational Commerce Praxisbeispiel Kaloka Bern
4.3 Offline als Kanalerweiterung für Internet Pure Player
4.3.1 Showrooms
4.3.2 Pop-Up Stores
4.3.3 Zusätzliche Kundengewinnung durch Offline Geschäftszweig am Beispiel des einstigen IPP Mymuesli.de
5. Änderung des Kaufverhaltens aufgrund neu geschaffener Entstehungen der Kaufentscheidung
5.1 Research Shopping
5.2 Showrooming ROPO 1
5.3 Webrooming: ROPO 2
5.4 Everywhere Shopping
6. Umbruch zum grenzenlosen Handelsinterakteur
6.1 Chancen aus Handelssicht
6.1.1 Erhöhung der Reichweite
6.1.2 Gewinnung neuer Kundengruppen
6.1.3 Erhöhung des Absatzes durch Cross- und Upselling
6.1.4 Reduzierung des Risikos
6.1.5 Imagegewinn
6.1.6 Kundenbindung
6.2 Herausforderungen und Risiken aus Handelssicht
6.2.1 Schwierigkeiten bei der Implementierung
6.2.2 Steigende Komplexität
6.2.3 Kannibalisierungseffekte und Konflikte
6.3 Zusammenfassung und Konsequenzen
7. Fazit / Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen strukturierten Überblick über die Formen des vernetzten Handels zwischen stationärem, Online- und dem damit verbundenen mobilen Handel zu vermitteln und die Potenziale sowie Risiken einer Kanalveränderung aus Händlersicht aufzuzeigen.
4.1.1.1 „Im Laden abholen“
Eine erste Möglichkeit der Vernetzung von stationärem Handel und Onlinehandel ist die Möglichkeit für den Kunden, online bestellte Ware im Ladengeschäft abzuholen (= Click & Collect). Der Kunde erhält dadurch eine höhere Flexibilität im Einkaufsprozess. Zudem kann er die von ihm bestellte Ware persönlich in Augenschein nehmen und die durch den Versand bedingte Lieferzeit umgehen. Voraussetzung hierzu ist allerdings ein dichtes Filialnetz, da ansonsten der Weg für den Kunden zur persönlichen Abholung zu weit ist. Eine weitere Voraussetzung ist die kundenseitige Verknüpfung von Onlinebestellung und Offlineabholung mittels eines Kundenkontos, auf welches das Unternehmen bzw. die Mitarbeiter jederzeit Zugriff haben. Ein Mehrwert für den Kunden ergibt sich dann, wenn auch bei der Bezahlung und ggf. bei der Rückgabe zwischen den beiden Kanälen „online“ und „offline“ eine Durchlässigkeit gegeben ist, d. h., wenn der Kunde z. B. die online bestellte und bezahlte Ware in der Filiale abholen und mit nach Hause nehmen, bei Nichtgefallen dann aber entscheiden kann, ob er online sein Geld zurückfordert und die Ware zurückschickt oder ob er die Ware in der Filiale persönlich abgibt und das Geld in bar zurückerhält.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Problematik des stationären Handels durch die fortschreitende Digitalisierung ein und definiert das Ziel, die Analysefragen sowie das methodische Konzept der Arbeit.
2. Definitionen und Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Handelsbegriffe wie stationärer Handel, E-Commerce, Multi-, Cross- und Omni-Channel sowie No-Line-Handel definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Status Quo des Handels: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation des stationären Einzelhandels und des Onlinehandels, einschließlich der speziellen Entwicklungen im Mobile Commerce.
4. Verschmelzung von Online- und Offlinehandel: Hier werden anhand zahlreicher Praxisbeispiele konkrete Methoden zur Vernetzung der Kanäle erläutert, unterteilt in ortsgebundene und technikgebundene Instrumente sowie Kanalerweiterungen für Internet Pure Player.
5. Änderung des Kaufverhaltens aufgrund neu geschaffener Entstehungen der Kaufentscheidung: Dieses Kapitel analysiert veränderte Kundenverhalten wie Research Shopping, Showrooming, Webrooming und Everywhere Shopping.
6. Umbruch zum grenzenlosen Handelsinterakteur: Abschließend werden die Chancen und Herausforderungen für Händler bei der Transformation zu vernetzten Handelsmodellen kritisch gegenübergestellt und zusammengefasst.
7. Fazit / Ausblick: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit für Händler, sich an die veränderten Kundenbedürfnisse durch eine zielgerichtete Vernetzung der Absatzkanäle anzupassen, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Einzelhandel, Stationärer Handel, E-Commerce, Onlinehandel, Mobile Commerce, Multi-Channel, Cross-Channel, Omni-Channel, No-Line-Handel, Showrooming, Webrooming, Research Shopping, Kundenbindung, Kanalvernetzung, Conversational Commerce
Die Arbeit untersucht die verschiedenen Formen des vernetzten Handels und wie stationäre Händler sowie Online-Händler ihre Absatzkanäle miteinander verbinden können, um auf veränderte Kundenbedürfnisse zu reagieren.
Die Arbeit behandelt die Definitionen moderner Handelskonzepte, den Status Quo des Marktes, Methoden der Kanalverknüpfung (wie Click & Collect) und das veränderte Kaufverhalten (z.B. durch Showrooming).
Das Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über Methoden der Kanalvernetzung zu geben und die daraus resultierenden Chancen und Risiken für Handelsunternehmen aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Auseinandersetzung mit bestehender Fachliteratur und der Auswertung anerkannter Studien, ergänzt durch die Analyse von Best-Practice-Beispielen aus der Praxis.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung der Verschmelzung von Online- und Offlinekanälen sowie der theoretischen Einordnung des veränderten Konsumentenverhaltens im digitalen Zeitalter.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Omni-Channel-Retailing, Cross-Channel-Management, Webrooming, Showrooming, Everywhere Shopping und die digitale Transformation des stationären Handels.
Die Begriffe beschreiben entgegengesetzte Verhaltensmuster (Informieren offline/Kauf online vs. Informieren online/Kauf offline), die für Händler unterschiedliche strategische Anforderungen an die Kanalgestaltung stellen.
Der Store-Locator ist ein Instrument, das mittels GPS den Kunden direkt zum stationären Standort leitet und somit eine Brücke zwischen der Online-Suche und dem realen Besuch im Geschäft schlägt.
Es ermöglicht Kunden, direkt über Messenger oder Sprachassistenten mit Unternehmen zu interagieren und Bestellungen aufzugeben, was den Kaufprozess für den Konsumenten vereinfacht und personalisiert.
Zu den Herausforderungen zählen die steigende Komplexität der Steuerung, mögliche Kannibalisierungseffekte zwischen den Kanälen und Schwierigkeiten bei der technischen Implementierung.
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