Studienarbeit, 2017
66 Seiten, Note: 1,4
Die vorliegende Studienarbeit untersucht die elektronische Rechnungsabwicklung mit dem Fokus auf die Automatisierung von Prozessen und den Einsatz von elektronischen Rechnungsstandards. Sie befasst sich insbesondere mit den technischen Möglichkeiten zur Übermittlung digitaler Rechnungen, den gesetzlichen Anforderungen an eine steuerkonforme elektronische Rechnung und der Analyse von gängigen digitalen Rechnungsstandards im europäischen Raum.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der elektronischen Rechnungsabwicklung und erläutert die Relevanz sowie die Zielsetzung der Arbeit. Anschließend werden wichtige Begriffe definiert und abgegrenzt, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Die Prozesse der unternehmerischen Rechnungsabwicklung werden detailliert betrachtet, sowohl im Rechnungseingang als auch im Rechnungsausgang. Die Erwartungen an die Rechnungsabwicklung aus Sicht des Empfängers und des Erstellers werden dabei explizit berücksichtigt. In Kapitel 4 steht die elektronische Rechnung im Fokus. Die Entwicklung und der Status quo der E-Rechnung in Europa, Deutschland und den Nachbarländern Deutschlands werden beleuchtet. Zudem werden die gesetzlichen Anforderungen, die Kombinatorik der E-Rechnungsübermittlung und ein Überblick über verschiedene Datenstandards präsentiert. Kapitel 5 widmet sich dem deutschen Standard ZUGFERD. Die Funktionsweise des Standards, seine technischen Details und seine internationale Kompatibilität werden im Detail analysiert.
Elektronische Rechnungsabwicklung, E-Rechnung, Rechnungsstandards, ZUGFERD, Automatisierung, Digitalisierung, Datenformate, Austauschverfahren, Gesetzliche Anforderungen, Steuerkonformität, Prozesse, Rechnungslegung, Unternehmen
ZUGFeRD ist ein deutsches hybrides Rechnungsformat, das eine PDF-Datei (für Menschen lesbar) mit einer integrierten XML-Datei (maschinenlesbar) kombiniert.
E-Rechnungen müssen die Echtheit der Herkunft (Authentizität), die Unversehrtheit des Inhalts (Integrität) und die Lesbarkeit über den gesamten Aufbewahrungszeitraum garantieren.
Unstrukturierte Daten (z.B. einfache PDFs) können nicht automatisch verarbeitet werden, während strukturierte Daten (z.B. XML) einen automatisierten Buchungsprozess ermöglichen.
In Deutschland gilt in der Regel eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren für steuerrelevante Dokumente.
Vorteile sind Kosteneinsparungen durch Wegfall von Porto und Papier, schnellere Durchlaufzeiten und eine höhere Prozessqualität durch Automatisierung.
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