Doktorarbeit / Dissertation, 2012
208 Seiten, Note: 2,0
Die Dissertation „Managermyopie in deutschen Unternehmen - Eine empirische Analyse“ untersucht das Phänomen der Managermyopie, insbesondere in Bezug auf deutsche Unternehmen. Ziel der Arbeit ist es, die Existenz von Managermyopie in deutschen Unternehmen empirisch zu belegen und den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Ausprägung dieses Phänomens zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund, die Problemstellung und den Aufbau der Dissertation erläutert. Kapitel II definiert den Begriff der Managermyopie und beschreibt verschiedene Ausprägungsformen. Kapitel III liefert einen umfassenden Überblick über die relevante Literatur zum Thema Managermyopie.
Kapitel IV widmet sich der Methodik der Untersuchung. Es werden die Fragestellungen und Hypothesen der Arbeit definiert und die Durchführung der empirischen Analyse beschrieben. Kapitel V präsentiert die Ergebnisse der deskriptiven und inferenzstatistischen Analyse.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Managermyopie, Aufwendungsmyopie, Ertragsmyopie, Kapitalmarktdruck, Berichtsfrequenz, strategische Langfristinvestoren, Fremdkapitalquote, Unternehmensgröße, Industriezugehörigkeit, empirische Analyse, Fragebogenumfrage, Interviewserie, deutsche Unternehmen.
Managermyopie (Managerial Myopia) bezeichnet ein kurzfristig orientiertes Verhalten von Führungskräften. Dabei werden langfristig sinnvolle Investitionen unterlassen, um kurzfristige Gewinnziele zu erreichen.
Hauptursachen sind der Druck des Kapitalmarktes auf Quartalszahlen, erfolgsabhängige Vergütungssysteme und die Angst vor einer negativen Bewertung durch Analysten bei kurzfristig sinkenden Gewinnen.
Aufwendungsmyopie bedeutet das Kürzen von Ausgaben (z. B. für Forschung oder Personalentwicklung). Ertragsmyopie bezeichnet Maßnahmen zur künstlichen Erhöhung kurzfristiger Erträge, etwa durch vorgezogene Preissenkungen oder Markenausschöpfung.
Die Studie zeigt, dass besonders der Kapitalmarktdruck, die Unternehmensgröße und eine hohe Fremdkapitalquote statistisch messbaren Einfluss auf kurzfristiges Verhalten haben.
Eine höhere Berichtsfrequenz kann den Fokus auf kurzfristige Ergebnisse verstärken und somit den Anreiz für Manager erhöhen, langfristige Investitionen zugunsten schöner Quartalszahlen aufzuschieben.
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