Bachelorarbeit, 2017
70 Seiten, Note: 1,0
I. Themenstellung
1 Einführung
1.1 Motivation der Arbeit
1.2 Ziele und Forschungsfragen
1.3 Methodische Vorgehensweise
II. Theoretische Grundlagen
2 Grundlegende Ansätze
2.1 Multikulturelle Teams
2.2 Kulturelle Diversität
3 Analyseansätze des Synergiepotenzials multikultureller Teams
3.1 Zur Synergiebildung
3.1.1 Das Konzept der kulturellen Synergie
3.1.2 Grundlegende Voraussetzungen kultureller Synergien
3.2 Synergieformen und deren Voraussetzungen
3.2.1 Optimierte Ressourcennutzung
3.2.2 Kreativität
3.2.3 Interkulturelles Lernen
3.3 Schlussfolgerungen aus dem Literaturteil
III. Empirische Datenerhebung
4 Methodische Vorgehensweise
4.1 Auswahl der Forschungsmethode
4.2 Instrumente des problemzentriertes Interviews
4.3 Aufbau und Inhalt des Interviewleitfadens
4.4 Auswahl der Interviewpartner
4.5 Soziodemographische Daten der Interviewpartner
4.6 Darstellung des Untersuchungsgegenstandes
5 Datenerhebung
6 Datenauswertung
IV. Schlussbetrachtungen
7 Reflexion der Vorgehensweise
8 Diskussion der Ergebnisse und Fazit
9 Kritische Betrachtung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, die Synergiepotenziale multikultureller Projektteams zu untersuchen und empirisch zu prüfen, um aufzuzeigen, wie kulturelle Vielfalt im Arbeitsumfeld produktiv genutzt werden kann.
3.1.1 Das Konzept der kulturellen Synergie
Im Zusammenhang mit kultureller Diversität in Arbeitsgruppen ist in der Managementliteratur oft von Synergien die Rede. Der Begriff „interkulturelle Synergie“ wird vor allem mit Harris, Moran & Moran (2011) und mit Adler (2003) in Verbindung gebracht. Sie betrachten die Zusammenarbeit unterschiedlicher Kulturen als Ursache für Synergie. In der Literatur werden die Begriffe „Synergie“, „Synergieffekt“ und „Synergiepotenzial“ synonym verwendet (Rodermann 1999).
Das Synergiekonzept beinhaltet die Verbindung oder das Zusammenwirken von mindestens zwei, ansonsten getrennt operierenden Elementen oder Einheiten, wodurch eine überadditive Wirkung entsteht (Köppel 2007a). „D.h. Synergie liegt dann vor, wenn etwas geschaffen wird (Kreativität), wenn das Ergebnis mehr ist als die Einzelleistungen (Übersummativität) und wenn das Ergebnis eine höhere Qualität ergibt (Überlegenheit).“ (ebd., S. 100) Wöginger (2004) weist jedoch darauf hin, dass als Konsequenz des Zusammenwirkens sowohl positive als auch negative Synergien entstehen können. Daher wird allgemein zwischen Synergien und Dyssynergien unterschieden (ebd.). Letzteres entspricht im Falle von multikulturellen Teams die Konflikte, Missverständnisse und Sprachprobleme, die während der Zusammenarbeit auftauchen können. Auf die negativen Synergieeffekte in multikulturellen Arbeitsgruppen kann nicht näher eingegangen werden, da es den Umfang dieser Arbeit überschreiten würde.
I. Themenstellung: Einführung in die Globalisierung und die Bedeutung multikultureller Teams sowie Darstellung der Forschungsziele.
II. Theoretische Grundlagen: Erläuterung grundlegender Konzepte wie multikulturelle Teams, kulturelle Diversität und die Theorie zur Synergiebildung.
III. Empirische Datenerhebung: Beschreibung der gewählten qualitativen Forschungsmethode, der Durchführung der Interviews und der Auswertungsprozesse.
IV. Schlussbetrachtungen: Reflexion des Vorgehens, Zusammenführung der theoretischen und empirischen Erkenntnisse sowie kritische Einordnung und Ausblick.
Multikulturelle Teams, Kulturelle Diversität, Synergiepotenziale, Interkulturelle Zusammenarbeit, Diversity Management, Projektgruppen, Problemzentriertes Interview, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Teamleistung, Kommunikation, Globalisierung, Konfliktpotenzial, Synergiebildung, Sapient GmbH.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Herausforderungen, die aus der Zusammenarbeit in multikulturellen Teams in Unternehmen resultieren.
Die zentralen Felder umfassen die Definition kultureller Diversität, Konzepte der Synergiebildung sowie die praktische Analyse von Erfolgsfaktoren in multikulturellen Projektgruppen.
Ziel ist es, das Synergiepotenzial multikultureller Projektteams theoretisch zu fundieren und mittels einer qualitativen Untersuchung empirisch zu überprüfen.
Es wurde eine qualitative Untersuchung durchgeführt, basierend auf problemzentrierten Experteninterviews mit Teammitgliedern und Teamleitern der Sapient GmbH.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Diversitätskonzepte und eine empirische Datenerhebung, die Erfahrungen aus der beruflichen Praxis mit der Theorie abgleicht.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Multikulturelle Teams, Synergiepotenziale, Kulturelle Diversität und Diversity Management.
Die Sapient GmbH verfügt als global agierendes Unternehmen über eine hohe Anzahl multikultureller Teams und eine ausgeprägte Unternehmenskultur, was sie zu einem idealen Untersuchungsobjekt macht.
Die Arbeit zeigt, dass eine positive Unternehmenskultur, die Offenheit und Wertschätzung gegenüber kulturellen Unterschieden fördert, eine essenzielle Voraussetzung für das Entstehen von Synergien ist.
Die empirischen Befunde bestätigen, dass multikulturelle Teams ein Konfliktpotenzial aufweisen, das jedoch bei entsprechender Führung und interkultureller Kompetenz oft konstruktiv in Innovationen umgewandelt werden kann.
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