Diplomarbeit, 2007
135 Seiten, Note: 1,7
I. Abschnitt: Das Wertproblem als Schüsselproblem der Ökonomie - Grundlagen der Werttheorien
1. Einleitung. Begründung des Themas. Gang der Untersuchung, Zielstellung und Abgrenzung
2. Vorstellung der Werttheorien
2.1. Die Klassiker
2.2. Die Marxsche Werttheorie und Marx´ Methode
2.3. Subjektive Wertlehre
2.4. Welche Werttheorie?
2.5. Der Wert der Arbeitskraft
II. Abschnitt: Krise und Zukunft der Erwerbsarbeitsgesellschaft
3. Der Preis als konkreter Ausdruck des Werts der Arbeitskraft
3.1. Gegenwärtiger Zustand und Tendenz
3.2. Begriffe und Zusammenhänge der neuen ökonomischen Entwicklungen
3.3. Der Wertaspekt
3.4. Weitergehende Ansätze
4. Fazit
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Zukunft der Erwerbsarbeitsgesellschaft vor dem Hintergrund ökonomischer Werttheorien. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob eine auf Wissen, Information und Dienstleistung basierende Ökonomie den Lebensunterhalt und die gesellschaftliche Existenz in Würde und Freiheit langfristig sichern kann.
2. Vorstellung der Werttheorien
Ist eine Gesellschaft nur lebensfähig, wenn Werte (in Form von Waren) geschaffen werden? Falls ja - kann also eine „Dienstleistungsgesellschaft” nicht funktionieren?
Um diesen Fragen nachgehen zu können, muß eine werttheoretische Grundlage geschaffen werden. Dazu sollen die Theorien der maßgeblichen Theoretiker dieses Gebietes kurz vorgestellt sowie ausgewählte Problemstellen, Bezüge und Widersprüche thematisiert und kommentiert werden. Daß der vorgegebene Rahmen dabei nur das Eingehen auf die Hauptthesen zuläßt ist offenbar.
Der Abschnitt über Marx mag dem einen oder anderen Leser unverhältnismäßig groß erscheinen. Dieser Eindruck relativiert sich jedoch, wenn man den Umfang seines Gesamtwerkes in Beziehung setzt zu dem der anderen. Ebenso seinen Beitrag zur Werttheorie.
I. Abschnitt: Das Wertproblem als Schüsselproblem der Ökonomie - Grundlagen der Werttheorien: Dieser Abschnitt legt die theoretische Basis durch die Darstellung klassischer Werttheorien (Smith, Ricardo), der Marxschen Theorie sowie der subjektiven Wertlehre.
1. Einleitung. Begründung des Themas. Gang der Untersuchung, Zielstellung und Abgrenzung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung aus der persönlichen Perspektive und definiert den methodischen Rahmen der Untersuchung.
2. Vorstellung der Werttheorien: Hier werden die maßgeblichen ökonomischen Denkschulen und ihre Konzepte zur Wertbildung vorgestellt.
2.1. Die Klassiker: Analyse der Ansätze von Adam Smith und David Ricardo zur Arbeitswerttheorie.
2.2. Die Marxsche Werttheorie und Marx´ Methode: Erläuterung der dialektisch-materialistischen Herangehensweise von Karl Marx und ihrer Anwendung auf die ökonomische Analyse.
2.3. Subjektive Wertlehre: Darstellung der Grenznutzentheorie und der subjektiven Wertzumessung als alternative ökonomische Grundlage.
2.4. Welche Werttheorie?: Kritische Diskussion der verschiedenen Theorien im Hinblick auf ihre Relevanz für moderne ökonomische Fragestellungen.
2.5. Der Wert der Arbeitskraft: Spezifische Untersuchung darüber, wie Arbeit als ökonomische Kategorie bewertet wird.
II. Abschnitt: Krise und Zukunft der Erwerbsarbeitsgesellschaft: Dieser Teil widmet sich der praktischen Anwendung der Wertbegriffe auf die aktuelle Krise der Erwerbsarbeit.
3. Der Preis als konkreter Ausdruck des Werts der Arbeitskraft: Erörterung der Lohnentwicklung als Realisierung des Werts der Arbeitskraft unter kapitalistischen Bedingungen.
3.1. Gegenwärtiger Zustand und Tendenz: Aufnahme des Ist-Zustandes der Erwerbsarbeitsgesellschaft, geprägt durch Arbeitslosigkeit und Produktivitätssteigerungen.
3.2. Begriffe und Zusammenhänge der neuen ökonomischen Entwicklungen: Diskussion der Wissens-, Informations- und Dienstleistungsgesellschaft als neue ökonomische Paradigmen.
3.3. Der Wertaspekt: Untersuchung, inwieweit Dienstleistungen und Wissensarbeit als wertschöpfend im ökonomischen Sinne gelten können.
3.4. Weitergehende Ansätze: Vorstellung von Lösungsansätzen wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen und der solidarischen Ökonomie.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf alternative Gesellschafts- und Wirtschaftsformen.
Werttheorie, Arbeitswerttheorie, Subjektive Wertlehre, Marx, Neoklassik, Dienstleistungsökonomie, Wissensökonomie, Arbeitskraft, Mehrwert, Lohnarbeit, Bedingungsloses Grundeinkommen, Solidarische Ökonomie, Erwerbsarbeitsgesellschaft, Wertschöpfung, Kapitalismus.
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Wertbildung und deren Konsequenzen für die moderne Arbeitsgesellschaft.
Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitswerttheorie, der subjektiven Wertlehre, der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie sowie der Analyse moderner Entwicklungen wie Wissens- und Dienstleistungsökonomie.
Die Frage lautet, ob eine Ökonomie, die primär auf Wissen und Dienstleistungen basiert, eine Gesellschaft ernähren kann, ohne auf die klassische Wertschöpfung in Warenform angewiesen zu sein.
Der Autor verwendet insbesondere die dialektische Methode von Karl Marx, um ökonomische Phänomene in ihrer historischen Entwicklung und in ihrem gesellschaftlichen Zusammenhang zu betrachten.
Der Hauptteil analysiert den Ist-Zustand der heutigen Erwerbsarbeitsgesellschaft, diskutiert die Grenzen der Dienstleistungs- und Wissensökonomie und stellt Ansätze wie das BGE und die solidarische Ökonomie vor.
Werttheorie, Arbeitswerttheorie, Marx, Neoklassik, Dienstleistungsgesellschaft, Wissensökonomie, BGE, solidarische Ökonomie.
Der Autor kritisiert die künstliche Verknappung von Wissen (z. B. durch Patente) als kontraproduktiv, da sie den Verwertungsinteressen des Kapitals Vorrang vor dem gesellschaftlichen Nutzen einräumt.
Es dient als Diskussionsbeitrag zur Überwindung der Entkopplung von Arbeit und Existenzsicherung in einer Gesellschaft, in der klassische Lohnarbeit keine Vollbeschäftigung mehr gewährleisten kann.
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