Masterarbeit, 2017
107 Seiten
Einleitung
1. Theorie und Forschungsstand
1.1 Theoretischer und empirischer Hintergrund
1.1.1 Gesundheit und Arbeitsfähigkeit
1.1.2 Führungsstile und ethische Führung
1.1.3 Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit
1.1.4 Ethische Führung und Arbeitsfähigkeit
1.1.5 Respektvoll-freundliche Führung und Arbeitsfähigkeit
1.2 Fragestellung und Hypothesen
1.2.1 Fragestellungen
1.2.2 Hypothesen
1.2.3 Begründung der Hypothesen
2. Methode
2.1 Stichprobenbeschreibung
2.2 Untersuchungsdesign
2.3 Instrumente
2.3.1 Ethical Leadership Scale – deutsche Version (ELS-D)
2.3.2 Workability Index (WAI)
2.3.3 Kontrollvariablen
2.4 Durchführung
2.5 Datenanalyse
3. Ergebnisse
3.1 Deskriptive Ergebnisse
3.1.1 Stichprobenbeschreibung
3.1.2 Deskriptive Statistik der Erhebungsinstrumente und Variablen
3.2. Hypothesentestung
3.2.1 Voraussetzungen für Korrelationsanalysen der Hypothesen
3.2.2 Hypothese 1
3.2.3 Hypothese 2a-c
3.2.4 Hypothese 3
3.2.5 Kontrollvariablen
4. Diskussion
4.1 Diskussion der Hypothesen
4.2 Einfluss von Alter und Geschlecht
4.3 Stichprobe und Eigenschaften
4.4 Schwächen der Studie
4.5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den bisher wenig erforschten Zusammenhang zwischen ethischer Führung und der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Dabei wird analysiert, ob ethische Führung als Ressource fungiert, die die Arbeitsfähigkeit positiv beeinflusst und physische sowie psychische Leistungsfähigkeit fördert.
1.1.1 Gesundheit und Arbeitsfähigkeit
Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und den betriebswirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen (Stilijanow & Bock, 2013). In der traditionellen pathogenetischen Betrachtungsweise versteht man unter Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit (Meifert & Kesting, 2011).Der Gesundheitsbegriff ist vielseitig definierbar und befindet sich immer wieder im Wandel.
Nach dem WHO-Begriff (1946) ist Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das subjektive Wohlbefinden. Die Definition der WHO bezeichnet Gesundheit als Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens (WHO, 1946). Dabei zielt Gesundheitsförderung auf einen Prozess, der allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglicht und sie zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigt (WHO, 1946).
Folgt man dem Modell von Antonovsky, so stehen eher die Förderung von Gesundheit und die Frage, was gesund hält, im Vordergrund (Antonovsky, 1997). Antonovsky leitete mit seinem Salutogenese-Ansatz einen Paradigmenwechsel ein (Meifert & Kesting, 2011). Im salutogenetischen Modell von Antonovsky wird als zentraler Faktor für Gesundheit das Kohärenzgefühl definiert (Antonovsky, 1997). Dieses Kohärenzgefühl besteht aus den drei Komponenten Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Handhabbarkeit (Antonovsky, 1997). Gesundheit setzt sich im Modell von Antonovsky aus den pathogenen Faktoren wie physische und soziale Stressoren, den salutogenen Ressourcen wie Familie und Freunde und dem bereits beschriebenen Kohärenzgefühl – einer Art inneren Einstellung und Grundvertrauen in die Vorhersagbarkeit der Umwelt und einer für das Individuum positiven Entwicklung – zusammen (Schüffel, 1998).
Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein und begründet die Untersuchung des Zusammenhangs mit ethischer Führung.
1. Theorie und Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Gesundheit, Arbeitsfähigkeit sowie verschiedenen Führungsstilen, insbesondere der ethischen Führung, dargelegt und der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst.
2. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, inklusive der Stichprobenauswahl von 133 Probanden, des Untersuchungsdesigns und der verwendeten Messinstrumente ELS-D und WAI.
3. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die deskriptiven Daten der Stichprobe präsentiert und die Ergebnisse der Hypothesentestung mittels Korrelationsanalysen erläutert.
4. Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Hypothesenprüfung im Kontext der theoretischen Erkenntnisse, benennt Limitationen und Schwächen der Studie und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Ethische Führung, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit, Workability-Index, Führungsstil, Mitarbeiterorientierung, psychische Leistungsfähigkeit, physische Leistungsfähigkeit, demografischer Wandel, Mitarbeiterführung, Stressoren, Ressourcen, Korrelationsanalyse, Führungsethik, Wohlbefinden.
Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen ethischer Führung und der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern.
Die zentralen Themen sind ethische Führung, Mitarbeitergesundheit, Arbeitsfähigkeit, Führungsstile und die Auswirkungen von Führungsverhalten auf das Wohlbefinden.
Ziel ist es zu analysieren, ob ein statistisch nachweisbarer positiver Zusammenhang zwischen ethischer Führung und der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern besteht.
Es wurde eine quantitative Querschnittsbefragung mit 133 Probanden durchgeführt, bei der standardisierte Fragebögen (ELS-D und WAI) eingesetzt und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung der methodischen Durchführung, die Präsentation der deskriptiven sowie inferenzstatistischen Ergebnisse und eine abschließende Diskussion.
Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Ethische Führung, Arbeitsfähigkeit, Mitarbeiterführung, Workability-Index und psychische/physische Leistungsfähigkeit.
Das Alter der Führungskraft wurde als Kontrollvariable erhoben, um mögliche Zusammenhänge und Einflüsse auf die wahrgenommene ethische Führung und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter zu prüfen.
Die Untersuchung konnte keinen signifikant höheren Zusammenhang zwischen ethischer Führung und Arbeitsfähigkeit bei Frauen im Vergleich zu Männern belegen; die Hypothese 3 wurde verworfen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

