Diplomarbeit, 2005
156 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. GRUNDLAGEN
2.1 Deregulierung des Luftverkehrs in den USA und der EU
2.1.1 Der regulierte Luftverkehrsmarkt
2.1.2 Die Regulierung in den USA
2.1.3 Die Deregulierung in den USA
2.1.4 Die Regulierung in Europa
2.1.5 Die Deregulierung in Europa
2.1.6 Die Bedeutung der Liberalisierung für den Wettbewerb
2.1.7 Exkurs: Die restliche Welt
2.2 Das Geschäftsmodell von Low-Cost und Network Airlines
2.2.1 Merkmale der Geschäftsmodelle
2.2.2 Strategische Ausrichtung der Geschäftsmodelle
2.2.3 Exkurs: Das Geschäftsmodell von Charter- und Regionalfluggesellschaften
2.3 Kostenvergleich zwischen Low-Cost und Network Airlines
2.3.1 Die Kostenstruktur einer Fluggesellschaft
2.3.2 Empirische Untersuchung: Kostenvergleich zwischen Low-Cost und Network Airlines
2.3.3 Determinante der Streckenlänge
3. KERNELEMENTE DES GESCHÄFTSMODELLS VON LOW-COST AIRLINES
3.1 Streckenführung
3.1.1 Grundlegende Modelloptionen
3.1.2 Streckenführung bei Network Airlines
3.1.3 Streckenführung bei Low-Cost Airlines
3.2 Flughäfen
3.2.1 Entgelte von Flughäfen
3.2.2 Sekundärflughäfen und ihre Vorteile gegenüber Hauptflughäfen
3.2.3 Ein Beispiel – Der Sekundärflughafen Karlruhe/ Baden-Baden
3.3 Betriebsauslastung der Flugzeuge
3.3.1 Einführung
3.3.2 Betriebsauslastungsmaximierung der Flugzeuge bei Low-Cost Airlines
3.4 Personalkosten
3.4.1 Einführung
3.4.2 Niedrige Personalkosten bei Low-Cost Airlines
3.5 Flottenpolitik
3.5.1 Flottenpolitik von Network Airlines
3.5.2 Flottenpolitik von Low-Cost Airlines
3.6 Revenue Management
3.6.1 Einführung
3.6.2 Revenue Management bei Network Airlines
3.6.3 Revenue Management bei Low-Cost Airlines
3.7 Distribution
3.7.1 Distribution bei Network Airlines
3.7.2 Distribution bei Low-Cost Airlines
3.8 Weitere Elemente
3.8.1 Keine physischen Tickets
3.8.2 Keine Kundenbindungsprogramme
3.8.3 Einsparungen bei den Stationskosten
3.8.4 Servicevezicht
3.8.5 Outsourcing
4. ILLUSTRATION DES GESCHÄFTSMODELLS VON LOW-COST AIRLINES AN BEISPIELEN
4.1 Einführung
4.2 Southwest Airlines Inc.
4.3 Ryanair Holdings Plc.
4.4 Easyjet Plc
5. SCHLUSS
Die vorliegende Arbeit untersucht das Geschäftsmodell von Low-Cost Airlines im Vergleich zu traditionellen Network Airlines, um die spezifischen Methoden und Kostenvorteile zu identifizieren, die eine Kostenführerschaft am Luftverkehrsmarkt ermöglichen.
3.1.2.2 Störanfälligkeit des Hub-and-Spokes-Systems
Diese große Auswahl an Zielen hat allerdings ihren Preis. So ist die Synchronisation der Flugpläne aufgrund der Komplexität ein schwieriges Unterfangen, wofür anspruchsvolle Informationstechnologie benötigt wird und, um Verbindungen zu ermöglichen, müssen teilweise erhebliche Wartezeiten in die Flugpläne eingearbeitet werden. Das Risiko bei Hub-and-Spokes-Systemen liegt in der Interdependenz vieler Flüge. Da versucht wird Anschlussflüge zu garantieren, kann sich die Verspätung einer einzelnen Maschine durch das gesamte Netzwerk fortpflanzen, indem nachfolgende Flüge warten müssen (sog. Folgeverspätungen). Betrachtet man vor diesem Hintergrund die Pünktlichkeitsstatistik der „Association of European Airlines“ (AEA), bei der die meisten großen europäischen Network Airlines Mitglied sind, wird das Problem Anschlussflüge zu garantieren ersichtlich. 2001 hatten 24,2% aller Abflüge der Mitglieder innerhalb Europas, also fast jedes vierte Flugzeug, eine Verspätung von mehr als 15 Minuten. 2002 waren es noch 19,9%. Da nicht jede am Boden verursachte Verspätung in der Luft wieder aufgeholt werden kann, ist ein solches System der Flugbewegungen sehr störanfällig. Es können hohe Zusatzkosten für zum Beispiel Ersatzflüge oder Übernachtungskosten entstehen. Ferner verhindern Wartezeiten oder auch der Einsatz von zeitlichen Puffern den optimalen Einsatz des Personals und der teuren Maschinen, die in dieser Zeit nicht produktiv sein können.
1. EINLEITUNG: Die Arbeit gibt einen Überblick über das enorme Wachstum der Luftfahrt durch Deregulierung und stellt das Geschäftsmodell von Low-Cost Airlines vor, das auf konsequenter Kostenreduktion basiert.
2. GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der Luftverkehrsregulierung in den USA und der EU, beschreibt die Geschäftsmodelle von Network und Low-Cost Airlines und führt einen Kostenvergleich durch.
3. KERNELEMENTE DES GESCHÄFTSMODELLS VON LOW-COST AIRLINES: Der Hauptteil analysiert detailliert die operative Umsetzung, inklusive Streckenführung, Flughafennutzung, Betriebsauslastung, Personalkosten, Flottenpolitik, Revenue Management und Vertrieb.
4. ILLUSTRATION DES GESCHÄFTSMODELLS VON LOW-COST AIRLINES AN BEISPIELEN: Anhand der praktischen Fallbeispiele Southwest Airlines, Ryanair und Easyjet werden die Strategien der Unternehmen veranschaulicht.
5. SCHLUSS: Das Fazit fasst zusammen, dass Low-Cost Airlines durch ihre spezifischen Strategien einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber traditionellen Fluggesellschaften erzielen.
Low-Cost Airlines, Network Airlines, Luftverkehr, Deregulierung, Geschäftsmodell, Kostenführerschaft, Point-to-Point, Hub-and-Spokes, Revenue Management, Kosteneffizienz, Umlaufzeit, Direktvertrieb, Wettbewerbsvorteil, Flottenpolitik, Luftfahrtindustrie
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich der Geschäftsmodelle von Low-Cost Airlines und traditionellen Network Airlines.
Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen der Deregulierung, den Kostenstrukturen und den strategischen operativen Unterschieden beider Fluggesellschaftstypen.
Das Ziel ist es, die spezifischen Methoden der Low-Cost Airlines zu zeigen, die zu ihrer Kostenführerschaft und ihren Wettbewerbsvorteilen gegenüber Network Airlines führen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung sowie eine empirische Kostenanalyse basierend auf Jahresberichten verschiedener Fluggesellschaften im Zeitraum 2000-2003.
Im Hauptteil werden die Kernelemente wie Streckenführung, Flughafenauswahl, Personaleinsatz, Flottenpolitik, Revenue Management und Vertriebsstrategien detailliert analysiert.
Wesentliche Begriffe sind Low-Cost Airlines, Kostenführerschaft, Point-to-Point-System, Hub-and-Spokes, Betriebsauslastung und operative Effizienz.
Die Arbeit zeigt, dass mit zunehmender durchschnittlicher Streckenlänge die Kosten pro verfügbarem Sitzplatzkilometer in der Regel sinken, da Fixkosten auf eine größere Distanz verteilt werden können.
Sekundärflughäfen bieten niedrigere Gebühren und ermöglichen aufgrund geringeren Verkehrsaufkommens schnellere Umlaufzeiten, was entscheidend für die Produktivitätsmaximierung der Maschinen ist.
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