Bachelorarbeit, 2013
39 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. Definitionen aus dem Feld der Medienlandschaft
2.1 Medienbegriff und Medienbereiche
2.1.1 Medium
2.1.2 Massenmedium
2.2 Medienpädagogik
3. Medienhandeln im Kindes- und Jugendalter
3.1 KIM-Studie
3.1.1 KIM-Studie 2008
3.1.2 KIM-Studie 2010
3.2 JIM-Studie
3.2.1 JIM-Studie 2010
3.2.2 JIM-Studie 2012
3.3 Rückschlüsse auf das Medienverhalten im Vergleich zwischen der KIM- und JIM-Studie
4. Medienerziehung
4.1 Ansatz einer behütend-pflegenden Medienerziehung
4.2 Ansatz einer ästhetisch-kulturorientierten Medienerziehung
4.3 Ansatz einer funktional-systemorientierten Medienerziehung
4.4 Ansatz einer kritisch-materialistischen Medienerziehung
4.5 Ansatz einer handlungs- und interaktionsorientierten Medienerziehung
5. Medienerziehung in der Schule
5.1 Verständnis von schulischer Medienbildung
5.2 Verankerung von Medienbildung in den Lehrplänen
5.1.1 Auswählen und Nutzen von Medienangeboten
5.1.2 Gestalten und Verbreiten eigener medialer Beiträge
5.1.3 Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen
5.1.4 Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen
5.1.5 Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung
5.2 Umsetzung des integrativen Medienansatzes
5.2.1 Medienerziehung in den bayrischen Lehrplänen
5.2.2 Medienerziehung in Berlin
5.3 Erfahrungen mit dem Medieneinsatz im Schulalltag am Beispiel eines österreichischen Pilotprojektes
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Medienerziehung im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und beleuchtet, wie Schulen als zentrale Sozialisationsinstanz Kinder und Jugendliche zu einem kritischen und kompetenten Umgang mit Medien befähigen können.
4.1 Ansatz einer behütend-pflegenden Medienerziehung
Der drohende Sittenverfall zur Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts schaffte die Grundlage für den Ansatz der behütend-pflegenden Medienerziehung, der im Übergang des 19. und 20. Jahrhunderts entstand.
Anfang 1900 erschienen die ersten Groschenhefte als Printmedium und die ersten Kinos wurden eingerichtet (Süss/Lambert/Wijnen 2010, S. 54). Schnell kam innerhalb der Gesellschaft die Meinung auf, dass Kinder und Jugendliche dem medialen Einfluss schutzlos ausgeliefert seien, und es galt den negativen Einfluss der (...) Schund- und Schmutzliteratur zu vermeiden (ebenda).
Durch diese Art der Medienerziehung sollten Kinder und Jugendliche dazu befähigt werden, Medien vor ihrer Nutzung kritisch auf moralische und ästhetische Gesichtspunkte zu beurteilen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung von Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sowie die daraus resultierende Notwendigkeit einer bewussten Medienerziehung.
2. Definitionen aus dem Feld der Medienlandschaft: Es werden grundlegende Fachbegriffe wie Medium, Massenmedium und Medienpädagogik definiert und in einen theoretischen Rahmen eingeordnet.
3. Medienhandeln im Kindes- und Jugendalter: Anhand der KIM- und JIM-Studien wird das tatsächliche Mediennutzungsverhalten analysiert und miteinander verglichen.
4. Medienerziehung: Dieses Kapitel stellt fünf verschiedene historische und theoretische Ansätze der Medienerziehung dar, von behütenden bis zu handlungsorientierten Modellen.
5. Medienerziehung in der Schule: Die Arbeit untersucht, wie Medienbildung in schulische Lehrpläne integriert wird und zeigt anhand von Beispielen aus Bayern und Berlin unterschiedliche Implementierungsmöglichkeiten auf.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Medienbildung zusammen und unterstreicht die Verantwortung von Schule und Elternhaus bei der Vorbereitung der Generation Online auf eine digitalisierte Welt.
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Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Medienerziehung im digitalen Zeitalter und der Aufgabe der Schule, Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten Medienumgang zu erziehen.
Zentrale Themen sind die Definition von Medien, die empirische Analyse des Nutzungsverhaltens durch KIM- und JIM-Studien sowie verschiedene Ansätze zur pädagogischen Gestaltung von Mediennutzung.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Institutionen wie die Schule auf die Herausforderungen der digitalen Medienwelt reagieren können, um die Medienkompetenz der Schüler zu stärken.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse sowie auf der Auswertung empirischer Daten (KIM- und JIM-Studien) basiert.
Im Hauptteil werden zunächst Begriffe geklärt, das Nutzungsverhalten der Zielgruppen beschrieben, erzieherische Ansätze analysiert und schließlich die praktische Umsetzung in Schulen diskutiert.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Medienpädagogik, Medienkompetenz, Digitalisierung und schulische Medienbildung geprägt.
Die KIM-Studie konzentriert sich auf die Altersgruppe der 6- bis 13-Jährigen, während die JIM-Studie Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in den Fokus nimmt.
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Verankerung in Lehrplänen entscheidend für eine flächendeckende Medienbildung ist, wobei die Umsetzung je nach Bundesland (z.B. Bayern vs. Berlin) variiert.
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