Diplomarbeit, 2012
127 Seiten, Note: 1,1
Die Arbeit befasst sich mit sexueller Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen und analysiert strukturelle Bedingungen, die zu einem erhöhten Risiko führen. Ziel ist es, das Ausmaß der Betroffenheit zu untersuchen, verfügbare Hilfe und Unterstützung zu beleuchten und notwendige Veränderungen im Bereich Prävention, Intervention und Unterstützung aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einem Überblick über die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und beleuchtet den historischen Wandel des gesellschaftlichen Umgangs sowie den Begriff der Behinderung als soziale Konstruktion. Anschließend werden theoretische Grundlagen der Geschlechterforschung und deren Relevanz für die Lebenslagen von Frauen mit Behinderungen dargestellt. Kapitel 4 fokussiert auf die Betroffenheit von Frauen mit Behinderungen durch sexuelle Gewalt, wobei empirische Ergebnisse zur Häufigkeit, Formen, Täter/innen, Risikofaktoren und Folgen von sexueller Gewalt beleuchtet werden. Abschließend werden Probleme und Barrieren bei der Inanspruchnahme von Unterstützung sowie notwendige Veränderungen im Bereich Prävention, Intervention und Unterstützung diskutiert.
Sexuelle Gewalt, Frauen mit Behinderungen, strukturelle Bedingungen, Betroffenheit, Hilfe und Unterstützung, Prävention, Intervention, empirische Forschung, Sozialisation, Geschlechterverhältnisse, Behinderungsbegriff, Dekategorisierung.
Ja, die Arbeit geht davon aus und belegt durch empirische Ergebnisse, dass Frauen mit Behinderungen aufgrund struktureller Bedingungen und Abhängigkeitsverhältnissen häufiger betroffen sind.
Barrieren können physischer Natur (nicht barrierefreie Beratungsstellen) oder kommunikativer Natur sein, aber auch Vorurteile und eine mangelnde Sensibilisierung des Umfelds spielen eine Rolle.
Die Arbeit betrachtet Behinderung als soziale Konstruktion und beleuchtet den historischen Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit betroffenen Personen.
Häufig wird die Sexualität von Menschen mit Behinderungen negiert, was dazu führen kann, dass Grenzverletzungen nicht erkannt oder ernst genommen werden.
Notwendig sind barrierefreie Hilfsangebote, eine bessere Ausbildung von Fachkräften und die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Mädchen und Frauen mit Behinderungen.
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