Bachelorarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, die Kommunikationsmodelle von Watzlawick, Beavin und Jackson sowie von Niklas Luhmann zu vergleichen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Ansätzen aufzuzeigen. Im Fokus steht dabei eine begriffsanalytische Betrachtung, die die zentralen Elemente der beiden Modelle herausarbeitet und in Beziehung zueinander setzt.
Das erste Kapitel der Arbeit bietet eine umfassende Einleitung und definiert die Problemstellung, die im Zentrum der Arbeit steht: den Vergleich der Kommunikationsmodelle von Watzlawick, Beavin und Jackson sowie von Niklas Luhmann. Kapitel 2 widmet sich der Klärung des Begriffs der Kommunikation, beleuchtet verschiedene Definitionen und untersucht die unterschiedlichen Merkmale und Arten von Kommunikation. In Kapitel 3 wird das Kommunikationsmodell von Watzlawick et al. vorgestellt. Hierbei werden die zentralen Grundannahmen und die pragmatischen Axiome des Modells im Detail erläutert. Kapitel 4 befasst sich mit der systemtheoretischen Definition von Kommunikation nach Niklas Luhmann. Die funktional-strukturelle Systemtheorie wird als Grundlage für Luhmanns Kommunikationsverständnis vorgestellt, und die zentralen Elemente seines Modells, wie die Selektivität, Anschlusskommunikation und die Unwahrscheinlichkeit von Kommunikation, werden analysiert. Schließlich werden in Kapitel 5 die beiden Kommunikationsmodelle von Watzlawick et al. und Luhmann miteinander verglichen. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Ansätze werden aufgezeigt, und die Stärken und Schwächen beider Modelle werden kritisch bewertet.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Konzepten der Kommunikationstheorie, darunter Kommunikation, Interaktion, Symbol, Information, System, Selektivität, Anschlusskommunikation, pragmatische Axiome, Doppelte Kontingenz, und Kommunikationsmedien. Die beiden Kommunikationsmodelle von Watzlawick et al. und Luhmann stehen im Zentrum der Analyse, wobei die begriffsanalytische Betrachtung den Vergleich der beiden Ansätze ermöglicht.
Dies sind fünf Grundregeln der Kommunikation, darunter das bekannte Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
Für Luhmann ist Kommunikation eine Synthese aus drei Selektionen: Information, Mitteilung und Verstehen innerhalb sozialer Systeme.
Watzlawick fokussiert auf die Interaktion zwischen Individuen (Psychologie), während Luhmann Kommunikation als Operation sozialer Systeme betrachtet (Soziologie).
Es beschreibt das Problem, dass zwei Akteure voneinander abhängen, aber das Verhalten des anderen nicht sicher vorhersagen können, was Kommunikation erst notwendig macht.
Sprache dient als symbolisch vermitteltes Medium, das die Übertragung von Sinn ermöglicht, aber auch Sprachbarrieren und Missverständnisse beinhalten kann.
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