Diplomarbeit, 2004
69 Seiten, Note: 2,3
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Vorwort
2. Theoretische Grundlagen und Definitionen
2.1 Definitionen
2.1.1 Motiv und Bedürfnis
2.1.2 Motivation
2.2 Inhaltstheorien der Motivation
2.2.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.2.2 ERG-Theorie nach Alderfer
2.2.3 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.2.4 Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland
2.3 Prozesstheorien der Motivation
2.3.1 Kognitive Gleichgewichtstheorie nach Adams
2.3.2 VIE-Theorie nach Vroom
2.3.3 Erwartungs-Wert-Modell nach Lawler und Porter
2.4 Fazit: Inhalts- und Prozesstheorien
3. Materielle Instrumente der Motivation
3.1 Entlohnungssysteme
3.1.1 Vergütung nach Leistung
3.1.2 Vergütung nach Erfolg
3.1.3 Team- und gruppenorientierte Entlohnung
3.2 Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter
3.3 Sozialleistungen
3.3.1 Gesetzliche Leistungen
3.3.2 Tarifliche Leistungen
3.3.3 Freiwillige Leistungen
4. Immaterielle Instrumente der Motivation
4.1 Motivationsfördernde Arbeitsorganisation
4.1.1 Teamarbeit
4.1.2 Betriebliches Vorschlagswesen
4.2 Personalentwicklung
4.3 Personalführung
4.3.1 Delegation
4.3.2 Coaching
4.3.3 Anerkennung und Kritik
4.3.4 Zielvereinbarungen
5. Kommunikation als immaterielles Mittel der Motivation
5.1 Grundbegriffe der Kommunikation
5.2 Besonderheiten der Kommunikation in Unternehmen
5.3 Medien der betrieblichen Kommunikation und Interaktion
5.3.1 Intranet
5.3.2 Mitarbeiterzeitschrift
5.3.3 E-Mails, Newsletter, Rundschreiben, Schwarzes Brett
5.3.4 Gerüchte
5.3.5 Betriebsversammlungen
5.4 Instrumente der kommunikativen Motivation
5.4.1 Mitarbeitergespräch
5.4.2 Mitarbeiterbeurteilung
5.4.3 Mitarbeiterbefragung
6. Die Rolle von Führungskräften bei der Motivation/Kommunikation
6.1 Kommunikation als Sicherheitsbedürfnis (Maslow)
6.2 Kommunikation als Hygienefaktor (Herzberg)
6.3 Kommunikation im Führungsprozess
6.4 Kommunikationsstörungen und Möglichkeiten zur Verbesserung
6.5 Anforderungen an Führungskräfte bei der Motivation / Kommunikation
7. Konzept der Integrierten Kommunikation
7.1 Gründe und Ziele der Integrierten Kommunikation
7.2 Gestaltungsmittel der Integrierten Kommunikation
7.3 Probleme bei der Umsetzung Integrierter Kommunikation
7.4 Integrierte Kommunikation am Beispiel „Basler Securitas“
7.4.1 Die „Basler Securitas Versicherungs-AG“
7.4.2 Kommunikation zur Integration der „Basler Securitas“
8. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz von Kommunikation als immaterielles Motivationsinstrument die Leistungsbereitschaft und Bindung ihrer Mitarbeiter stärken können, wobei insbesondere die Strategie der Integrierten Kommunikation bei Fusionsprozessen analysiert wird.
6.5 Anforderungen an Führungskräfte bei der Motivation / Kommunikation
Die Mitarbeiter müssen heute bereit und in der Lage sein, mitzudenken und mitzuverantworten, wenn Unternehmen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit alle vorhandenen Ressourcen nutzen wollen bzw. müssen.
Als Grundlage dient ein hinreichender Informationsstand der Mitarbeiter. Daher ist es Aufgabe der Führungskraft, die Mitarbeiter mit den entsprechenden Informationen zu versorgen. Unterschieden werden hier folgende Informationen: Informationen, die für die Befolgung von Anweisungen und Aufträgen notwendig sind; Informationen über Arbeitssicherheitsvorschriften, betriebliche Arbeitsordnungen, gesetzliche und tarifliche Vorschriften; Informationen über „ungeschriebene Spielregeln“ wie Kleiderordnungen oder Vorschriften zum Umgang mit Kollegen.
Neben diesen Informationen gibt es noch weitere, die zur Aufgabenerfüllung nicht unbedingt notwendig sind, aber im weiteren Sinne mit ihr im Zusammenhang stehen und den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden sollten. Mitarbeiter, die über Zweck, Zusammenhang und auch die Konsequenzen ihrer Arbeit informiert sind, empfinden sich nicht als unmündige Befehlsempfänger, sondern verstehen sich als Mitarbeiter, deren zuverlässige und verantwortliche Mitarbeit wichtig für das Unternehmen ist.
1. Vorwort: Einleitung in die Problematik, dass moderne Führung über rein materielle Anreize hinausgehen muss und Kommunikation eine Schlüsselrolle für die Motivation einnimmt.
2. Theoretische Grundlagen und Definitionen: Erläuterung zentraler Motivationsbegriffe und Vorstellung klassischer Inhaltstheorien (Maslow, Herzberg, etc.) sowie Prozesstheorien (Adams, Vroom).
3. Materielle Instrumente der Motivation: Überblick über monetäre Anreizsysteme wie Entlohnung, Kapitalbeteiligung und verschiedene Sozialleistungen.
4. Immaterielle Instrumente der Motivation: Betrachtung nicht-monetärer Ansätze wie Arbeitsorganisation, Personalentwicklung und Personalführung als Motivationsfaktoren.
5. Kommunikation als immaterielles Mittel der Motivation: Analyse von Kommunikationsmedien und -instrumenten im Unternehmen und deren Bedeutung für die Mitarbeiterbindung.
6. Die Rolle von Führungskräften bei der Motivation/Kommunikation: Erörterung der kommunikativen Verantwortung von Managern, insbesondere im Hinblick auf Sicherheitsbedürfnisse und Feedback-Kultur.
7. Konzept der Integrierten Kommunikation: Strategischer Ansatz zur Harmonisierung von Unternehmensbotschaften, illustriert am Praxisbeispiel der „Basler Securitas“.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Kommunikation als unterschätztes Erfolgspotenzial zur Steigerung der intrinsischen Mitarbeitermotivation.
Mitarbeitermotivation, Kommunikation, Integrierte Kommunikation, Führungskräfte, Personalmanagement, Motivationsinstrumente, Arbeitszufriedenheit, Fusion, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Feedback, Bedürfnispyramide, Leistungsanreize, Unternehmenskommunikation, Mitarbeitergespräch.
Die Arbeit untersucht, wie Kommunikation als strategisches Instrument der Mitarbeitermotivation genutzt werden kann, um Mitarbeiter in modernen Unternehmen zu binden und deren Leistungspotenzial zu entfalten.
Neben theoretischen Motivationstheorien werden materielle und immaterielle Anreizsysteme, moderne Führungsmethoden sowie das Konzept der Integrierten Kommunikation detailliert beleuchtet.
Das Ziel ist es, den Stellenwert von Kommunikation als immateriellen Motivationsfaktor aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Unternehmen durch Transparenz und Dialog ihre Glaubwürdigkeit und den Unternehmenserfolg steigern können.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse kombiniert mit einer praxisorientierten Fallstudie inklusive eines Experteninterviews zur Kommunikationsstrategie bei einem Fusionsprozess.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse von Anreizsystemen sowie die Erarbeitung von Kommunikationsstrategien, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle der Führungskräfte liegt.
Besonders prägend sind die Begriffe Mitarbeitermotivation, Integrierte Kommunikation, Führung und die Unterscheidung zwischen materiellen und immateriellen Anreizen.
Das Intranet dient als zentrales Kommunikationsmedium, das durch Transparenz und den schnellen Zugang zu Informationen zur Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen beitragen kann, sofern es aktiv genutzt und akzeptiert wird.
Dieses Beispiel verdeutlicht, wie ein Unternehmen in einer kritischen Fusionsphase durch eine konsequente Strategie der Integrierten Kommunikation Ängste abbauen und eine neue, gemeinsame Markenidentität schaffen kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

