Bachelorarbeit, 2017
55 Seiten, Note: 1,3
3. EINLEITUNG
4. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES PROFESSIONELLEN FUßBALLS
4.1. Deutschland
4.2. Frankreich
5. FUßBALLVEREINE ALS WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN
5.1. Fußballklubnamen als Marken
5.2. Bedeutung des Fußballklubnamens für den Markennamen
5.3. Konzeption einer Marke rund um den Klubnamen
6. FORSCHUNGSÜBERBLICK
6.1. Stellmacher (2009)
6.2. Hesse-Lichtenberger (2003)
6.3. Coates (2008)
6.4. Alexa (2009)
7. KORPUSANALYSE
7.1. Korpuskompilation: Auswahlkriterien und Vorgehensweise
7.2. Unterschiede und Modi der ausgewählten Ligen
7.3. Analysemethode und Analysekriterien
7.4. Forschungsfragen
7.5. Analyse und Ergebnisse
7.5.1. Makrostrukturelle Analyse
7.5.2. Morphologische Analyse
7.5.3. Funktionale Klassifikation
7.5.4. Semantische Klassifikation
7.6. Problematiken der Korpusanalyse
8. SYSTEMATISIERUNG DER ERGEBNISSE DER ANALYSE
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine kontrastiv-linguistische Analyse der Fußballklubnamen in Deutschland und Frankreich durchzuführen. Im Fokus steht dabei die Untersuchung der interkulturellen Unterschiede im Hinblick auf die Makrostruktur, Morphologie, funktionale Ebene sowie Semantik der Vereinsnamen, unter Berücksichtigung der Rolle des Vereinsnamens als Marke.
4. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES PROFESSIONELLEN FUßBALLS
Fußball – ein Spiel, das seit Jahrhunderten die Menschen anzieht und begeistert. Kaum ein Volk oder eine Kultur dieser Welt kennt das Spiel mit dem runden Ball nicht. Bereits die Mayas sollen vor mehr als 1000 Jahren eine Art des Fußballspiels praktiziert haben (vgl. König 2002: 8). Doch nicht ohne Grund wird England als Herkunftsland des Fußballs bezeichnet. Dort finden sich bereits aus dem 11. Jahrhundert Überlieferungen, im Jahr 1314 verbot Londons Bürgermeister gar das Spiel, nachdem es zu Aufruhr in der Stadt gekommen sein soll (vgl. ebd.). Das war nicht verwunderlich, so war der Fußball in seinen Anfängen ein sehr wildes Spiel, das bevorzugt von Bauern und Gesellen gespielt wurde. Teils größere Verletzungen mangels ordentlicher Spielplätze, Regeln und Ausrüstung blieben dabei nicht aus. Doch bereits zu dieser Zeit übte der „Derbycharakter der Begegnungen“ (König 2002: 8) seinen besonderen Reiz aus. Die Spieler und Zuschauer identifizierten sich stark mit ihrer Mannschaft.
Während der Fußball zwischenzeitlich einige Durststrecken durchlief, stieg seine Popularität im 19. Jahrhundert wieder. Waren es früher hauptsächlich untere Bildungsschichten, fand das Ballspiel im neuen Jahrhundert Einzug in obere Gesellschaftsschichten (vgl. König 2002: 8). Die ersten Public Schools nahmen die Sportart auf und entwickelten eigene Regelwerke. Um eine strikte Trennung zum ebenfalls populären Rugby zu schaffen, wurde 1863 in London die Football Association (FA) gegründet (vgl. König 2002: 9). Das dabei verabschiedete Regelwerk war das erste einheitliche seiner Art und wird bis heute in Grundzügen zugrunde gelegt. Damit verbunden war schließlich auch die Institutionalisierung und Verbreitung des Fußballspiels über die Grenzen des britischen Mutterlandes hinaus. Fußball wurde zum Arbeitersport Nummer eins (vgl. Friedmann 2014: 7). Die Zuschauerzahlen stiegen ebenfalls rasant an. Waren es 1872 noch 2.000 Zuschauer beim Finale des FA-Cups, sahen bereits 1901 111.000 Zuschauer das gleiche Finale im Stadion von Crystal Palace (vgl. König 2002: 9).
3. EINLEITUNG: Einführung in die Popularität des Fußballs, die Relevanz des Vereinsnamens als Identifikationsmerkmal und die Zielsetzung einer kontrastiven onomastischen Untersuchung.
4. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES PROFESSIONELLEN FUßBALLS: Historischer Überblick über die Entwicklung des Fußballs vom wilden Spiel zum organisierten Sport, mit Fokus auf die länderspezifische Entwicklung in Deutschland und Frankreich.
5. FUßBALLVEREINE ALS WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN: Untersuchung der ökonomischen Dimension von Fußballvereinen, insbesondere der Markenführung und der Bedeutung des Vereinsnamens als zentraler Bestandteil der Unternehmensidentität.
6. FORSCHUNGSÜBERBLICK: Darstellung bestehender Literatur und wissenschaftlicher Arbeiten zur Namensforschung bei Sportvereinen, unter anderem durch Stellmacher, Hesse-Lichtenberger, Coates und Alexa.
7. KORPUSANALYSE: Methodische Erläuterung der Korpuszusammensetzung, der Analysekriterien und Durchführung der kontrastiven Untersuchung von Vereinsnamen in Deutschland und Frankreich.
8. SYSTEMATISIERUNG DER ERGEBNISSE DER ANALYSE: Zusammenfassung und Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse aus der durchgeführten Korpusanalyse im Hinblick auf die Forschungsfragen.
Fußball, Vereinsname, Onomastik, Syllogonomastik, Markenführung, Deutschland, Frankreich, Kontrastive Linguistik, Sportmarketing, Vereinsidentität, Korpusanalyse, Namensforschung, Regionalmarke, Profifußball, Vereinsstruktur
Die Arbeit befasst sich mit der kontrastiven linguistischen Analyse von Fußballvereinsnamen in Deutschland und Frankreich, wobei insbesondere die onomastischen Merkmale und die Rolle dieser Namen als Marken untersucht werden.
Neben der historischen Entstehungsgeschichte des Fußballs in beiden Ländern werden Aspekte wie Markenbildung, die soziologische Bedeutung von Vereinsnamen und die strukturelle Zusammensetzung der Namen beleuchtet.
Die Arbeit untersucht länderspezifische Unterschiede bei der Namensgebung von Fußballklubs sowie die Frage, ob sich der britische Ursprung des Fußballs in den Namen widerspiegelt und wie Vereinsnamen als Marken fungieren.
Es wird eine kontrastive Korpusanalyse durchgeführt, die auf onomastischen Kriterien der Produktnamenforschung und den Differenzierungskriterien von Dieter Stellmacher basiert.
Der Hauptteil analysiert die offiziellen sowie die öffentlich kommunizierten Namen unterteilt in makrostrukturelle, morphologische, funktionale und semantische Gesichtspunkte.
Zentrale Begriffe sind onomastische Forschung, Markenpositionierung, interkultureller Vergleich, Vereinsidentität und der neu geprägte Fachterminus Syllogonomastik.
Deutsche Vereine nutzen häufiger Gründungsjahre und Ordnungszahlen zur Identitätsstiftung, während französische Vereine stärker durch regionale Bezüge und informelle Funktionen geprägt sind.
Die Regelung verhindert in der Regel die Integration von Firmennamen in den Vereinsnamen, was die Markenführung im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbranchen einschränkt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

