Examensarbeit, 2015
43 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Die große Bedeutung des Mediums Film für Schülerinnen und Schüler
2. Begriffsbestimmung
2.1 Medienkompetenz/ Medienerziehung/ Mediendidaktik
2.2 Visual Literacy/ Spielfilmkompetenz
2.3 Handlungs- und produktionsorientierter Deutschunterricht
3. Begründungskontexte der Mediendidaktik
3.1 Medialität und medialer Wandel von Sprache und Kultur
3.2 Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund
3.3 Mediensozialisation
3.4 Motivation
3.5 Identitätsorientierung
3.6 Kompetenzorientierung
4. Konzeptionen für den Deutschunterricht
4.1 (Medien-) Integrativer Deutschunterricht
4.2 Intermedialer Deutschunterricht
4.3 Symmedialer Deutschunterricht
5. Verfahren der Filmanalyse
5.1 Filmgespräche führen
5.2 Schreiben zu Filmen
5.3 Szenische Verfahren im Umgang mit Film
5.4 Weitere Verfahren
6. Planung, Durchführung und Reflexion der Unterrichtssequenz „Vergleich der Lektüre Rico, Oskar und die Tieferschatten mit der Verfilmung und anschließender Produktion eines Kurzfilms“
6.1 Lektüre- und Filmarbeit
6.1.1 Thematik
6.1.2 Methodik
6.1.2.1 Szenische Interpretation
6.1.2.2 Verständnissicherung
6.2 Vergleich der Lektüre mit der filmischen Darstellung
6.2.1 Unterschiede Buch - Film
6.2.2 „Mein kleines Filmlexikon“
6.3 Die Schüler drehen den Kurzfilm „Ricarda, Oskar und das Diebesgeld“
6.3.1 Ideenfindung und Projektplanung
6.3.2 Produktionsphase
6.3.3 „Scheinwelt Film“
7. Fazit
Die Arbeit untersucht die Integration des Mediums Film in den Deutschunterricht der Mittelschule, um die Medienkompetenz und Motivation der Schüler durch einen handlungs- und produktionsorientierten Ansatz zu stärken. Das zentrale Ziel ist es, durch die Erarbeitung einer Lektüre in Verbindung mit einer eigenen Kurzfilmproduktion einen zeitgemäßen, medienintegrativen Unterricht zu gestalten.
6.1.2.1 Szenische Interpretation
Innerhalb der geplanten Deutschsequenz werden die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Kurzfilm drehen. Grundlegend für eine erfolgreiche Projektdurchführung ist, dass die Schülerinnen und Schüler eventuelle Hemmungen vor der Szenischen Interpretation abbauen und sogar überwinden und Formen der Szenischen Interpretation ausprobieren und einüben. Szenisches Spielen und Interpretieren bietet die Möglichkeit, analytische und handlungsorientierte Verfahren im Unterricht zu verbinden. Hinter beiden Methoden steht ein ganzheitlicher, auf die Verbindung von Kognition und Emotion ausgerichteter Ansatz. Über die verschiedenen Formen des Spielens und Darstellens können die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse einbringen und sich einen emotionalen Zugang zu den Lerngegenständen verschaffen.
Ich hielt es für sinnvoll, schon von Beginn der Sequenz an in den Unterrichtseinheiten kleine Phasen für szenische Interpretationen einzubauen und damit die Schüler auf unseren Filmdreh vorzubereiten. 36 Bildchen mit Männchen, die bestimmte Körperhaltungen einnehmen, dienen denn Schülern als Anreiz, eine bestimmte Körperhaltung einzunehmen und einen dazu passenden Satz zu sagen. Daraufhin diskutierte die Klasse, ob Körperhaltung und Satz zusammengepasst haben.
1. Die große Bedeutung des Mediums Film für Schülerinnen und Schüler: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz audiovisueller Medien für die Lebenswelt der Schüler und plädiert für einen Deutschunterricht, der sich vom schriftfixierten Textbegriff löst.
2. Begriffsbestimmung: Hier werden zentrale mediendidaktische Konzepte wie Medienkompetenz, Filmdidaktik und handlungs- sowie produktionsorientierter Unterricht theoretisch fundiert.
3. Begründungskontexte der Mediendidaktik: Dieser Abschnitt behandelt die mediale Transformation von Sprache, die Rolle von Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund, Mediensozialisation sowie motivationalen Aspekte.
4. Konzeptionen für den Deutschunterricht: Es werden unterschiedliche didaktische Ansätze – der integrative, der intermediale und der symmediale Deutschunterricht – vorgestellt und für die Praxis bewertet.
5. Verfahren der Filmanalyse: Dieses Kapitel führt in methodische Werkzeuge zur Arbeit mit Filmen im Unterricht ein, darunter Filmgespräche, schreibbasierte Verfahren und szenische Ansätze.
6. Planung, Durchführung und Reflexion der Unterrichtssequenz „Vergleich der Lektüre Rico, Oskar und die Tieferschatten mit der Verfilmung und anschließender Produktion eines Kurzfilms“: Der Hauptteil beschreibt detailliert die Vorbereitung, didaktische Umsetzung und filmische Produktion im Klassenverband.
7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über den Projekterfolg, die Bedeutung der Schülerpartizipation und Ausblicken für künftige Filmprojekte.
Mediendidaktik, Film im Unterricht, Medienkompetenz, Produktionsorientierung, Szenische Interpretation, Rico Oskar und die Tieferschatten, Filmanalyse, Deutschunterricht, Mediensozialisation, Kurzfilmproduktion, Literaturverfilmung, Intermedialität, Unterrichtssequenz, Kompetenzorientierung, Sprachförderung.
Die Arbeit thematisiert die didaktische Einbindung des Mediums Film in den Deutschunterricht der Sekundarstufe am Beispiel einer konkreten Unterrichtseinheit.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Mediendidaktik, verschiedenen Unterrichtskonzeptionen für AV-Medien, Methoden der Filmanalyse sowie der praktischen Umsetzung einer Lektüre- und Kurzfilmproduktion.
Ziel ist es, einen motivierenden und handlungsorientierten Unterricht zu gestalten, der Schülern durch die Produktion eines eigenen Kurzfilms einen tiefen, kreativen Zugang zur Lektüre ermöglicht.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur sowie einer praxisbezogenen Dokumentation und Reflexion einer 25-stündigen Unterrichtssequenz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Mediendidaktik und die detaillierte Darstellung der Unterrichtsplanung, inklusive der produktionsorientierten Phasen des Drehs.
Zentrale Begriffe sind Medienkompetenz, Produktionsorientierung, Szenische Interpretation, Filmanalyse und Unterrichtssequenz.
Der Roman bietet durch seine motivierende, schülergerechte Kriminalhandlung und die existierende, hochqualitative Verfilmung eine ideale Grundlage für einen produktionsorientierten Medienvergleich.
Die Produktion bildet den krönenden Abschluss der Einheit, bei der die Schüler aktiv Filmsprache und mediale Gestaltungsmittel anwenden und reflektieren.
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