Bachelorarbeit, 2014
132 Seiten, Note: 1,8
1. Bezugsrahmen
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Terminologie
1.2.1 Definition des Begriffs „Krise“
1.2.2 Definition des Begriffs „Krieg“
1.2.3 Definition der „Krisen- und Kriegsberichterstattung“
1.3 Forschungsstand - Krisen und Kriegsberichterstattung in der Gegenwart
1.3.1 Herausforderungen und Probleme
1.3.2 Arbeiten als embedded journalist
1.3.3 Mythen und Motive - Die Arbeit im Krisengebiet
1.3.4 Schutz und Vorbereitung - Prävention oder Kostenfaktor?
1.3.5 Nachsorge - Risiken von Trauma und Burnout
1.3.6 Motivation
2. Empirischen Untersuchung
2.1 Fragestellung
2.2 Auswahl der Methode
2.3 Konzeption des Fragenkatalog
2.4 Auswahl der Interviewpartner
2.5 Durchführung der Interviews
2.6 Auswertung der Interviews
3. Ergebnisse
3.1 Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz
3.2 Gefahren vor Ort - Die Arbeit im Krisengebiet
3.3 Die Rolle des UN- Ausbildungszentrum der Bundeswehr
3.4 Die Rolle der Redaktion in Krisen, Kriegen oder Katastrophen
4. Fazit
5. Reflexion und Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die normativen Anforderungen an die Ausbildung von Journalisten im Kontext der Krisen- und Kriegsberichterstattung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Journalisten effektiver vorbereitet werden können und welche Strategien zur Gewährleistung ihrer Sicherheit notwendig sind, da bestehende Ausbildungsansätze in diesem Bereich oft unzureichend sind.
1.3.2 Arbeiten als embedded Journalist
Eine besondere Form der Berichterstattung aus einem Krisen- oder Kriegsgebiet ist das embedding. Erstmals mit dem Krieg in Vietnam, in den 1960er Jahren, berichteten Journalisten u.a. aus dem Schutz der Soldaten heraus und der Krieg kam nach in Hause in die Wohnzimmer. Dies verlief aber eher aus Spontanität, denn bislang war das Berichten aus der Mitte der kämpfenden Truppe heraus für fremde Journalisten unüblich. Darüber hinaus unterlagen die Journalisten noch der Selbstzensur des Zweiten Weltkrieges. Keine Berichterstattung sollte amerikanische Soldaten diskreditieren und somit die Moral der eigenen Truppe schwächen. Die zielgerichtete Berichterstattung übernahmen schon im Zweiten Weltkrieg die Propagandaeinheiten, die für die Wochenschau im Kino Filmaufnahmen produzierten. Erst mit dem Irak- Krieg 2003 wurde das embedding als Kommunikationsstrategie der US- Streitkräfte gezielt eingesetzt.
1. Bezugsrahmen: Definition der grundlegenden Begriffe wie Krise und Krieg sowie Einordnung des aktuellen Forschungsstandes zur Krisen- und Kriegsberichterstattung.
2. Empirischen Untersuchung: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, basierend auf Experteninterviews mit Journalisten und Ausbildern.
3. Ergebnisse: Thesenhafte Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Vorbereitung, den Gefahren, der Ausbildungsrolle der Bundeswehr und der Verantwortung der Redaktionen.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit einer verbesserten Ausbildung und Sensibilisierung von Journalisten für Einsätze in gefährlichen Gebieten.
5. Reflexion und Schlussbetrachtung: Kritische Würdigung des eigenen Forschungsprozesses und Ausblick auf notwendige weiterführende Untersuchungen.
Krisen- und Kriegsberichterstattung, Stringer, Fixer, Sensibilisierung, Postraumatisches Belastungssyndrom, PTBS, Crises- and war journalism, embedded journalism, Sicherheitsmanagement, Journalisten, Auslandseinsatz, Bundeswehr, Ausbildung, Prävention, Trauma.
Die Arbeit untersucht die notwendigen normativen Anforderungen bei der Ausbildung von Journalisten, die in Krisen- und Kriegsgebieten arbeiten.
Zentrale Themen sind die Sicherheitsrisiken in Kriegsgebieten, die Bedeutung präventiver Ausbildung, die Rolle des "Embedded Journalism" sowie der Umgang mit psychischen Belastungen.
Die Arbeit fragt, wie sich Journalisten wirksam vorbereiten können und welche Strategien zur Erhöhung ihrer Sicherheit während der Berichterstattung entwickelt werden müssen.
Die Autorin nutzt die Methode der Experteninterviews, um fundierte Erkenntnisse von Journalisten, Militärs und anderen Akteuren zu gewinnen.
Der Hauptteil analysiert den Forschungsstand, die empirischen Daten aus den Interviews und diskutiert die Rolle der Redaktionen sowie spezieller Ausbildungsprogramme.
Wichtige Begriffe sind Krisen- und Kriegsberichterstattung, Sicherheitstraining, Traumaprävention, embedded journalism und die Ausbildung von Journalisten.
Das Zentrum nimmt eine Vorreiterrolle bei der praktischen Ausbildung von Journalisten in den Bereichen Selbstschutz, sanitätsdienstliche Versorgung und Stressbewältigung ein.
Die Arbeit diskutiert embedding als eine Form der Berichterstattung, die Schutz bietet, aber gleichzeitig Risiken hinsichtlich der Objektivität und Militärzensur mit sich bringt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

