Masterarbeit, 2017
103 Seiten, Note: 1,1
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von "Know Your Customer" (KYC) bei der Bekämpfung von Geldwäsche in Kreditinstituten. Das Ziel ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Risiken und die Prozesse im KYC-Bereich zu analysieren und die zukünftige Entwicklung der KYC-Regulatorik zu beleuchten.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage der Arbeit ein. Es wird die Relevanz des Themas im Kontext der Geldwäscheprävention dargestellt.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich umfassend mit dem Phänomen der Geldwäsche. Es werden verschiedene Ablaufmodelle, die Rolle der organisierten Kriminalität, die Ausmaße und Auswirkungen sowie die Entwicklung der Geldwäschebekämpfung beleuchtet.
Kapitel drei gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Geldwäschebekämpfung. Es werden die aktuelle Gesetzeslage und der Ausblick auf zukünftige Entwicklungen präsentiert.
Kapitel vier widmet sich dem Thema "Know Your Customer". Es werden die Sorgfaltspflichten, Risiken, Prozesse, die zukünftige KYC-Regulatorik und eine Studie von BearingPoint behandelt.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Geldwäschebekämpfung, "Know Your Customer" (KYC), Sorgfaltspflichten, Risiken, Prozesse, rechtlichen Rahmenbedingungen, organisierter Kriminalität, Ausmaße und Auswirkungen, zukünftige Entwicklungen der KYC-Regulatorik und Praxisbeispiele.
KYC verpflichtet Kreditinstitute, die Identität ihrer Kunden zweifelsfrei zu prüfen und deren wirtschaftliche Hintergründe zu verstehen, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern.
Zentral ist hierfür der § 261 des Strafgesetzbuchs (StGB) sowie das Geldwäschegesetz (GwG).
Geldwäsche erfolgt meist in drei Phasen: Einspeisung (Placement), Verschleierung (Layering) und Integration der illegalen Gelder in den legalen Wirtschaftskreislauf.
Banken untersuchen spezifische Produkt-, Länder-, Branchen- und Kundenrisiken, um die Wahrscheinlichkeit illegaler Aktivitäten einzustufen.
Eine EU-weite Regelung, die strengere Anforderungen an die Transparenz von wirtschaftlich Berechtigten und einen risikobasierten Ansatz bei der Kundenprüfung vorschreibt.
Transnationale organisierte Kriminalität nutzt Geldwäsche, um Gewinne aus Straftaten (Drogenhandel, Schmuggel) zu legitimieren, was erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen hat.
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