Bachelorarbeit, 2017
36 Seiten, Note: 2,3
1. Problemstellung
2. Theoretische Fundierung
2.1 Privatanleger
2.2 Niedrigzinsumfeld
2.3 Eingrenzung der Anlagestrategien
2.4 Benchmark & Bewertungsschema
3. Vergleich der Anlagestrategien
3.1. Aktien-Fonds
3.1.1. Investmentfonds & Hedgefonds
3.1.2. Exchange-Traded Funds
3.2 Einzelaktien
3.2.1 Value-Investing
3.2.2 Buy-and-Hold
3.2.3 Dividendenstrategie
3.2.4 Schlussbetrachtung der Einzelaktien
3.3 Day-Trading mit CFDs
3.4 Zertifikate
3.4.1 Hebelzertifikate
3.4.2 Discount-Zertifikate
3.5 Mietimmobilien
4. Zusammenfassung & Fazit
4.1 Reflexion der Vorgehensweise
4.2 Handlungsanweisungen
4.3 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, welche Anlagestrategien für Privatinvestoren geeignet sind, um im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld eine zufriedenstellende Rendite zu erzielen. Dabei werden verschiedene Anlageformen in Bezug auf ihre Eignung, Kostenstruktur und Risikoprofile untersucht.
3.1.1. Investmentfonds & Hedgefonds
Im Bereich der aktiven verwalteten Fonds sollen nachkommend der Investmentfonds und der Hedgefonds betrachtet und verglichen werden. Den wesentlichen Unterschied stellt die Verfügbarkeit dar. Üblicherweise müssen potentielle Investoren eines Hedgefonds gewisse Auflagen erfüllen und über größeres Kapital verfügen. Da es jedoch bereits Hedgefonds mit einem Mindestkapitaleinsatz von circa 50.000 Euro gibt, soll diese Form der Kapitalanlage nicht außen vor gelassen werden. In einen Investmentfonds hingegen können Privatanleger meist ohne Beschränkungen investieren. Die Gemeinsamkeit beider Fonds ist, dass diese von einem Vermögensverwalter, bzw. einer Gruppe von Vermögensverwaltern verwaltet werden (Piekenbrock et al. 2014, S.197). Das zuständige Management selektiert Wertpapiere, von welchen laut deren Analysen eine überdurchschnittliche Performance erwartet wird. Diese Wertpapiere werden in einem Portfolio zusammengefasst. Anteile des Fonds können nun von Retail-Anleger gekauft werden, sie partizipieren fortan an der Wertentwicklung des Portfolios (Piekenbrock et al. 2014, S.289). Für den Anleger ergibt sich somit eine breite Streuung seines Kapitals. Diese Diversifikation zieht nach sich, dass das Risiko des Investments dementsprechend gering ist. Somit sollte der Investor, sofern er einen Investmentfonds wählt, welcher in der Historie konstante Renditen erzielte, mit einem aktiv verwalteten Fonds mehr Rendite generieren können als mit der Benchmark, dem Sparbuch.
1. Problemstellung: Die Arbeit erläutert die Herausforderungen der Kapitalanlage für Privatinvestoren im Niedrigzinsumfeld und begründet die methodische Vorgehensweise.
2. Theoretische Fundierung: Es werden Grundlagen zu Privatanlegern, dem Niedrigzinsumfeld und den Kriterien für den Vergleich von Anlagestrategien dargelegt.
3. Vergleich der Anlagestrategien: Dies ist der Hauptteil, der verschiedene Anlageformen wie Fonds, Aktien, Zertifikate und Immobilien hinsichtlich ihrer Rendite-Risiko-Profile analysiert.
4. Zusammenfassung & Fazit: Die Arbeit reflektiert die gewählte Methodik, leitet Handlungsanweisungen für Investoren ab und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Privatanleger, Niedrigzinsumfeld, Anlagestrategien, Kapitalanlage, Fonds, Einzelaktien, Zertifikate, Immobilien, Rendite, Risiko, Diversifikation, Börsenpsychologie, Kostenstruktur, Vermögensaufbau, Investment.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kapitalanlage für Privatinvestoren vor dem Hintergrund eines anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und vergleicht verschiedene Strategien zur Vermögensbildung.
Untersucht werden insbesondere aktiv und passiv verwaltete Fonds, verschiedene Strategien bei Einzelaktien, der Handel mit Derivaten wie Zertifikaten und CFDs sowie Mietimmobilien als alternative Anlageform.
Das Ziel besteht darin, zu evaluieren, welche der analysierten Anlagestrategien Privatinvestoren ermöglichen, trotz niedriger Zinsen eine zufriedenstellende Rendite zu erzielen.
Die Arbeit basiert primär auf quantitativer Forschung durch Datenvergleiche sowie auf einer ergänzenden Einbeziehung von Theorien der Börsenpsychologie im Rahmen einer Sekundärforschung.
Der Hauptteil gliedert sich in den detaillierten Vergleich der verschiedenen Anlagestrategien anhand von Kennzahlen wie Rendite, Kosten, Risiko und Zeitaufwand für den Anleger.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rendite, Risikoprofil, Diversifikation, Niedrigzinsumfeld und Anlagestrategien geprägt.
Das Sparbuch dient aufgrund seiner Dominanz bei deutschen Anlegern als Benchmark, um die Renditepotenziale alternativer Anlagestrategien vergleichbar zu machen.
Die Prospect Theory wird herangezogen, um kognitive Verzerrungen bei Privatanlegern, wie etwa die Selbstüberschätzung bei der Einzeltitelauswahl, wissenschaftlich zu begründen und zu erklären.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

