Bachelorarbeit, 2017
97 Seiten, Note: 1,0
Problemstellung
Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung
1.1 Strategische Bedeutung von Personalmarketing
1.2 Geschichtliche Entwicklung von Personalmarketing
1.2.1 Die erste Periode der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Personalmarketing
1.2.2 Die zweite Periode der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Personalmarketing
1.3 Employer Branding
1.4 Personalmarketing an Hochschulen
1.4.1 Zielgruppe der Studenten
1.4.2 Voraussetzungen
1.4.3 Kanäle und Maßnahmen
1.4.4 Image und Werte
Hypothesen
Methoden
1.5 Umfrage bei Studenten
1.6 Interviews bei Unternehmen
Ergebnisse
1.7 Umfrage bei Studenten
1.7.1 Geschlecht
1.7.2 Alter
1.7.3 Berufserfahrung
1.7.4 Fazit
1.8 Interviews bei Unternehmen
1.8.1 Santander Bank
1.8.2 Deutsche Bank
1.8.3 Commerzbank
1.9 Bezug auf Hypothesen
Diskussion
1.10 Ausgangslage und Ergebniszusammenfassung
1.11 Kritische Reflexion
1.12 Gestaltungsempfehlungen und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, durch welche Maßnahmen und Werte sich Unternehmen bei der Zielgruppe der Studenten als attraktive Arbeitgeber im Kontext eines Hochschul-Personalmarketings präsentieren können, um langfristig den Unternehmenserfolg zu sichern.
1.4.3 Kanäle und Maßnahmen
Im Rahmen einer Hochschul-Personalmarketing-Strategie hat ein Unternehmen vielfältige Kanäle und Maßnahmen zur Auswahl. Wie bereits in Kapitel 2.4.2 beschrieben, erreicht man ein erfolgreiches „Hochschul-Personalmarketing“ nicht durch die intensive Nutzung einer einzigen Maßnahme, sondern durch eine diversifizierte Strategie mithilfe mehrerer Kanäle. Das Ziel ist es, dass potenzielle Bewerber auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden, das Interesse an einer Einstellung geweckt wird und im Erfolgsfall eine Einstellung des Bewerbers erfolgt (Hagen, 2011).
Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit ist es nicht möglich, jeden einzelnen Kanal und jede einzelne Maßnahme zu benennen, zu kategorisieren und mithilfe von Literatur zu bewerten. Deshalb werden im Folgenden insgesamt acht Maßnahmen aufgezeigt, welche sich anhand drei verschiedener Kategorien beschreiben lassen. Aufwand beschreibt nicht nur den finanziellen Aufwand des Unternehmens, sondern auch die Opportunitätskosten, die beispielsweise durch den Einsatz von Mitarbeitern für die Maßnahme entstehen, welche seine eigenen Aufgaben in dieser Zeit nicht erfüllen kann (Freimuth, 1987, S. 39). Reichweite beschreibt die Menge an Studenten, die durch die jeweilige Maßnahme erreicht werden bzw. das Unternehmen dadurch wahrnehmen. Persönlicher Kontakt beschreibt, inwiefern das Unternehmen durch die jeweilige Maßnahme den Studenten persönlich kennenlernt, welches der erste Schritt zu einer Selektion im Hinblick auf die Personalbeschaffung sein kann. Dies erhöht zwar zu Beginn die Kosten, senkt langfristig jedoch die Gesamtkosten der Personalbeschaffung. (Fröhlich & Langecker, 1989, S. 153-154)
Problemstellung: Einführung in die Bedeutung von Mitarbeitern für den Unternehmenserfolg und Erläuterung der Relevanz von Hochschul-Personalmarketing im Wettbewerb um Talente.
Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung: Herleitung und Definition des Begriffs Personalmarketing sowie Erläuterung der geschichtlichen Entwicklung und der Rolle des Employer Brandings.
Hypothesen: Aufstellung der wissenschaftlichen Thesen, die als Basis für die empirische Untersuchung dienen, unter anderem zur Attraktivität und den Wahrnehmungsunterschieden.
Methoden: Beschreibung des zweigeteilten Forschungsdesigns, bestehend aus einer quantitativen Studentenbefragung und qualitativen Experteninterviews.
Ergebnisse: Darstellung und Analyse der gewonnenen Daten aus der Studentenbefragung und den Interviews, untergliedert nach demografischen Merkmalen und spezifischen Unternehmensanalysen.
Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, der angewandten Methoden sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Personalmarketing, Hochschul-Personalmarketing, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Studenten, Finanzbranche, Personalgewinnung, Recruiting, Work-Life-Balance, Unternehmenskultur, Personalbeschaffung, Zielgruppenorientierung, Hochschulmarketing, Unternehmenswerte.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen sich bei Studenten als potenzielle Arbeitgeber präsentieren können, um die eigene Arbeitgeberattraktivität zu steigern und geeignete Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Die zentralen Felder sind das Hochschul-Personalmarketing, die Analyse von Attraktivitätsfaktoren für Studierende (wie Werte und Kanäle) sowie die Untersuchung der Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Das Ziel ist die Erforschung der Möglichkeiten, wie Unternehmen im Rahmen einer Hochschul-Personalmarketing-Strategie ihre Attraktivität steuern können, um langfristigen Unternehmenserfolg durch passendes Personal zu sichern.
Es wurde eine zweiteilige empirische Untersuchung durchgeführt: eine Online-Umfrage unter 88 Wirtschaftswissenschafts-Studenten sowie Experteninterviews mit Vertretern der untersuchten Unternehmen.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, der Aufstellung von Hypothesen, der Durchführung der Umfragen und Interviews sowie der detaillierten Auswertung der Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Personalmarketing, Employer Branding, Arbeitgeberattraktivität, Zielgruppenorientierung, Work-Life-Balance und Hochschul-Personalmarketing.
Aufgrund der räumlichen Nähe der Goethe-Universität in Frankfurt am Main zu vielen Banken und Finanzdienstleistern dient dieser Sektor als vergleichbare Basis für die empirische Untersuchung.
Die Untersuchung zeigt, dass für die befragten Studenten der Wirtschaftswissenschaften vor allem Work-Life-Balance und Gehalt entscheidende Kriterien bei der Arbeitgeberwahl darstellen.
Ja, die Arbeit zeigt, dass die Wahrnehmung eines Arbeitgebers durch Studenten und die Selbsteinschätzung der Unternehmensvertreter teils stark voneinander abweichen, insbesondere bei der Bedeutung einzelner Werte.
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