Masterarbeit, 2017
95 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Shareholder Activism, dessen Einfluss auf die Unternehmenskommunikation und die Entwicklung eines spieltheoretischen Netz-Kommunikations-Modells. Ziel ist es, den Einfluss des Shareholder Activism auf die Unternehmenskommunikation zu analysieren und ein Modell zu entwickeln, das die Interaktion zwischen Unternehmen und Aktivisten in einem digitalen Kontext darstellt. Die Arbeit untersucht die Kommunikationsprozesse und Strategien, die sowohl von Aktivisten als auch von Unternehmen eingesetzt werden.
Das erste Kapitel führt in das Thema Shareholder Activism ein und beleuchtet dessen Definition, verschiedene Abgrenzungen und das Framework von Black und Rho. Das zweite Kapitel analysiert die Kommunikationsstrategie von Aktivisten und die Rolle der Medien. Das dritte Kapitel untersucht verschiedene Kommunikationstheorien und Grundzüge der Spieltheorie, die für die Analyse der Shareholder Kommunikation relevant sind. Das vierte Kapitel widmet sich der Entwicklung eines spieltheoretischen Netz-Kommunikations-Modells, das die Interaktion zwischen Unternehmen und Aktivisten in einem digitalen Kontext darstellt. Es beleuchtet die Rahmenfaktoren, Axiome, Akteure, Interaktionen, Auszahlungen und Lösungsstrategien. Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit diskutiert und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Shareholder Activism, Unternehmenskommunikation, Spieltheorie, Netz-Kommunikation, digitale Kommunikation, Interaktion, Strategien, Auszahlungen, und Lösungsansätze.
Shareholder Activism beschreibt den Versuch von Aktionären (oft Hedgefonds), durch gezielte Maßnahmen und öffentliche Kommunikation Einfluss auf die Strategie und Führung eines Unternehmens zu nehmen.
Aktivisten setzen auf PR-Strategien und soziale Medien, um Missstände anzuprangern und andere Investoren sowie die Öffentlichkeit auf ihre Seite zu ziehen, was das Management unter Zugzwang setzt.
Die Spieltheorie dient als Werkzeug, um die strategischen Interaktionen und Entscheidungsprozesse zwischen Unternehmen und Aktivisten als Spiel mit unvollständigen Informationen zu modellieren.
Es wird eine digitale Kommunikationsplattform vorgeschlagen, die einen interaktiven Austausch zwischen Management und Shareholdern ermöglicht, um Konflikte frühzeitig und konstruktiv zu lösen.
Ja, die Arbeit argumentiert, dass Activism als Innovationsimpuls dienen kann, wenn Unternehmen ihn als Teil einer interaktiven und transparenten Unternehmenskommunikation begreifen.
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