Masterarbeit, 2015
53 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
2 FACHKRÄFTEMANGEL IN KINDERTAGESSTÄTTEN
3 THEORETISCHE GRUNDLAGE
3.1 KOMPETENZBEGRIFF
3.1.1 Kompetenz in Abgrenzung zu Wissen und Qualifizierung
3.1.2 Kompetenzbereiche
3.2 KOMPETENZMANAGEMENT
3.3 KOMPETENZMODELLE
3.4 VERFAHREN DER KOMPETENZMESSUNG
3.4.1 Kassler-Kompetenz-Raster (KKR)
3.4.1.1 Grundlagen
3.4.1.2 Vorgehen
3.4.2 Arbeitsproben und situative Fragen zur Messung arbeitsplatzbezogener Kompetenzen
3.4.2.1 Grundlagen
3.4.2.2 Vorgehen
3.4.3 ProfilPASS
3.4.3.1 Grundlagen
3.4.3.2 Vorgehen
3.4.4 Vergleich der Kompetenzmessverfahren
4 PRAXIS-TRANSFER: KOMPETENZMANAGEMENT IN KINDERTAGESSTÄTTEN FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE
4.1 KOMPETENZMODELLE FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE
4.2 ERSTELLUNG EINES KOMPETENZMODELLS IN DER KINDERTAGESSTÄTTE
4.3 ANWENDUNG EINES INSTRUMENTS ZUR MESSUNG DER KOMPETENZEN
4.3.1 Anwendungsfelder des ProfilPASSes in Kindertagesstätten
4.2.2 Einführung und Durchführung des ProfilPASSes in Kindertagesstätten
4.3 MÖGLICHE METHODEN ZUR SCHLIEßUNG VON KOMPETENZLÜCKEN
4.3.1 Coaching
4.3.2 Mentoring
4.3.3 Kollegiale Beratung
5 REFLEXION – IST KOMPETENZMANAGEMENT EINE STRATEGIE GEGEN DEN FACHKRÄFTEMANGEL IN KINDERTAGESSTÄTTEN?
5.1 FEHLENDE KOMPETENZEN DURCH KOMPETENZMANAGEMENT AUSGLEICHEN
5.2 MOTIVATION UND BINDUNG DER FACHKRÄFTE DURCH KOMPETENZMANAGEMENT
6 AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, ob und wie Instrumente des Kompetenzmanagements dazu beitragen können, dem Fachkräftemangel in Kindertagesstätten entgegenzuwirken. Im Fokus steht die Entwicklung und Anwendung praktikabler Methoden zur Kompetenzerfassung und -entwicklung von pädagogischen Fachkräften, um insbesondere bei Quer- oder Berufseinsteigern Kompetenzlücken zu schließen und die Bindung an die Einrichtung zu stärken.
3.4 Verfahren der Kompetenzmessung
„Wie können Kompetenzen ermittelt werden, wenn sie doch innere, unbeobachtbare Voraussetzungen, Dispositionen des selbstorganisierten Handelns einer Person sind?“ (Erpenbeck/Rosenstiel 2007: XVIII). Diese Frage verdeutlicht, dass Kompetenzen nicht sichtbar sind und deshalb erforscht die Kompetenzmessung die Performanz, also das Einsetzen von Kompetenzen (vgl. Mc Clelland 1973, zitiert in Erpenbeck/Rosenstiel 2007: XVIII).
Für die Messung der Kompetenzen bzw. der Performanz gibt es inzwischen eine Vielzahl unterschiedlichster Messinstrumente. Das Hauptkriterium für die Auswahl der folgenden Kompetenzmessverfahren war die Möglichkeit, diese ohne großen finanziellen Aufwand für Schulungen, Lizenzen, Software etc. durchführen zu können. Methoden wie z. B. der Kompetenz-Werte-Workshop des iaw-Köln wurden deshalb nicht ausgewählt, weil eine Lizensierungsschulung für Anwender notwendig ist, um die Messung durchzuführen (vgl. Döring-Katerkamp u. a. 2007: 360 ff.). Weiter wurde bei der Auswahl darauf geachtet, Verfahren zu finden, die sich stark in der Anwendung unterscheiden, um zu klären, welche in der Methodik praktikabel und sicher für den frühpädagogischen Bereich sind (vgl. Fröhlich-Gildhoff u. a. 2014: 133).
Fröhlich-Gildhoff u. a. unterscheiden zwischen „Befragung“, „Beobachtung“ und „Materialanalyse“ (vgl. Fröhlich-Gildhoff u. a. 2014: 133). Im Folgenden wird zunächst das Kassler-Kompetenz-Raster dargestellt, das eine Beobachtungsmethode darstellt. Anschliessend wird eine Kombination aus Beobachtung und Befragung beschrieben: „Arbeitsproben und situative Fragen zur Messung arbeitsplatzbezogener Kompetenzen“ (Schaper 2007: 160). Dieses Instrument wurde von Schaper zunächst für Industriefacharbeiter entwickelt (vgl. Schaper 2007: 161). Auf die Ergebnisse wird hier eingegangen, um zu klären, ob diese Messmethode nicht auch in Kindertagesstätten Anwendung finden kann. Somit ist sind ein Instrument, das sich der Beobachtung bedient und ein Instrument, das Beobachtung und Befragung inkludiert, gefunden. Deshalb wird im letzten Schritt eine Erfassungsmethode vorgestellt, die der Materialanalyse zugesprochen werden kann, nämlich der ProfilPASS (vgl. Kucher/Näder 2011: 137 ff.).
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den Fachkräftemangel im Bereich der Kindertagesstätten und stellt die Relevanz von Kompetenzmanagement als Strategie zur Sicherung der Qualität und Personalbindung heraus.
2 FACHKRÄFTEMANGEL IN KINDERTAGESSTÄTTEN: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen und die Dynamik des Fachkräftemangels, gestützt auf statistische Daten und aktuelle Herausforderungen bei der Personalgewinnung.
3 THEORETISCHE GRUNDLAGE: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung der Kompetenzbegriffe sowie eine detaillierte Vorstellung und kritische Betrachtung verschiedener Kompetenzmodelle und -messverfahren.
4 PRAXIS-TRANSFER: KOMPETENZMANAGEMENT IN KINDERTAGESSTÄTTEN FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Ergebnisse in die Praxis der Kita, erläutert die Erstellung von Kompetenzmodellen und die Anwendung von ProfilPASS sowie unterstützende Methoden wie Coaching und Mentoring.
5 REFLEXION – IST KOMPETENZMANAGEMENT EINE STRATEGIE GEGEN DEN FACHKRÄFTEMANGEL IN KINDERTAGESSTÄTTEN?: Der abschließende Reflexionsteil bewertet den Nutzen von Kompetenzmanagement als Instrument zur Bindung von Personal und zum Ausgleich von Kompetenzdefiziten.
6 AUSBLICK: Der Ausblick formuliert den Bedarf an praxisorientierten Arbeitshilfen für Kindertagesstätten, um Kompetenzmanagement auch ohne betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse erfolgreich etablieren zu können.
Kompetenzmanagement, Fachkräftemangel, Kindertagesstätten, pädagogische Fachkräfte, ProfilPASS, Kompetenzmessung, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Elementarpädagogik, Coaching, Mentoring, kollegiale Beratung, Kompetenzmodell, Reflexion, Qualifizierung
Die Masterarbeit befasst sich mit der Anwendung von Kompetenzmanagement in Kindertagesstätten, um dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Kompetenzen, der Messbarkeit von Leistungen pädagogischer Fachkräfte und der Implementierung von Strategien zur Personalentwicklung.
Ziel ist es, ein praktikables Konzept für Kindertagesstätten zu entwickeln, um Personal zu binden und Kompetenzlücken durch gezieltes Management zu schließen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich etablierter Verfahren wie dem Kassler-Kompetenz-Raster, Arbeitsproben und dem ProfilPASS hinsichtlich ihrer Eignung für das Kita-Umfeld.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kompetenzmodelle und deren konkreten Praxistransfer, inklusive Methoden wie Mentoring und kollegiale Beratung.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Kompetenzmanagement, Fachkräftemangel, ProfilPASS und pädagogische Personalentwicklung definiert.
Er ist kostengünstig, erfordert keine aufwendige technische Infrastruktur und lässt sich gut in bestehende pädagogische Portfolio-Konzepte integrieren.
Durch die Transparenz geforderter Kompetenzen und die aktive Investition in die Weiterentwicklung des Personals steigt die Wertschätzung und damit die Bindung an die Einrichtung.
Sie ist ein Kernaspekt professioneller pädagogischer Arbeit und wird durch Verfahren wie den ProfilPASS oder die kollegiale Beratung gezielt gefördert.
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