Bachelorarbeit, 2017
62 Seiten, Note: 2,0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Einleitung
2. Grundlagen der Mitarbeitermotivation
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Instinkt
2.1.2 Trieb
2.1.3 Bedürfnis
2.1.4 Motiv
2.1.5 Motivation
2.1.6 Volition
2.1.7 Öffentlicher Dienst
2.2 Arten von Motivation
2.2.1 Intrinsische Motivation
2.2.2 Extrinsische Motivation
2.2.3 Public Service Motivation
3. Motivationstheorien
3.1 Inhaltstheorien
3.1.1 Bedürfnishierarchie nach Maslow
3.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
3.2 Prozesstheorien
3.2.1 Gleichgewichtstheorie nach Adams
3.2.2 Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie nach Vroom
4. Motivationsinstrumente
4.1 Leistungsentgelt
4.2 Motivation durch Autonomie
4.3 Motivation durch Führung
4.4 Motivation durch Kommunikation / Lob / Feedback
4.5 Motivation durch Zielvereinbarungen
4.6 Motivation durch „Rotation“
5. Problemfelder und Grenzen der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst
5.1 Das Problem der Messbarkeit der Leistung
5.2 Ziele und mögliche Probleme von monetären Anreizen
5.2.1 Die Zahlung von Leistungsprämien
5.2.2 Unterschiede zwischen Anreizsystemen im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektor
5.2.3 Pro und Kontra von Leistungsprämien
6. Empfehlungen zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation
6.1 Empowerment
6.2 Work Life Balance Maßnahmen
6.2.1 Grundlagen und Ziele
6.2.2 Work Life Balance Maßnahmen
6.2.3 Bedeutsamkeit für die Beteiligten
7. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Motivation in diesem spezifischen Sektor durch geeignete Instrumente gefördert werden kann, unter Berücksichtigung der besonderen Strukturen und Zielvorgaben der Verwaltung.
1. Einleitung
Jedes menschliche Handeln wird durch ein bestimmtes Motiv bestimmt. Idealerweise sind dabei Ziel und Motiv identisch. Dies trifft im Alltagsleben zum Beispiel dann zu, wenn ich Hunger verspüre und mir deshalb Nahrung zuführe. Doch dieses einfache Beispiel zeigt bereits, dass es letztendlich doch nicht ganz so einfach ist, wie es vordergründig scheint: Denn in der Regel greife ich nicht zu irgendeinem Nahrungsmittel, sondern zu einem bestimmten, und das aus einem bestimmten Grund – entweder, weil es gerade verfügbar ist, weil es besonders preiswert ist oder weil es mir besonders gut schmeckt. Dahinter stecken ganz bestimmte Motive. Im einen Fall ist es Bequemlichkeit, im anderen Fall sind es finanzielle Überlegungen, im dritten Fall ein kulinarischer Genuss. Und meist ist es sogar ein Motivgemisch, etwa „preiswert und lecker“ oder „verfügbar und preiswert“.
Während bei der Befriedigung solcher Grundbedürfnisse zumindest irgendein Handeln dringend erforderlich ist und das Handeln somit umgekehrt auch einem relativ klaren Grundmotiv entspringt, sieht dies bei anderen Tätigkeiten und Verhaltensweisen bereits ganz anders aus, etwa dem Verscheuchen einer Fliege oder dem täglichen Joggen auf dem Laufband. Und genau dies trifft auch auf berufliches Handeln zu: Hier wird nicht (mehr) von vornherein ein Grundbedürfnis befriedigt, sondern das Handeln dient indirekt der Erfüllung vielfältiger Ziele und Wünsche. Da der unmittelbare Zusammenhang fehlt oder zumindest nicht direkt sichtbar ist, ist auch der Ansporn geringer, die Tätigkeit auszuführen. Das primäre Ziel für den Arbeitnehmer ist in der Regel das Geld am Ende des Monats. Für den Arbeitgeber dagegen besteht ein wichtiges Ziel darin, dass das Ergebnis stimmt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die psychologischen Grundlagen der menschlichen Motivation ein und stellt die spezifische Problematik der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst in den Kontext der Bachelorarbeit.
2. Grundlagen der Mitarbeitermotivation: Hier werden zentrale Begriffe wie Instinkt, Bedürfnis, Motiv, Motivation und Volition definiert sowie verschiedene Motivationsarten voneinander abgegrenzt.
3. Motivationstheorien: Dieses Kapitel vergleicht klassische Inhalts- und Prozesstheorien, um zu verdeutlichen, wie Motivation entsteht und gesteuert werden kann.
4. Motivationsinstrumente: Der Abschnitt stellt verschiedene praktische Instrumente zur Mitarbeiterführung vor, darunter Leistungsentgelt, Autonomie, Lob, Zielvereinbarungen und Job-Rotation.
5. Problemfelder und Grenzen der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst: Hier werden die Herausforderungen der Leistungsbewertung und die spezifischen Problematiken monetärer Anreize im Vergleich zur Privatwirtschaft erörtert.
6. Empfehlungen zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel bietet konkrete Handlungsempfehlungen, wobei der Fokus auf Empowerment und Maßnahmen zur Work-Life-Balance liegt.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit der untersuchten Instrumente im Kontext des öffentlichen Dienstes.
Mitarbeitermotivation, Öffentlicher Dienst, Motivationstheorie, Leistungsentgelt, Führung, Empowerment, Work-Life-Balance, Anreizsysteme, Volition, Leistungsprämie, Personalführung, Bedürfnispyramide, Job-Rotation, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbeurteilung.
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter im öffentlichen Dienst effektiv motiviert werden können und welche Instrumente hierbei unter Berücksichtigung der behördlichen Rahmenbedingungen besonders geeignet sind.
Die zentralen Felder umfassen die psychologischen Grundlagen der Motivation, verschiedene Motivationstheorien, konkrete Instrumente wie Führung und Zielvereinbarungen sowie spezielle Ansätze wie Empowerment und Work-Life-Balance.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation im öffentlichen Dienst aufzuzeigen, deren praktische Umsetzung zu erläutern und gleichzeitig die Probleme und Grenzen dieses Vorhabens kritisch zu analysieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Aufarbeitung von psychologischen sowie betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Theorien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Motivationspsychologie, die Vorstellung von Motivationsinstrumenten sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Messbarkeit von Leistungen und monetären Anreizen im öffentlichen Dienst.
Die wichtigsten Schlagworte sind Mitarbeitermotivation, öffentlicher Dienst, Führung, Empowerment, Work-Life-Balance und Anreizsysteme.
Die Arbeit sieht Leistungsprämien zwar als Instrument zur Honorierung von Mehrleistung, warnt jedoch vor deren alleiniger Wirkung und betont, dass sie oft nur der Vermeidung von Unzufriedenheit dienen, statt eine echte, langfristige Motivation zu erzeugen.
Empowerment gilt als ein primär nicht-materielles Instrument, das dem öffentlichen Dienst ermöglicht, die Motivation zu steigern, ohne die Haushaltskassen durch zusätzliche Vergütungen übermäßig zu belasten.
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