Examensarbeit, 2004
97 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einleitung
Kapitel 1
1. Geschichte des Fremdsprachenunterrichts – ein kurzer Überblick
1.1 Geschichte der neuen Sprachen vom 16. Jahrhundert bis 1945
1.2 Geschichte der neuen Sprachen seit 1945
1.3 Geschichte des Fremdsprachenunterrichts in der ehemaligen DDR
1.4 Geschichte des frühen Fremdsprachenunterrichts
1.5 Früher Fremdsprachenunterricht seit den 90er Jahren
2. Theoretische und politische Hintergründe des Lehrens und Lernens fremder Sprachen in Deutschland und Frankreich heute
2.1 Kommunikative Kompetenzen auf dem Niveau A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen – ein Auszug
2.2 Staatliche Regelungen für das Fremdsprachenlernen in Sachsen – Anhalt
2.2.1 Schulformen in Sachsen – Anhalt: Ein Überblick
2.2.2 Die Rahmenrichtlinien für die Grundschulen in Sachsen – Anhalt - Evaluation
2.2.3 Erprobung der neuen Rahmenrichtlinien für Englisch an Grundschulen in Sachsen – Anhalt
2.3 Staatliche Regelungen für das Fremdsprachenlernen in Ernée/ Frankreich
2.3.1 Schulformen in Frankreich - Überblick
2.3.2 Rahmenrichtlinien in Frankreich – Programmes De L´Ecole Primaire
3. Vergleich der Rahmenrichtlinien der Grundschulen in Deutschland und Frankreich
Abschließende Gedanken
Kapitel 2
Einleitende Gedanken
1. Der gegenwärtige frühe Fremdsprachenunterricht und Innovationen des Fremdsprachenunterrichts am Beispiel der Grundschule St. Vincent in Ernée und der Grundschule EGS in Halberstadt
1.1 Die Grundschule St. Vincent in Ernée
1.1.1 Beschreibung der Grundschule St. Vincent in Ernée
1.1.2 Beschreibung und Auswertung einer Englischstunde Klasse 1
1.1.3 Interview mit dem Direktor der Grundschule
1.1.4 Bewertung der Grundschule im Hinblick auf den Fremdsprachenunterricht, Innovationen und Internationalisierung
1.2 Die Grundschule EGS in Halberstadt
1.2.1 Beschreibung der Grundschule EGS in Halberstadt
1.2.2 Beschreibung und Auswertung einer Englischstunde Klasse 1
1.2.3 Interview mit der Direktorin der Grundschule
1.2.4 Bewertung der Grundschule im Hinblick auf den Fremdsprachenunterricht ,Innovationen und Internationalisierung
1.3 Binationaler Vergleich auf Grundschulebene
2. Internationalisierung der Fremdsprachen an weiterführenden Schulen am Beispiel des Schüleraustauschs Halberstadt - Ernée
2.1 Beschreibung der weiterführenden Schulen
2.1.1 Das Collège St. Joseph in Ernée
2.1.2 Das Gymnasium Martineum in Halberstadt
2.2 Der Austausch Halberstadt – Ernée
2.2.1 Entwicklung des Austausches Halberstadt – Ernée
2.2.2 Vorbereitung, Organisation und Ablauf – der Austausch im April und Mai 2004
2.2.2.1 Organisation und Vorbereitung
2.2.2.2 Schüler aus Halberstadt in Ernée
2.2.2.3 Schüler aus Ernée in Halberstadt
2.2.3 Umfrage zum Austausch – Eltern und Schüler ziehen Bilanz
2.2.4 Schülertagebücher zum Austausch
2.2.5 Interview mit den Organisatoren
3. Interview mit den Fremdsprachenlehrern und Schülern der Schulen in Halberstadt und Ernée zum Thema Innovation und Internationalisierung des Fremdsprachenunterrichts
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen im frühen Fremdsprachenunterricht an Grundschulen sowie die Bedeutung internationaler Schüleraustauschprogramme. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie sich der Fremdsprachen-Frühbeginn pädagogisch entwickelt und wie durch Austauschprojekte der fortschreitenden Internationalisierung auf Schulebene Rechnung getragen werden kann.
1.1.2 Beschreibung und Auswertung einer Englischstunde Klasse 1
Das Thema der Stunde war: „I am the King. And you?“ Insgesamt nahmen elf Jungen und zehn Mädchen an dem Englischunterricht teil. Die Aktivitäten dieser Unterrichtsstunde waren ausschließlich mündlich. Die Stunde war ausgelegt auf Verständnis und Ausdrucksfähigkeit der Schüler. Dies geschah durch einfache Wiederholungen von Wörtern und Sätzen, aber auch durch das Singen von Liedern oder das Vortragen von kurzen Dialogen. Die Lehrerin arbeitete viel mit Körpersprache, Mimik und Gestik und mit Veränderungen in der Tonlage der Stimme, um den Kindern die Bedeutung der fremden Worte zu erleichtern. Die genannten Aktivitäten wurden größtenteils von der ganzen Klasse durchgeführt, kurzzeitig kam es aber auch zu individuellen Aktivitäten. Als Unterrichtsmedien wurden Bilder, eine CD mit Liedern und ein „Kommunikationsball“ eingesetzt. Die Materialien, die im Unterricht benutzt wurden, waren zum Teil von der Lehrkraft selbst hergestellt worden, zum Teil von Verlagen gekauft. Der Unterricht fand größtenteils (ca. zu 80%) in der Fremdsprache statt.
Es wurde nur auf die Muttersprache zurück gegriffen, um den Schülern bestimmte Vokabeln oder Vorgänge zu erklären. Die Sozialformen wechselten zwischen Frontal- und offenem Unterricht. Die Schüler wurden mehrmals in den Sitz- bzw. Stehkreis gerufen, um bestimmte Dialoge zu üben. Die Unterrichtszeit, in der die Schüler sitzen mussten und sich bewegen konnten, war also sehr ausgeglichen, was den Unterricht sehr kindgerecht machte und die Kinder sehr motivierte.
1. Geschichte des Fremdsprachenunterrichts – ein kurzer Überblick: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts vom 16. Jahrhundert bis in die 90er Jahre, unter besonderer Berücksichtigung der DDR-Vergangenheit und der Entstehung des frühen Fremdsprachenlernens.
2. Theoretische und politische Hintergründe des Lehrens und Lernens fremder Sprachen in Deutschland und Frankreich heute: Hier werden die europäischen Referenzrahmen sowie die spezifischen staatlichen Regelungen und Rahmenrichtlinien in Sachsen-Anhalt und Frankreich gegenübergestellt und evaluiert.
3. Vergleich der Rahmenrichtlinien der Grundschulen in Deutschland und Frankreich: In diesem Kapitel werden die inhaltlichen Gemeinsamkeiten und strukturellen Unterschiede der curricularen Vorgaben beider Länder analysiert.
1. Der gegenwärtige frühe Fremdsprachenunterricht und Innovationen des Fremdsprachenunterrichts am Beispiel der Grundschule St. Vincent in Ernée und der Grundschule EGS in Halberstadt: Der praktische Teil beschreibt detailliert die Hospitationen an den beiden Modellschulen, wertet Unterrichtsbeispiele aus und reflektiert die Interviews mit den Schulleitungen.
2. Internationalisierung der Fremdsprachen an weiterführenden Schulen am Beispiel des Schüleraustauschs Halberstadt - Ernée: Dieses Kapitel befasst sich mit der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung des binationalen Austausches sowie der Bilanzierung durch Schüler und Organisatoren.
3. Interview mit den Fremdsprachenlehrern und Schülern der Schulen in Halberstadt und Ernée zum Thema Innovation und Internationalisierung des Fremdsprachenunterrichts: Zusammenführung der Expertenmeinungen zur Lehrerausbildung, zu den besten Methoden der Vermittlung und zu Verbesserungsvorschlägen für den Fremdsprachenunterricht.
Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Frühbeginn, Internationalisierung, Schüleraustausch, Sachsen-Anhalt, Frankreich, Rahmenrichtlinien, Fremdsprachendidaktik, Mehrsprachigkeit, Interkulturelles Lernen, Kommunikative Kompetenz, Englisch, Schulentwicklung, Evaluation.
Die Hausarbeit behandelt die Innovationen im Fremdsprachenunterricht an Grundschulen, insbesondere den frühen Beginn des Sprachenlernens, und beleuchtet Ansätze zur Internationalisierung durch binationale Austauschprogramme.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem historischen Rückblick, dem Vergleich bildungspolitischer Rahmenrichtlinien zwischen Deutschland und Frankreich sowie der praktischen Analyse an ausgewählten Grundschulen und weiterführenden Schulen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein kindgerechter Fremdsprachenfrühbeginn entwickelt werden kann und wie Austauschprogramme effektiv zur Internationalisierung an Schulen beitragen können.
Die Autorin nutzte qualitative Methoden wie Hospitationen im Unterricht, gefilmte Unterrichtsanalyse, Interviews mit Lehrkräften und Schulleitungen sowie die Auswertung von Schülertagebüchern und Fragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Richtlinien sowie einen umfangreichen praktischen Teil mit Fallbeispielen aus Schulen in Halberstadt und Ernée, inklusive der Evaluation eines Schüleraustauschs.
Frühbeginnendes Fremdsprachenlernen, Internationalisierung, Schulaustausch, interkulturelle Bildung und kindgemäße Didaktik.
Die Untersuchung beleuchtet zwei Schulen in unterschiedlichen Bildungssystemen, wobei besonders der Kontrast zwischen staatlicher Regelung in Frankreich und der Erprobungsphase in Sachsen-Anhalt sowie die unterschiedliche Erfahrung mit Austauschprogrammen deutlich wird.
Laut der Studie führt der Austausch nicht nur zu messbaren sprachlichen Fortschritten, sondern fördert auch die interkulturelle Kompetenz, das Selbstbewusstsein und die Bildung dauerhafter Freundschaften.
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