Diplomarbeit, 2003
99 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 NLP - eine Erfolg versprechende Trainingsmethode
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Entwicklungsorientierte Unternehmensführung
2.1 Der Unternehmensbegriff
2.2 Unternehmensführung
2.3 Entwicklungsorientierung
3 Training für Führungskräfte
3.1 Die Führungskraft und was sie ausmacht
3.2 Der Begriff des Trainings
3.3 Trainingsmethoden
3.3.1 Das Peter-Prinzip
3.3.2 Das Gordon-Konzept
3.3.3 Die Transaktionsanalyse
3.3.4 Themenzentrierte Interaktion (TZI)
3.3.5 Coaching
4 NLP
4.1 Definition von NLP
4.2 Die Ursprünge der NLP
4.3 Die Grundannahmen der NLP
4.4 Grundbegriffe der NLP
4.4.1 Neurologische Ebenen - Natürliche Klassifikationsebenen
4.4.2 Ökologie - Harmonie von Veränderung und Umwelt
4.4.3 Meta-Programme - Filter unserer Wahrnehmung
4.4.4 Physiologie - Körperlicher Gesamteindruck
4.4.5 Rapport - Das Miteinander
4.4.6 Kongruenz - Einheit der Verhaltensweisen
4.4.7 Repräsentationssystem - VAKOG, menschliche Sinne
4.4.8 Referenzsystem – Innerer Vergleich
4.4.9 Ressource - Quelle eigener Stärken
4.4.10 Submodalitäten - „Finetuning“ im Repräsentationsbereich
4.4.11 Zugangshinweise - Denkweise einer Person
4.5 Methoden der NLP
4.5.1 Ankern - Stimmungen selbst bestimmen
4.5.2 Assoziieren und Dissoziieren - Betrachtung positiver und negativer Erlebnisse
4.5.3 Evokation - Hervorrufen bestimmter Erinnerungen
4.5.4 Future Pacing - Wirksamkeit von Veränderungen
4.5.5 Kalibrieren - Wahrnehmen und Einstellen
4.5.6 Leading - Führen
4.5.7 Overlapping - Erfahrungen überlappen
4.5.8 Pacing - Spiegeln
4.5.9 Refraiming - Rahmen verändern
4.5.10 Time-Line - Menschliches Gedächtnis
4.6 NLP als Trainingsmethode für Führungskräfte
4.6.1 Das fraktale Dreieck - Führung und NLP im Kontext
4.6.1.1 Das Vorbild: Kenne dich selbst, Kommunikation, Konsequenz
4.6.1.2 Die Vision: Initiieren, Integrieren, Implementieren
4.6.1.3 Die Organisation: Charakter, Clustern, Coaching
4.6.2 NLP-Führungsmethoden
4.7 Praktische Erfahrung von Führungskräften mit NLP
4.8 Kritische Betrachtung von NLP
4.8.1 Die Wissenschaftlichkeit der NLP und Manipulation mit NLP
4.8.2 Kritik an den NLP-Anwendern
4.8.3 Qualitätssicherung von NLP-Trainings
5 Abschlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) als moderne Trainingsmethode für Führungskräfte, um deren Eignung zur Optimierung von Führungskompetenzen und zur Förderung einer entwicklungsorientierten Unternehmensführung zu bewerten. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie NLP-Methoden konkret zur Verbesserung der Kommunikation und der interpersonalen Beziehungen im unternehmerischen Kontext beitragen können.
4.4.5 Rapport - Das Miteinander
Der Begriff Rapport stammt aus dem Bereich der Hypnose und bezeichnet den Kontakt von Hypnotiseur und Klient. In der NLP versteht man darunter alle Maßnahmen, die es ermöglichen, in der zwischenmenschlichen Kommunikation eine Grundlage herzustellen und den Austausch auf diesem Niveau beständig zu erhalten (eine gute wechselseitige Beziehung). Ob zwei Menschen in Rapport miteinander stehen, lässt sich an verschiedenen Merkmalen erkennen. Die wichtigsten Faktoren, um Rapport herzustellen oder zu zerstören, liegen in der Körpersprache und der Tonart. Nur etwa neun Prozent der Kommunikation macht unsere Sprache aus. 37 Prozent entfallen auf den Tonfall und die Stimme. Die größte Bedeutung kommt in der Kommunikation mit 54 Prozent unserer Körpersprache zu. So sind die Körperhaltung und sämtliche Bewegungen und auch die Mimik der Gesprächspartner aufeinander abgestimmt, um eine harmonische oder überhaupt eine Kommunikation zu gewährleisten. Ebenso werden die sich in Rapport Befindenden auf eine gemeinsame Sprache einigen und die Wahl der Worte und die Art des Ausdrucks einander angleichen.
Rapport zeichnet sich also durch die Abstimmung sowohl der Worte als auch der Körper zwischen den Personen aus. Grenzen für einen guten Rapport liegen zum einen in der Wahrnehmung der Gesten, Haltungen oder des gesamten Habitus etc. einer anderen Person und zum anderen sich seinem Gegenüber entsprechend anzugleichen. Entscheidende Aspekte bei der bewussten Herstellung von Rapport sind die beiderseitige Achtung und das gegenseitige Vertrauen.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der NLP als Führungstrainingsmethode und definiert Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 Entwicklungsorientierte Unternehmensführung: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit von Lern- und Kommunikationsfähigkeiten in modernen Unternehmen und definiert grundlegende Begriffe der Unternehmensführung.
3 Training für Führungskräfte: Hier werden Definitionen von Führungskräften analysiert und verschiedene Trainingsmethoden vorgestellt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf kommunikativen Kompetenzen liegt.
4 NLP: Dies ist das Hauptkapitel, welches Definitionen, historische Ursprünge, grundlegende Annahmen und eine Vielzahl von Methoden des NLP im Detail analysiert und deren Anwendbarkeit im Führungskontext darstellt.
5 Abschlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Rolle des NLP in der zukünftigen Entwicklung von Führungskräften und Unternehmen.
Neurolinguistische Programmierung, NLP, Unternehmensführung, Führungskräfte, Kommunikation, Training, Persönlichkeitsentwicklung, Coaching, Rapport, Pacing, Leading, Zielformulierung, Systemik, Motivation, Personalentwicklung
Die Arbeit untersucht die Neurolinguistische Programmierung (NLP) und deren Potenzial als Trainingsmethode zur Verbesserung der Führungskompetenz und der Unternehmenskultur.
Die zentralen Felder sind die entwicklungsorientierte Unternehmensführung, moderne Trainingsmethoden für Führungskräfte und eine detaillierte Analyse der NLP-Techniken.
Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie NLP-Methoden Führungskräfte in ihrer täglichen Praxis unterstützen können, um Kommunikation zu optimieren und das Humankapital zu fördern.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu den theoretischen Grundlagen sowie eine empirische Befragung von Führungskräften, die bereits praktische Erfahrungen mit NLP gesammelt haben.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Herleitung des NLP-Modells sowie in die Anwendung spezifischer Methoden wie Ankern, Pacing, Leading und Refraiming im Managementkontext.
Besonders prägend sind Begriffe wie systemische Führung, Kommunikation, Rapport, Zielformulierung und die ethische Abgrenzung von Manipulation und Motivation.
Der Autor erkennt kritische Stimmen an, betont jedoch, dass NLP als pragmatisches Modell für Kommunikation dient und eine erfolgreiche Trainingsmethode darstellt, sofern sie von kompetenten Anwendern genutzt wird.
Ja, der Autor betont, dass ethische Grundsätze essenziell sind, um den Vorwurf der Manipulation zu entkräften, und dass das Ziel eine Win-Win-Situation für Führungskräfte und Mitarbeiter sein sollte.
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