Masterarbeit, 2017
53 Seiten, Note: NINGUNA
Diese Arbeit zielt darauf ab, eine systematische und umfassende Überprüfung der in den letzten zehn Jahren veröffentlichten Studien zum Thema Parrizid durchzuführen. Der Fokus liegt dabei auf der komplexen Natur dieses Phänomens, da nicht alle Parrizide von psychisch kranken Menschen begangen werden und umgekehrt. Die Arbeit soll die Existenz weiterer beteiligter Variablen aufzeigen, die möglicherweise in Zukunft weiter untersucht werden sollten, wie z. B. intrafamiliäre Konflikte und die Mutter-Kind-Bindung. Außerdem soll ein Profil des psychisch kranken Parriziden erstellt werden, dessen Ergebnisse vor den Gefahren des Absetzens von Medikamenten und vorangegangenen Gewalttätigkeiten warnen.
Die Einleitung stellt das Phänomen des Parrizids vor und hebt seine Seltenheit, aber gleichzeitig seine tiefgreifende gesellschaftliche Bedeutung hervor. Es wird auf die unterschiedlichen Perspektiven auf den Parrizid eingegangen: als Ausdruck von "Wahnsinn" oder als Ergebnis von tieferen, komplexen Ursachen. Die Einleitung spannt einen Bogen von antiken Mythen über literarische Beispiele bis hin zu wissenschaftlichen Ansätzen, die sich mit dem Parrizid auseinandersetzen.
Dieses Kapitel beschreibt die Methodik der durchgeführten systematischen Literaturrecherche, die sich auf die letzten zehn Jahre konzentriert. Die verwendeten Suchstrategien und die Auswahlkriterien für die relevanten Studien werden detailliert dargestellt.
Hier werden die wichtigsten Ergebnisse der Literaturrecherche präsentiert. Es werden verschiedene Aspekte des Parrizids beleuchtet, darunter die verschiedenen Arten des Parrizids, die demografischen Merkmale der Täter und Opfer sowie die Motive und Auslöser des Tathergangs.
In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Literaturrecherche kritisch diskutiert und in einen breiteren Kontext eingeordnet. Es werden verschiedene Interpretationen der Ergebnisse aufgezeigt und die Bedeutung der Ergebnisse für das Verständnis des Parrizid-Phänomens hervorgehoben.
Parrizid, Matrizid, Schizophrenie, Psychose, psychische Erkrankung, intrafamiliäre Konflikte, Mutter-Kind-Bindung, Medienberichterstattung, öffentliche Wahrnehmung.
Ein Parrizid bezeichnet die Tötung eines Elternteils (Vater oder Mutter) durch das eigene Kind.
Die Arbeit untersucht die Hypothese, dass die meisten Fälle von Elternmord mit psychotischen Störungen wie Schizophrenie assoziiert sind, weist aber auch auf andere Faktoren hin.
Neben psychischen Erkrankungen spielen intrafamiliäre Konflikte, eine gestörte Mutter-Kind-Bindung und das Absetzen von Medikamenten eine zentrale Rolle.
Es ist ein sehr seltenes Ereignis, das etwa 2-4 % aller Tötungsdelikte ausmacht, aber in der Gesellschaft als besonders grausam wahrgenommen wird.
Medienberichte prägen oft das Bild des "wahnsinnigen Mörders", was die öffentliche Wahrnehmung von psychischen Krankheiten negativ beeinflussen kann.
Durch eine bessere Identifizierung von Risikofaktoren und die Implementierung präventiver therapeutischer Programme für gefährdete Individuen.
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