Bachelorarbeit, 2016
60 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
2 Bahn
2.1 Historischer Hintergrund
2.1.1 Industrialisierung
2.1.2 Anfänge des ÖPNV
2.2 Die deutsche Bahn AG
2.3 Neue Konzepte Bahn
2.3.1 Kundenoffensive DB
2.3.2 Erfolgskonzept Bahnhof
2.3.3 Flixtrain
2.3.4 HKX
3 Bus
3.1 Rechtlicher Hintergrund
3.2 Die verschiedenen Fernbusanbieter
3.2.1 MFB MeinFernbus
3.2.2 Postbus
3.2.3 Berlin Linien Bus
3.2.4 DeinBus.de
3.2.5 Eurolines
3.2.6 IC Bus
3.3 Strategie Verdrängung
4 Vergleich
4.1 Netz/Infrastruktur/Fahrplan
4.1.1 Ziele
4.1.2 Reisedauer
4.1.3 Taktfrequenz
4.1.4 Pünktlichkeit
4.2 Preisgestaltung
4.2.1 Fahrpreisanalyse
4.2.2 Bahncard
4.2.3 Besonderheiten
4.3 Service
4.3.1 Gepäck
4.3.2 Umbuchung und Stornierung
4.4 Umwelt
4.4.1 Emission am Fahrzeug
4.4.2 Emissionen durch Infrastruktur
4.5 Perspektiven
4.5.1 Zukunft Brennstoffzelle
4.5.2 Wasserstoff Betankung für Busse
4.6 Fazit
5 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit analysiert die veränderte Wettbewerbssituation zwischen Bus- und Bahnunternehmen im deutschen Personenfernverkehr nach der Liberalisierung durch die Reform des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) im Jahr 2013, wobei der Fokus auf Konzepte, Strategien, Preisgestaltung, Service und ökologische Aspekte gelegt wird.
3.1 Rechtlicher Hintergrund
Der Grund liegt, wie Eingangs bereits erwähnt im Personenbeförderungsgesetz (PBefG), welches bis 2013 den kommerziellen Betrieb von Linienbussen zwischen Großstädten verhinderte. Doch ist es nicht einfach so, dass das Gesetzt diese Art Busse einfach verbot und dem Schienenverkehr ein Monopol einräumte. Vielmehr war es bis 2010 eine Sache der Auslegung des § 13, Abs. 2 PBefG. Hier steht, dass es einzelnen Unternehmen untersagt ist Fernbuslinien einzurichten, wenn:
„…der beantragte Verkehr ohne eine wesentliche Verbesserung der Verkehrsbedingungen Verkehrsaufgaben wahrnehmen soll, die vorhandene Unternehmen oder Eisenbahnen bereits wahrnehmen.“
Wenn also eine Verbindung zwischen Städten bereits durch die Bahn gewährleistet ist so darf hier kein anderer Linienverkehr stattfinden, wenn dieser nicht eine wesentliche Verbesserung mit sich bringt. Eine schnellere Verbindung war solch eine Verbesserung, ein günstigerer Fahrpreis aber nicht. Auch gab es weitere Beschränkungen im PBefG, die besagten, dass es nicht möglich sei eine bestehende Verbindung aus einem bestehenden Liniennetz zu extrahieren und so Verbindungen lediglich auf sehr ertragreichen Strecken anzubieten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die veränderte Wettbewerbssituation im Fernverkehr ein, beleuchtet die Rolle der Liberalisierung des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2013 und motiviert die Untersuchung der Konkurrenz zwischen Bus und Bahn.
2 Bahn: Das Kapitel betrachtet die historische Entwicklung der Eisenbahn, die Entstehung der Deutschen Bahn AG und stellt aktuelle Konzepte wie die Kundenoffensive, das Erfolgskonzept Bahnhof sowie alternative Wettbewerbsprodukte vor.
3 Bus: Es werden der rechtliche Hintergrund der Fernbusse, die relevanten Marktteilnehmer sowie die durch den harten Wettbewerb geprägte Verdrängungsstrategie der verschiedenen Busanbieter detailliert analysiert.
4 Vergleich: Hier erfolgt eine ganzheitliche Gegenüberstellung von Bus und Bahn anhand der fünf Kategorien Netz/Infrastruktur/Fahrplan, Preisgestaltung, Service, Umwelt und Perspektiven, gestützt durch empirische Daten und Berechnungen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und hält fest, dass Bus und Bahn unterschiedliche Marktsegmente bedienen, wobei die Bahn in den meisten Disziplinen überlegen bleibt, während der Bus durch seinen günstigen Preis konkurrenzfähig ist.
Personenfernverkehr, Bahn, Fernbus, Liberalisierung, Personenbeförderungsgesetz, Wettbewerb, Preisgestaltung, Infrastruktur, Pünktlichkeit, Umweltbelastung, CO2-Emissionen, Brennstoffzelle, Wasserstoff, Mobilität, Verkehrsunternehmen.
Die Arbeit untersucht die Wettbewerbssituation zwischen Fernbussen und der Deutschen Bahn im deutschen Personenfernverkehr, insbesondere seit der gesetzlichen Marktöffnung im Jahr 2013.
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen, Marktstrukturen, ökonomische Faktoren wie Preise und Service sowie ökologische Aspekte wie Emissionen und alternative Antriebskonzepte.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Konzepte und Strategien der beiden Verkehrsmittel zu entwickeln und ihre Konkurrenzsituation fundiert zu vergleichen.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie einen qualitativen Vergleich basierend auf Daten aus Fahrplänen, Netzkarten, Statistiken und einer Vergleichstabelle für verschiedene Reise-Parameter.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Bahn- und Buskonzepte, gefolgt von einem direkten Vergleich dieser beiden Verkehrsmittel hinsichtlich Infrastruktur, Pünktlichkeit, Kosten und Umweltauswirkungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Personenfernverkehr, Marktliberalisierung, Wettbewerb zwischen Bus und Bahn, Preisgestaltung und nachhaltige Antriebstechnologien.
Sie beendete das faktische Monopol der Bahn im Fernverkehr und ermöglichte es privaten Fernbusunternehmen überhaupt erst, kommerzielle Linien zwischen deutschen Großstädten anzubieten.
Die Bahn ist in puncto Reisedauer, Pünktlichkeit und Netzabdeckung deutlich überlegen, während der Bus seinen entscheidenden Wettbewerbsvorteil durch sehr niedrige Ticketpreise erzielt.
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