Diplomarbeit, 2005
118 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Methodik und Quellen
1.3 Gliederung der Arbeit
2 Zum Mitarbeitergespräch
2.1 Begriffsabgrenzung
2.2 Arten von Mitarbeitergesprächen
2.2.1 Zum Kritikgespräch
2.2.2 Zum Fehlzeitengespräch
2.2.3 Zum Zielvereinbarungsgespräch
2.2.4 Zum Beurteilungsgespräch
2.2.5 Zum Fördergespräch
2.2.6 Zum Jahresmitarbeitergespräch
2.3 Modellhafter Ablauf eines Mitarbeitergesprächs
2.3.1 Zum Vorbereiten von Mitarbeitergesprächen
2.3.2 Zu den Rahmenbedingungen für ein Mitarbeitergespräch
2.3.3 Zur strukturierten Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch
2.3.4 Zum Nachbereiten von Mitarbeitergesprächen
2.4 Wirkung von Mitarbeitergesprächen
2.5 Zusammenfassung
3 Kommunikationstheoretische Aspekte
3.1 Definition von Kommunikation
3.2 Kommunikation in der Organisation
3.3 Einflussfaktoren der Kommunikation
3.4 Kommunikationsmodelle
3.4.1 Zum erweiterten Kommunikationsmodell
3.4.2 Zum Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun
3.4.3 Zum Johari-Fenster
3.5 Kommunikationstechniken für eine professionelle Gesprächsführung
3.5.1 Zur Fragetechnik
3.5.2 Zur Technik des Zuhörens
3.5.3 Zur Technik der Ich-Botschaften
3.6 Zusammenfassung
4 Sozialwissenschaftliches Vorgehen
4.1 Zur empirischen Sozialforschung
4.2 Quantitative und qualitative Sozialforschung
4.3 Die Befragung als eine Methode der empirischen Sozialforschung
4.4 Die Expertenbefragung als eine Leitfaden-Befragung
4.5 Das Telefoninterview als Erhebungsinstrument
4.6 Zusammenfassung
5 Methodik der Forschungsstudie
5.1 Forschungsziel und Fragestellung
5.2 Forschungsgruppe
5.3 Forschungsinstrument
5.4 Methodisches Vorgehen und Datenerfassung
5.5 Zu erwartende Ergebnisse und Probleme
5.6 Kritische Würdigung des Ablaufs
6 Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Forschungsstudie
6.1 Einzelergebnisse
6.2 Präsentation der Ergebnisse
6.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.3.1 Soziodemographische Daten
6.3.2 Stellenwert der Mitarbeitergespräche in der Organisation
6.3.3 Wirkung der Mitarbeitergespräche
6.3.4 Erkenntnisse bei Mitarbeitergesprächen
6.3.5 Zusatzinformationen
6.4 Ableiten von Schlussfolgerungen und Beantworten der Forschungsfrage
7 Interpretation der Ergebnisse
7.1 Zum Interpretationsansatz
7.2 Zum Kommunikationsansatz
7.3 Zum Mitarbeiterführungsansatz
7.4 Zum Arbeitszufriedenheitsansatz
7.5 Zusammenfassung
8 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Wirksamkeit von Mitarbeitergesprächen als Führungsinstrument in sozialen Organisationen. Ziel der Forschungsstudie ist es, die Auswirkungen solcher Gespräche auf die Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und den Arbeitsablauf zu analysieren und zu klären, ob diese einen messbaren positiven Einfluss auf die soziale Organisation ausüben.
2.2.1 Zum Kritikgespräch
Kritikgespräche, die Fehler, Probleme und Schwachstellen zum Inhalt haben, fallen meist allen Gesprächsteilnehmern schwer, da auf Kritik oftmals ablehnend, widerwillig und verteidigend reagiert wird (vgl. Mentzel 2002, S. 99). Führungspersonen befürchten häufig, dass die Mitarbeiter durch Kritikgespräche ihre Motivation verlieren, sich die Zusammenarbeit verschlechtert und die Mitarbeiter gekränkt reagieren. Die Mitarbeiter haben oft Bedenken, dass sie bei diesen Gesprächen nicht verstanden, persönlich gekränkt oder ungerecht behandelt werden. (vgl. Schmitz, Billen 2003, S. 82) Demnach ist es hierbei wichtig, dass von den Beteiligten erkannt wird, dass es bei solchen Gesprächen nicht um ein vorsätzliches und unbegründetes Abkanzeln eines Mitarbeiters geht. Im Vordergrund sollte folglich der richtige Umgang mit Fehlern oder Fehlverhalten stehen. Es gibt aber Führungspersonen, die beispielsweise aus Harmoniebedürfnis oder mangelnder Konfliktbereitschaft die Fehler der Mitarbeiter nicht ansprechen wollen. Dieses Handeln ist verantwortungslos, da so den Mitarbeitern keine Möglichkeit der Korrektur fehlerhaften Verhaltens geben wird. (vgl. Mentzel 2002, S. 99) Zudem ist es bei Kritikgesprächen bedeutend, die Ziele und Wünsche für die Zukunft in den Vordergrund zu stellen und nicht das gesamte Gespräch mit Rechtfertigungen, Schuldfragen und Argumentationen zu gestalten. Die Mitarbeiter sollten am Ende des Kritikgespräches verstanden haben, dass der Vorgesetzte mit einer konkreten Verhaltensweise unzufrieden war, dass er sich in der Zukunft einen greifbaren positiven Endzustand wünscht und er zuversichtlich ist, dass der Mitarbeiter eine Lösung findet. (vgl. Schmitz, Billen 2003, S. 82)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Aktualität des Themas Mitarbeitergespräche in sozialen Organisationen ein und erläutert die Methodik sowie den Aufbau der Forschungsstudie.
2 Zum Mitarbeitergespräch: Hier werden theoretische Grundlagen des Mitarbeitergesprächs, verschiedene Gesprächsarten, ein modellhafter Ablauf sowie die Wirkung dieser Gespräche auf die Organisation detailliert dargestellt.
3 Kommunikationstheoretische Aspekte: Dieses Kapitel beleuchtet wichtige Grundlagen der Kommunikation, inklusive relevanter Kommunikationsmodelle und Techniken für eine professionelle Gesprächsführung.
4 Sozialwissenschaftliches Vorgehen: Hier wird der theoretische Rahmen für die empirische Studie gelegt, wobei verschiedene Methoden der Sozialforschung sowie das Telefoninterview als Instrument erläutert werden.
5 Methodik der Forschungsstudie: In diesem Kapitel werden Forschungsziel, Forschungsgruppe, Instrumente sowie das Vorgehen bei der praktischen Durchführung der Studie beschrieben.
6 Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Forschungsstudie: Die erhobenen Daten werden hier präsentiert, ausgewertet und zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage analysiert.
7 Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Studie werden unter Einbeziehung kommunikationswissenschaftlicher, managementtheoretischer und arbeitswissenschaftlicher Ansätze interpretiert.
8 Ausblick: Der abschließende Ausblick fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert den Stellenwert der Ausbildung von Führungspersonen sowie die zukünftige Bedeutung von Mitarbeitergesprächen.
Mitarbeitergespräch, Personalführung, soziale Organisation, Kommunikation, Mitarbeiterführung, Feedback, Motivation, Arbeitszufriedenheit, empirische Sozialforschung, Expertenbefragung, Führungsverantwortung, Zielvereinbarung, Kritikgespräch, Organisationskultur, Kommunikationstechnik.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Einsatz von Mitarbeitergesprächen als Instrument der Mitarbeiterführung in sozialen Organisationen.
Neben der Theorie zum Mitarbeitergespräch umfasst die Arbeit kommunikationstheoretische Grundlagen, Methoden der empirischen Sozialforschung und die Auswertung einer qualitativen Studie.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob Mitarbeitergespräche positive Auswirkungen auf soziale Organisationen haben.
Die Autorin führt eine qualitative Studie durch, wobei Experteninterviews (Telefoninterviews) als Erhebungsinstrument dienen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum Mitarbeitergespräch, Kommunikationstheorie, die Methodik der Datenerhebung sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation der Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mitarbeitergespräch, Personalführung, soziale Organisation, Kommunikation, Motivation und Arbeitszufriedenheit.
Kommunikation wird als das Bindeglied der Organisation betrachtet, das nicht nur sachliche Informationen transportiert, sondern auch die psychologische Identifikation und Sicherheit der Mitarbeiter stärkt.
Die Autorin betont, dass konstruktive Kritik im Vordergrund stehen sollte, wobei anstelle von Schuldzuweisungen die gemeinsame Suche nach Lösungen und zukünftigen Zielen wichtig ist.
Die Studie deutet darauf hin, dass die Fortbildung im Management- und Kommunikationsbereich essentiell ist, da viele Führungskräfte im Studium zu wenig Basiswissen für ihre Führungsrolle erhalten.
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