Diplomarbeit, 2017
178 Seiten, Note: 5 (gut)
1 Einleitung
1.1 Das Unternehmen SBB
1.1.1 Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB)
1.1.2 Die Telecom der SBB
1.1.3 Die Informatik
1.1.4 Der Personenverkehr
1.1.5 Infrastruktur-Projekte
1.2 Zielsetzung und Fragestellung
1.3 Abgrenzung der Arbeit
2 Projektmanagement-Systeme
2.1 Strategie – Projektmanagement-Systeme
2.1.1 Organisationale Kompetenz im Projektmanagement
2.1.2 Das zentrale Bewilligungsgremium und sein Genehmigungsverfahren
2.2 Struktur – Projektmanagement-Systeme
2.2.1 Das Projekt Management Office (PMO)
2.2.2 Das Projektmanagementhandbuch
2.2.3 Agilität und Agile Methoden
2.2.4 Grundprinzip der kontinuierlichen Verbesserung
2.3 Kultur – Projektmanagement-Systeme
2.3.1 Sponsoren für Projekte durch das Top-Management
2.3.2 Personalentwicklungskonzept für Projektbeteiligte
2.3.3 Wissensmanagement
2.4 Technik – Informationssysteme für das Projektmanagement
2.5 Das Projektmanagement-System in anderen SBB Organisationseinheiten
2.5.1 Das Projektmanagement-System in der Division IT
2.5.2 Das Projektmanagement-System für Infrastruktur Projekte
2.5.3 Das Projektmanagement-System für den Personenverkehr
3 Einführung und Entwicklung von Projektmanagement-Systemen
3.1 Die ’Reife‘ des Projektmanagement-Systems
3.2 Der soziale und kulturelle Aspekt von Projektmanagement-Systemen
3.2.1 Das richtige Team für die Projektmanagement-System-Entwicklung zusammenstellen
3.2.2 Der Bedürfnis-orientierte Ansatz von Projektmanagement-System-Entwicklung
3.2.3 Das Gewinnen der Mitarbeiter für das Projektmanagement?
3.3 Chancen bei Projektmanagement-Systemen und deren Weiterentwicklung
3.4 Herausforderungen bei Projektmanagement-Systemen und deren Weiterentwicklung
3.4.1 Herausforderungen auf der Ebene der Projektmanagement-Anwender
3.4.2 Herausforderungen auf Ebene der Projektabwicklung
3.4.3 Herausforderungen im Umfeld von Projekten
3.4.4 Herausforderungen des verzögerten Nutzens
3.5 Standardisierung von Projektmanagement-Systemen
3.5.1 Vorgehensmodelle
3.5.2 Umfangsmanagement
3.5.3 Zeitmanagement
3.5.4 Ressourcenmanagement
3.5.5 Kostenmanagement
3.5.6 Qualitätsmanagement
3.6 Zentralisierung von Projektmanagement-Systemen
3.6.1 Etablierung eines Project Management Office (PMO)
3.6.2 Projektorganisation
3.6.3 Zentrales PM-Informationssystem
3.6.4 Zentralisierte Prozesse
3.6.5 Zentrales Risikomanagement
3.6.6 Zentrales Ressourcenmanagement
3.6.7 Zentrales Projektportfoliomanagement
3.7 Zusammenfassung Theorieteil
4 Methodenteil
4.1 Der Forschungsablauf
4.2 Methoden der empirischen Sozialforschung
4.3 Interviewleitfaden und Fragekatalog
4.4 Durchführung und Datenerhebung
4.5 Analyse und Auswertungsverfahren
5 Auswertungsteil
5.1 Thematik A1: Projektübergreifende Richtlinien für Strukturen und Prozesse
5.1.1 Kernaussagen zur A1: Projektübergreifende Richtlinien für Strukturen und Prozess
5.2 Thematik B1: Soziale und kulturelle Aspekt
5.2.1 Kernaussage zur Thematik B1: Soziale und kulturelle Aspekte
5.3 Thematik C1: Entwicklung von Projektmanagement
5.3.1 Kernaussage zur Thematik C1: Entwicklung von Projektmanagement
5.4 Thematik C2: Das Projektmanagement-System in anderen SBB Organisationseinheiten
5.4.1 Kernaussage zur Thematik C2: Das Projektmanagement-System in anderen SBB Organisationseinheiten
6 Diskussion und Konklusion
6.1 Kernaussagen zur Thematik A1 vs. Theorie
6.2 Kernaussage zu Thematik B1 vs. Theorie
6.3 Kernaussage zu Thematik C1 vs. Theorie
6.4 Kernaussage zu Thematik C2 vs. Theorie
6.5 Konklusionen vs. Theoretischen Annahmen
6.6 Beantwortung der zentralen Fragestellung
7 Handlungsempfehlungen
7.1 Empfehlungen zur Organisation
7.2 Empfehlungen zum Vorgehen
7.3 Empfehlungen für die PM-Akzeptanz
7.4 Empfehlung für die Organisatorische Unterstützung
7.5 PM-System Adaptionen
8 Fazit und Ausblick
Die Masterarbeit befasst sich mit der Optimierung des Projektmanagement-Systems bei der Telecom SBB. Das primäre Ziel ist es, Chancen für eine Weiterentwicklung durch Standardisierung und Zentralisierung zu identifizieren, um eine effizientere und effektivere Projektabwicklung zu ermöglichen und die Kundenorientierung zu stärken. Die Forschungsfrage lautet: Welche Chancen werden für die Weiterentwicklung des Projektmanagement-Systems der Telecom SBB erkannt?
3.2.1 Das richtige Team für die Projektmanagement-System-Entwicklung zusammenstellen
Um das Projektmanagement-System zu verbessern bzw. erfolgreicher zu gestalten, wird als erstes ein Team benötigt, das die unterschiedlichen Bedürfnisse der Projektbeteiligten versteht, über die erforderlichen fachlichen Kompetenzen verfügt und die Fähigkeiten besitzt, den erforderlichen organisatorischen Wandel einzuleiten. Die Teammitglieder sollten aus Leiter- oder PMO-Mitarbeitern, Projektleitern und Vertretern anderer Interessensgruppen wie beispielsweise Controllern oder Risikomanagern zusammengesetzt sein und wenn nötig von externen oder internen Beratern anderer Organisationseinheiten unterstützt werden, die bereits viel Erfahrung mit Organisationsprojekten und der Einführung und Entwicklung von Projektmanagement-Systemen mitbringen (vgl. Ahlemann & Eckl, 2013, S. 39).
Es sollte eine gute Mischung des PM-Einführungsteams angestrebt werden, um eine möglichst hohe Effektivität zu erzielen. Neben insbesondere gewissenhaften Mitarbeitern sollen kommunikationsstarke Teilnehmern (’Extraversion‘) integriert werden. Des Weiteren gilt es, darauf zu achten, Personen mit sozialer Verträglichkeit und Offenheit auszuwählen. Dem Team muss genügend Zeit eingeräumt werden, damit es sich richtig entfalten und produktiv werden kann. (vgl. Tuckman & Jensen, 1977, S. 419–427).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problemstellung der fehlenden organisationalen Kompetenz im Projektmanagement bei der Telecom SBB vor und definiert das Forschungsziel sowie die methodische Vorgehensweise.
2 Projektmanagement-Systeme: Der Theorieteil definiert die Kernkomponenten von Projektmanagement-Systemen, einschließlich Strategie, Struktur, Technik und Kultur, und beleuchtet Ansätze zur organisationalen Kompetenz.
3 Einführung und Entwicklung von Projektmanagement-Systemen: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Einführung und Weiterentwicklung von PM-Systemen und betont die Bedeutung von Reifegradmodellen und Standardisierung.
4 Methodenteil: Der Methodenteil beschreibt den qualitativen Forschungsansatz mittels Experteninterviews, um die im Theorieteil aufgestellten Annahmen empirisch zu überprüfen.
5 Auswertungsteil: Die gesammelten Interviews werden protokolliert und ausgewertet, wobei Kernaussagen zu Themenclustern wie Richtlinien, soziale Aspekte und Entwicklungspotenziale extrahiert werden.
6 Diskussion und Konklusion: Hier erfolgt der Abgleich der empirischen Kernaussagen mit den theoretischen Annahmen, um Konklusionen für die zentrale Fragestellung der Arbeit zu ziehen.
7 Handlungsempfehlungen: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Empfehlungen zur Organisationsstruktur, zum Vorgehen und zur Steigerung der PM-Akzeptanz bei der Telecom SBB präsentiert.
8 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse der Masterarbeit und unterstreicht die Notwendigkeit, das PM-System bei der Telecom SBB weiterzuentwickeln.
Telecom SBB, Projektmanagement-Systeme, Chancen und Herausforderungen, PM-System Entwicklung, Agile Methoden, Reifegrad-Modelle, Projektmanagement, Strategisches Projektmanagement, Organisationale Kompetenz, PMO, KVP, Standardisierung, Zentralisierung, Führungskultur.
Die Arbeit untersucht das Projektmanagement bei der Telecom SBB mit dem Ziel, Schwachstellen zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für eine professionellere, standardisierte und zentralisierte Weiterentwicklung des PM-Systems zu geben.
Die Schwerpunkte liegen auf der Strategie, den organisatorischen Strukturen (wie dem PMO), der technischen Unterstützung sowie der sozialen und kulturellen Projektmanagement-Kultur.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage: "Welche Chancen werden für die Weiterentwicklung des Projektmanagement-Systems der Telecom SBB erkannt?"
Der Autor wählte einen qualitativen Forschungsansatz, basierend auf teilstrukturierten Experteninterviews mit Programm- und Projektleitern sowie Fachexperten aus der SBB.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu PM-Systemen, eine detaillierte Standardisierungs- und Zentralisierungsanalyse sowie die empirische Auswertung der Expertenbefragungen.
Wichtige Begriffe sind Projektmanagement-Reifegrad, Agile Transformation, organisationale Kompetenz, PMO-Etablierung und die kulturelle Dimension von Veränderungsprozessen.
Die Transformation ist ein zentrales SBB-Programm, um durch Agilität wie SCRUM und Kanban die Dynamik im digitalen Zeitalter zu beherrschen und die Effizienz sowie Time-to-Market zu verbessern.
Sie gilt als kritischer Erfolgsfaktor, da die Akzeptanz von PM-Methoden maßgeblich vom Selbstbild der Mitarbeiter, der Rückendeckung durch das Management und einem konstruktiven Umgang mit Widerständen abhängt.
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