Bachelorarbeit, 2015
79 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Medienbildung an der Schule
2.1 Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 08. März 2012
2.2 Landeskonzept in Rheinland-Pfalz
3 Medienpädagogik in der Schule – aktueller Ausblick
3.1 Medienpädagogik, Medienkompetenz und deren Förderung
3.2 Das Kompetenz – Standard – Modell
3.3 Zusammenfassung
4 Medienkompetenz der Lernenden und der Lehrenden – eine Analyse
4.1 Analyse der Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler
4.2 Analyse der Lehrenden
4.3 Rollenverhältnis der Lehrenden
4.4 Zusammenfassung
5 Ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell zur Förderung der Medienkompetenz
5.1 Ausgangslage
5.2 Das Fach „Darstellendes Spiel“
5.3 Der Unterrichtsentwurf „Werbung durchschauen, selbst produzieren und spielerisch in Szene setzen“ für das Fach Darstellendes Spiel
6 Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes Unterrichtsmodell zur Förderung der Medienkompetenz für das Fach „Darstellendes Spiel“ an einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz zu entwickeln, das trotz begrenzter technischer Ressourcen und unterschiedlicher medienpädagogischer Vorerfahrungen der Lehrkräfte erfolgreich umsetzbar ist.
Die Bedeutung der Aufgabe der (schulischen) Förderung der Medienkompetenz
Die Bedeutung der Aufgabe der (schulischen) Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler stellt ferner die ständige Konferenz der Bildungsminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland in ihrem Beschluss vom 08. März 2012 mit dem Titel „Medienbildung in der Schule“, welcher den Beschluss vom 12. Mai 1995, „Medienpädagogik in der Schule“ ersetzt, heraus. Die KMK betont an dieser Stelle die Notwendigkeit einer adäquaten Medienkompetenz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dem Zusammenspiel der beiden gesellschaftlichen Teilbereichen Elternhaus und Schule schreibt die KMK in diesem Zusammenhang die größte Bedeutung zu. Da die Entwicklung einer Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler nicht ausschließlich durch Erziehung, Sozialisation oder informelles Lernen im Freizeitbereich adäquat erfolgen kann, sieht der Beschluss eine systematische Medienbildung in der Schule als unabdingbar an (Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, 2012). Medienbildung versteht sich in diesem Sinne sowohl als ein Lernen mit digitalen Medien als auch ein Lernen über digitale Medien.
Dieser Beschluss der KMK mit den darin genannten Empfehlungen für eine Medienbildung in der Schule stellt somit die Ausgangslage vorliegender Ausfertigung dar.
Durch die eigene Tätigkeit des Verfassers als Lehrkraft einer integrierten Gesamtschule und durch das Praktikum in Modul 3B des BA Bildungswissenschaft (Implementierung eine eLearning Umgebung in der Ausbildung von Schulsanitätern) konnten Erfahrungswerte auf diesem Gebiet gesammelt werden, welche in der Summe zu einem weiteren Erkenntnisinteresse führten. Von Bedeutung schien der Aspekt, wie die gewünschte Förderung der Medienkompetenz in einzelnen Unterrichtsfächern, in diesem Falle im (Wahlpflicht) Fach „Darstellendes Spiel“ umgesetzt werden kann. Während besagtem Praktikum wurde der Autor ferner mit einer geringen technischen Ausstattung an der Schule sowie mit deutlichen Vorbehalten der Lehrenden gegenüber digitalen Medien (und damit verknüpfter Unterrichtsmethoden) konfrontiert. Diese Erfahrungen führten zu nachstehenden forschungsleitenden Fragen, welchen in dieser Ausarbeitung nachgegangen wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Omnipräsenz digitaler Medien im Leben Jugendlicher und leitet daraus die Notwendigkeit einer systematischen Medienkompetenzförderung an Schulen ab.
2 Medienbildung an der Schule: Dieses Kapitel erörtert den KMK-Beschluss zur Medienbildung sowie das rheinland-pfälzische Landesprojekt „Medienkomp@ss“.
3 Medienpädagogik in der Schule – aktueller Ausblick: Es werden medienpädagogische Theorien dargestellt, darunter das Kompetenz-Standard-Modell zur strukturierten Vermittlung von Medienkompetenz.
4 Medienkompetenz der Lernenden und der Lehrenden – eine Analyse: Basierend auf empirischen Daten wird das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppen analysiert, um eine fundierte Ausgangsbasis für das Unterrichtsmodell zu schaffen.
5 Ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell zur Förderung der Medienkompetenz: Dieses Kapitel präsentiert das entwickelte Unterrichtskonzept für das Fach „Darstellendes Spiel“, das gezielt auf Medien und Technik setzt, die bereits in der Lebenswelt der Beteiligten verankert sind.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit des Modells im schulischen Alltag.
Medienbildung, Medienkompetenz, Darstellendes Spiel, Gesamtschule, KMK-Beschluss, Medienpädagogik, Kompetenz-Standard-Modell, Mediensozialisation, Werbekompetenz, Unterrichtsplanung, Digitale Medien, Schulentwicklung, AIDA-Formel, Mediennutzung, Schulpraxis.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Medienbildung in den schulischen Alltag an einer Gesamtschule in Rheinland-Pfalz, speziell im Fach „Darstellendes Spiel“.
Zentrale Felder sind die Medienkompetenzförderung, der kritische Umgang mit Werbung, die Analyse des Medienverhaltens bei Jugendlichen und Lehrkräften sowie die praktische Unterrichtsgestaltung.
Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Unterrichtsmodell zu entwickeln, das trotz technischer Einschränkungen Medienbildung effektiv in den Unterricht integriert.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu medienpädagogischen Modellen sowie einer empirischen Evaluation mittels Fragebogen zur Erfassung der Medienpräferenzen von Lehrkräften.
Im Hauptteil werden theoretische Modelle der Medienpädagogik erläutert, das Medienverhalten der Zielgruppen analysiert und ein konkreter Unterrichtsentwurf für das Fach „Darstellendes Spiel“ entwickelt.
Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Darstellendes Spiel, AIDA-Formel, Medienpädagogik und Schulentwicklung.
Es eignet sich aufgrund seines künstlerischen Neigungscharakters und der projektorientierten Arbeitsweise besonders gut für kreative medienpädagogische Ansätze wie die Produktion von Werbespots.
Die Arbeit stellt fest, dass bei den Lehrkräften teils Vorbehalte gegenüber digitalen Medien existieren und die technische Ausstattung oft als limitierender Faktor wahrgenommen wird, weshalb das Modell kostenneutral und niedrigschwellig konzipiert ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

