Bachelorarbeit, 2015
81 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit analysiert das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) und seine Auswirkungen auf die pharmazeutische Industrie. Sie fokussiert sich insbesondere auf das Verfahren der frühen Nutzenbewertung, welches den Kernelement des AMNOG darstellt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die Struktur der Arbeit erläutert. Im zweiten Kapitel werden die Grundzüge des deutschen Arzneimittelmarktes vor dem Hintergrund des AMNOG dargestellt. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über das AMNOG, seine Zielsetzung und seinen Verfahrensablauf. Das vierte Kapitel widmet sich der frühen Nutzenbewertung als Kernstück des AMNOG und analysiert ihre Besonderheiten. Die Auswirkungen des AMNOG auf den Market Access der pharmazeutischen Industrie werden im fünften Kapitel dargestellt und anhand von Beispielen erläutert. Schließlich wird im sechsten Kapitel eine Diskussion über die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen des AMNOG geführt und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.
Arzneimittelmarkt, AMNOG, frühe Nutzenbewertung, Zusatznutzen, Market Access, pharmazeutische Industrie, Preisverhandlungen, Kostendämpfung, Transparenz, Herausforderungen, Chancen, Risiken.
Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) reguliert seit 2011 die Preise für neue, patentgeschützte Arzneimittel in Deutschland durch eine verpflichtende Nutzenbewertung.
Unmittelbar nach Markteinführung prüft der G-BA, ob ein neues Medikament einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie aufweist.
Das Preismonopol ist gebrochen; Unternehmen können den Preis nur noch im ersten Jahr frei wählen. Danach folgen Preisverhandlungen auf Basis des festgestellten Zusatznutzens.
Market Access bezeichnet den Prozess, ein Arzneimittel erfolgreich im Gesundheitssystem zu platzieren und die Erstattung durch die Krankenkassen sicherzustellen.
Für Medikamente gegen seltene Krankheiten (Orphan Drugs) gilt der Zusatznutzen bei Zulassung bereits als belegt, sofern der Umsatz eine bestimmte Grenze nicht überschreitet.
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