Diplomarbeit, 2008
97 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Forschungsstand
2.1 Die Bedeutung des Begriffes ´Prominenz´
2.2 Das Persönlichkeitsrecht von Prominenten und die Medienfreiheit
2.3 Zusammenfassung
2.4 Wissenschaftliches Erkenntnisinteresse
3. Die Zeitschrift
4. Der Zeitschriftenmarkt und die ´In Touch´ in den USA
5. Der Zeitschriftenmarkt und die ´In Touch´ in Deutschland
6. Hypothesenbildung
7. Untersuchungsdesign
7.1 Vorlauf und Untersuchungszeitraum
7.2 Methodisches Vorgehen
7.3 Kategorienschema
8. Präsentation der Ergebnisse
8.1 Allgemeine Ergebnisse
8.2 Spezielle Ergebnisse
8.2.1 Prominente im Text
8.2.2 Prominente im Bild
8.2.3 Geschlechtervergleich
8.2.4 Nationalität der Prominenten in der deutschen ´In Touch´
8.2.5 Nationalität der Prominenten in der US-amerikanischen ´In Touch´
8.2.6 Leistungsfeld der Prominenten
8.2.7 Informationen über die Prominenten
8.2.8 Tenor der Berichterstattung
8.2.9 Inszenierung und Umfeld der Bild-Berichterstattung
8.2.10 Erotische Darstellung der Prominenten
9. Hypothesenüberprüfung
10. Fazit
Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel, die Darstellung von Prominenten in Deutschland und den USA vergleichend zu untersuchen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten anhand der People-Magazine des Titels "In Touch" herauszuarbeiten.
2.1 Die Bedeutung des Begriffes ´Prominenz´
Der Begriff ´Prominenz´ hat seinen Ursprung im lateinischen: ´prominere´ = hervorragen. Das BROCKHAUS bezeichnet einen Prominenten als „beruflich oder gesellschaftlich weithin bekannt, berühmt, einen besonderen Rang einnehmend“ (1996a, S. 3025).
DIE ZEIT definiert ebenfalls jemanden als prominent, der im Beruf oder in der Gesellschaft eine hervorragende Stellung einnimmt (2005, S. 556). Weitere Erläuterungen zum Begriff ´Prominenz´ liefert vor allem das Lexikon DIE ZEIT allerdings nicht. Eine weitere Bestimmung des Begriffes ´hervorragend´ wäre hier notwendig. Prominent sind nach dieser kurzen Definition auch sämtliche Firmenchefs, oder erfahrene Angestellte, die zum Beispiel 30 Jahre mehr Berufserfahrung als ihre Lehrlinge und somit mehr Einfluss in ihrem Betrieb haben. Für diese Lehrlinge sind ihre Vorgesetzten demnach prominent, da diese sie in der Hierarchie des Betriebes überragen.
Der Prominenzbegriff wurde erstmals in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts verwendet. Allerdings war der Ausdruck zunächst negativ behaftet. Bis dahin wurde jemand, der besonderes geleistet hat, ´hervorragend´ genannt. Nach KRAUS gelten die Schauspieler als Schöpfer des Prominenzbegriffes. Ihnen genügte es nicht ´hervorragend´ zu sein. Sie zielten darauf ab, sich von der Gesellschaft zu unterscheiden und sahen sich als Obertanen, daher nannten sie sich selbst prominent. KRAUS kritisiert den Umgang mit dem Prominenzbegriff insofern, dass damit nahezu willkürlich umgegangen worden sei. Vorher hatte es Seltenheitswert und verdiente Anerkennung, wenn jemand etwas Hervorragendes geleistet hatte, doch jetzt werde dieser Begriff dazu verwendet, sich von den Mitmenschen abzugrenzen, ohne etwas besonders Herausragendes im ursprünglichen Sinne geleistet zu haben (KRAUS, 1927/1961, S. 50, zitiert nach PETERS, 1994, S. 17).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Prominenz in den Medien und definiert das Forschungsvorhaben als vergleichende Analyse der Zeitschrift "In Touch" in Deutschland und den USA.
2. Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über bestehende wissenschaftliche Definitionen von Prominenz, rechtliche Rahmenbedingungen und bisherige Studien zur Berichterstattung.
3. Die Zeitschrift: Es erfolgt eine theoretische Begriffsbestimmung von Zeitschriften, deren Typologisierung und die Einordnung der untersuchten People-Magazine.
4. Der Zeitschriftenmarkt und die ´In Touch´ in den USA: Die Analyse des US-amerikanischen Medienmarktes sowie die spezifische Positionierung des Magazins "In Touch Weekly" stehen hier im Vordergrund.
5. Der Zeitschriftenmarkt und die ´In Touch´ in Deutschland: Dieses Kapitel befasst sich mit der Entwicklung des deutschen Zeitschriftenmarktes und der Etablierung der deutschen Ausgabe von "In Touch".
6. Hypothesenbildung: Auf Basis des Forschungsstandes werden zehn konkrete Hypothesen über die Darstellungsweisen von Prominenten in den beiden Ländern formuliert.
7. Untersuchungsdesign: Hier wird die methodische Vorgehensweise, insbesondere die empirische Inhaltsanalyse, sowie die Datenerhebung detailliert beschrieben.
8. Präsentation der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden systematisch ausgewertet und in Form von allgemeinen und speziellen Ergebnissen, etwa zu Bild- und Textanteilen, präsentiert.
9. Hypothesenüberprüfung: Die in Kapitel 6 aufgestellten Hypothesen werden anhand der erzielten Ergebnisse auf ihre Gültigkeit hin überprüft.
10. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und ordnet die Bedeutung der Arbeit im Kontext der aktuellen Medienforschung ein.
Prominenz, Medien, Zeitschriftenmarkt, In Touch, Inhaltsanalyse, People-Magazine, Bildberichterstattung, Deutschland, USA, Vergleichsanalyse, Prominentenstatus, Boulevardpresse, Pressefreiheit, Inszenierung, Privatleben
Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung von Prominenten und vergleicht dabei die Berichterstattung in der deutschen und der US-amerikanischen Ausgabe des People-Magazins "In Touch".
Zentrale Themen sind die Entstehung und Definition von Prominenz, der Einfluss von Pressefreiheit auf die Bildberichterstattung sowie die inhaltliche Ausrichtung der Berichterstattung zwischen Privatleben und beruflichem Leistungsfeld.
Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Darstellung von Prominenten herauszuarbeiten und zu prüfen, inwieweit kulturelle und rechtliche Unterschiede die medialen Inhalte prägen.
Die Untersuchung basiert auf einer empirischen Inhaltsanalyse, bei der systematisch Daten aus sechs deutschen und sechs US-amerikanischen Ausgaben der Zeitschrift erhoben und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil widmet sich dem theoretischen Forschungsstand, der Analyse des jeweiligen Zeitschriftenmarktes, der methodischen Herleitung und der detaillierten Auswertung der Untersuchungsergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Prominenz, Medien, In Touch, Inhaltsanalyse, Boulevardpresse und den Vergleich zwischen Deutschland und den USA definieren.
Die Arbeit stellt fest, dass die US-amerikanische Rechtsprechung der Presse mehr Freiheiten lässt als die deutsche, was Auswirkungen auf die Rigorosität der Bildberichterstattung und die Möglichkeiten der Paparazzi hat.
Die Ergebnisse zeigen, dass weibliche Prominente in beiden Ländern deutlich häufiger abgebildet werden und häufiger erotisch inszeniert dargestellt werden als ihre männlichen Kollegen.
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