Bachelorarbeit, 2017
82 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Begriffsbestimmung
2.1 Going Public
2.2 Großunternehmen in Abgrenzung zu klein- und mittelständische Unternehmen (KMU)
3 Finanzmarkt
3.1 Börsenmarkt
3.1.1 Börsenhandel
3.1.2 Clearing
3.1.3 Settlement
3.2 Bankenmarkt
3.3 Außenhandel
3.4 Interbankenmarkt
3.5 Zentralbank
3.6 Aktienbank
4 Markenmanagement
4.1 Marke
4.2 Identitätsorientierte Markenführung
4.3 Markenimage
4.4 Markenkommunikation
5 Der Gang eines Unternehmens an die Börse
5.1 Motive des Börsengangs
5.1.1 Eigenkapital
5.1.2 Unternehmensnachfolge
5.1.3 Publizität
5.1.4 Weitere Motive
5.2 Motive gegen den Börsengang
5.3 Kosten der Börseneinführung
5.4 Die Vorbereitung des Initial Public Offerings (IPO)
5.4.1 Umwandlung in eine börsenfähige Rechtsform
5.4.1.1 Aktiengesellschaft
5.4.1.2 Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
5.4.1.3 Societas Europaea
5.4.2 Wahl des Börsensegments
5.4.2.1 Regulierter Markt
5.4.2.2 Freiverkehr
5.4.3 Due Diligence
5.4.3.1 Financial Due Diligence
5.4.3.2 Commercial Due Diligence
5.4.3.3 Legal Due Diligence
5.4.4 Equity Story
5.4.5 Emissionsprospekt
5.5 Durchführung IPO
5.5.1 Kommunikationsstrategie und Kommunikationsmittel im Rahmen der Börseneinführung
5.5.2 Unternehmensbewertung
5.5.3 Emissionspreisfindung
5.5.3.1 Festpreisverfahren
5.5.3.2 Bookbuilding-Verfahren
5.5.4 Wahl des IPO Zeitpunktes
5.5.5 Vermarktung der Aktien
6 Praxisbeispiel eines IPO-Prozessablaufs – dargestellt am Großunternehmen Ferrari
6.1 Unternehmensprofil – Ferrari
6.2 Wesentliche Motive für den Börsengang aus Sicht der Ferrari
6.3 Umwandlung der Rechtsform
6.4 Vorbereitungsphase des IPOs
6.5 Durchführungsphase des IPOs
6.6 Börsenwert nach IPO
7 Handlungsempfehlungen und abschließendes Fazit
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Prozesse eines Börsengangs (Initial Public Offering, IPO) für Großunternehmen. Ziel ist es, die Entscheidungsbasis zu erörtern und ein Ablaufmodell für eine erfolgreiche Börseneinführung zu entwickeln, welches anhand des Praxisbeispiels Ferrari illustriert wird.
5.1.2 Unternehmensnachfolge
Das Problem der Unternehmensnachfolge trifft oft Personengesellschaften, da dort die Nachfolge-, Erb- und Abfindungsregelungen sehr kompliziert sein können. Hier ist eine Unternehmensnachfolge nicht gesichert. Der Grund dafür ist, dass die Familienmitglieder nicht gewillt oder nicht geeignet sind, das Unternehmen weiter zu führen. Ein weiterer Grund für das Problem der Unternehmensnachfolge ist, dass keine weiteren Familienmitglieder für die Nachfolge des Unternehmens zu Verfügung stehen. Die Folgen der Nachfolgenotlage hat nicht nur eine negative Wirkung auf das Unternehmen, sondern auch auf die Angestellten, Zulieferer und Kunden. Auch die zu späte Entscheidung über die Nachfolge kann einen negativen Einfluss auf das Unternehmen und Stakeholder verursachen.
Dieses Problem der Unternehmensnachfolge kann über den Gang an die Börse entschärft werden. Denn durch den Börsengang kommt jede natürliche, unbeschränkt geschäftsfähige Person für die Nachfolge in Betracht. Diese Person muss kein Familienmitglied oder Gesellschafter sein. Das Finden einer Unternehmensnachfolge für eine börsennotierte Aktiengesellschaft ist unkomplizierter als für eine Nicht-Publikationsgesellschaft (vgl. Krüger 2001, 572). Deshalb ist die Aktiengesellschaft die exzellente Rechtsform für ein Familienunternehmen. Das Unternehmen ist nur durch sie nicht von der Geschäftsübernahme eines Familienmitglieds abhängig, denn durch die Teilung von Unternehmensleistung und Eigentürmer können nun auch externe Manager die Führung des Unternehmens antreten
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Kapitalausstattung und Wachstum für den langfristigen Erfolg von Unternehmen und führt den Börsengang als strategisches Instrument zur Eigenkapitalbeschaffung ein.
2 Begriffsbestimmung: Hier werden die zentralen Begriffe "Going Public" und die Abgrenzung zwischen Großunternehmen und KMU anhand von Betriebsgröße, Umsatz und Mitarbeiterzahl definiert.
3 Finanzmarkt: Dieses Kapitel erläutert die Struktur und Funktionsweise des Finanzmarktes, einschließlich seiner Untermärkte wie Geld- und Kapitalmarkt sowie die Rolle von Banken und Zentralbanken.
4 Markenmanagement: Es werden die theoretischen Grundlagen des Markenmanagements, der Markenidentität und der Markenkommunikation behandelt, die für den Markenerfolg essenziell sind.
5 Der Gang eines Unternehmens an die Börse: Dieses zentrale Kapitel beschreibt detailliert die Motive, Kosten, rechtlichen Anforderungen, die Vorbereitungsphasen (wie Due Diligence und Prospekterstellung) sowie die Durchführung eines IPOs.
6 Praxisbeispiel eines IPO-Prozessablaufs – dargestellt am Großunternehmen Ferrari: Anhand des Fallbeispiels Ferrari wird der konkrete Prozessablauf eines Börsengangs, von den Motiven bis zur Markteinführung, praktisch nachvollzogen.
7 Handlungsempfehlungen und abschließendes Fazit: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche, gut organisierte Börseneinführung.
Börsengang, Initial Public Offering, IPO, Aktiengesellschaft, Großunternehmen, Eigenkapital, Markenmanagement, Markenidentität, Finanzmarkt, Emissionsprospekt, Due Diligence, Ferrari, Kapitalmarkt, Börsensegment, Börsennotierung
Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Prozess eines Börsengangs (Going Public) von Großunternehmen und den damit verbundenen strategischen und organisatorischen Anforderungen.
Die zentralen Felder sind die Finanzmarkttheorie, die Prinzipien eines identitätsorientierten Markenmanagements, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Umwandlung in eine börsenfähige Rechtsform sowie die Phasen eines IPOs.
Ziel ist es, die Entscheidungsbasis für einen Börsengang zu klären und ein systematisches Ablaufmodell für die Vorbereitung und Durchführung einer Börseneinführung zu erstellen.
Es werden theoretische Grundlagen aus der Literatur erarbeitet, die anschließend anhand eines aktuellen Praxisbeispiels (Ferrari) angewendet und illustriert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu Finanzmärkten und Markenführung sowie die detaillierte Beschreibung der IPO-Phasen, unterteilt in Entscheidungs-, Vorbereitungs- und Durchführungsphase.
Wichtige Begriffe sind IPO, Börsengang, Aktiengesellschaft, Eigenkapital, Due Diligence, Markenidentität und Equity Story.
Eine starke Markenidentität und professionelle Markenkommunikation sind entscheidend, um Vertrauen bei Investoren aufzubauen und den Unternehmenswert sowie das Interesse am Börsengang zu steigern.
Ferrari dient als Fallstudie, um den IPO-Prozess von der Abspaltung vom Mutterkonzern Fiat Chrysler bis zur tatsächlichen Notierung an der New York Stock Exchange in der Praxis zu demonstrieren.
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