Bachelorarbeit, 2017
38 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen zu den Begriffen Big Data und Datenschutz
2.1 Big Data
2.1.1 Definition
2.1.2 Potenzial
2.1.3 Anwendungsbereiche
2.2 Datenschutz
2.2.1 Was ist Datenschutz überhaupt?
2.2.2 Prinzipien
3 Zusammenführung von Big Data und Datenschutz
3.1 Problemstellung und Herausforderung
3.2 Lösungsansätze
3.2.1 Datenschutzkontrolle
3.2.2 Anonymisierung
3.2.3 Pseudonymisierung
3.2.4 Privacy by Design
4 Kritische Analyse
5 Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Vereinbarkeit der technologischen Möglichkeiten von Big Data mit den grundlegenden Prinzipien des geltenden Datenschutzrechts zu untersuchen, um Wege aufzuzeigen, wie datenschutzkonforme Analysen ohne die Verletzung der Persönlichkeitsrechte betroffener Personen realisiert werden können.
3.2.4 Privacy by Design
Ein weiterer wichtiger Lösungsansatz für die Zusammenführung von Big Data und Datenschutz ist das Konzept des Privacy by Design. Um zunächst einmal einen Überblick über Privacy by Design zu gewinnen, dienen die sieben Prinzipien von Ann Cavoukian.104 Als Übersicht zu diesen sieben Prinzipien von Ann Cavoukian dient die nachfolgende Abbildung 5. Anschließend wir der Autor die in der Abbildung benannten Prinzipien kurz erläutern.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Thematik ein, verdeutlicht die Risiken von Big Data für das informationelle Selbstbestimmungsrecht und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Grundlagen zu den Begriffen Big Data und Datenschutz: Dieses Kapitel definiert die technologischen Aspekte von Big Data sowie die rechtlichen Grundlagen und Prinzipien des Datenschutzes.
3 Zusammenführung von Big Data und Datenschutz: Hier werden die Zielkonflikte zwischen der massenhaften Datennutzung und den datenschutzrechtlichen Anforderungen analysiert sowie technische Lösungsansätze wie Anonymisierung, Pseudonymisierung und Privacy by Design vorgestellt.
4 Kritische Analyse: In diesem Teil werden die zuvor genannten Lösungsansätze kritisch hinterfragt, insbesondere hinsichtlich ihrer Wirksamkeit gegen Re-Identifizierung und ihrer praktischen Umsetzbarkeit.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die zukünftige Notwendigkeit einer proaktiven Berücksichtigung des Datenschutzes durch technische Konzepte wie Privacy by Design.
Big Data, Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Zweckbindung, Anonymisierung, Pseudonymisierung, Privacy by Design, Datensparsamkeit, BDSG, DSGVO, Re-Identifizierung, Datenschutzrecht, Personenbezogene Daten, Datenschutzkontrolle, Datensicherheit.
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse des Spannungsfeldes zwischen den massiven Datenauswertungsmöglichkeiten durch Big Data und dem Schutz personenbezogener Daten im Rahmen des geltenden Datenschutzrechts.
Die zentralen Themenfelder sind die technischen Dimensionen von Big Data, die rechtlichen Prinzipien des Datenschutzes, die Konfliktfelder bei deren Zusammenführung sowie technische Lösungsstrategien für den Datenschutz.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Big Data unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Prinzipien genutzt werden kann, ohne die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen unzulässig zu beeinträchtigen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur, gesetzlichen Regelungen sowie spezifischen Lösungsansätzen für den Datenschutz im Kontext von Big Data.
Im Hauptteil werden die Herausforderungen der Zusammenführung von Big Data und Datenschutz sowie konkrete technische Verfahren wie Datenschutzkontrolle, Anonymisierung, Pseudonymisierung und das Konzept Privacy by Design detailliert erläutert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Big Data, Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Anonymisierung und Privacy by Design charakterisiert.
Die vier V's (Volume, Velocity, Variety und Veracity) bilden die theoretische Grundlage zur Definition und Charakterisierung von Big Data und verdeutlichen, warum die Verarbeitung solcher Datenmengen besondere Herausforderungen für den Datenschutz birgt.
Die Anonymisierung ist problematisch, da moderne Big Data-Analysen aufgrund der Menge und Verknüpfbarkeit der Daten die Gefahr einer Re-Identifizierung der betroffenen Personen bergen, wodurch die Anonymisierung ihre Schutzwirkung verlieren kann.
Privacy by Design zeichnet sich dadurch aus, dass Datenschutzanforderungen nicht nachträglich, sondern bereits proaktiv als fester Bestandteil in die Entwicklung und den Lebenszyklus einer Big Data-Anwendung integriert werden.
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