Magisterarbeit, 2002
127 Seiten
Dieses Werk untersucht die politische Partizipation der palästinensischen Minderheit im jüdischen ethnischen Staat Israel. Es beleuchtet die historische Entwicklung, die Herausforderungen und die politischen Strategien der palästinensischen Minderheit im Kontext des israelischen Staates. Das Buch zeichnet den Weg von Resignation zum nationalen Erwachen nach und analysiert die Bedeutung dieser Entwicklung für die politische Zukunft der palästinensischen Minderheit in Israel.
Das Buch beginnt mit einer Analyse des rechtlichen und politischen Status der palästinensischen Minderheit in Israel. Es untersucht den Widerspruch zwischen Israels Anspruch als nationaler Staat für alle Juden und der Existenz einer palästinensischen Minderheit innerhalb seiner Grenzen. Die ersten Kapitel beleuchten die historische Entwicklung der palästinensischen Minderheit, ausgehend von ihrer traumatischen Konfrontation mit dem Zionismus und der britischen Kolonialpolitik bis hin zur Entstehung der palästinensischen Nationalbewegung und dem UNO-Teilungsplan von 1947.
Die folgenden Kapitel analysieren die verschiedenen Phasen der politischen Orientierung und des politischen Bewusstseins der palästinensischen Minderheit. Sie beleuchten die Periode der Resignation und Militäradministration bis 1966 und das spätere Erwachen aus dem Schock bis 1982. Die Bedeutung des „Wiedervereinigungseffekts“ und des „Tages des Bodens“ im März 1976 als Wendepunkte im politischen Bewusstsein der palästinensischen Minderheit werden ebenfalls erörtert. Darüber hinaus werden die Herausforderungen und Chancen der palästinensischen Minderheit in Israel, wie die wirtschaftliche Desintegration, das Bildungssystem und der israelisch-palästinensische Friedensprozess, eingehend betrachtet.
Palästinensische Minderheit, Israel, politische Partizipation, nationale Identität, Zionismus, Friedensprozess, Oslo-Abkommen, Intifada, politische Programme, Gleichberechtigung, Resignation, Erwachen, Bewusstsein.
Die Entwicklung verlief in Phasen: vom Schock und der Resignation nach 1948 über ein nationales Erwachen (z.B. Tag des Bodens 1976) bis hin zur verstärkten politischen Partizipation.
Dies war ein entscheidender Wendepunkt im politischen Bewusstsein, an dem die palästinensischen Bürger Israels massiv gegen Landenteignungen protestierten.
Sie sind israelische Staatsbürger, stehen jedoch im Spannungsfeld eines jüdischen ethnischen Staates, was oft zu Fragen der Gleichberechtigung führt.
Das Abkommen löste bei vielen ein Gefühl der Einsamkeit und Ausgrenzung aus, da ihre spezifischen Belange als israelische Staatsbürger kaum berücksichtigt wurden.
NROs dienen oft als Substitution für fehlende staatliche Unterstützung und fördern die politische Bildung sowie die Wahrnehmung von Rechten.
Es beschreibt den inneren Konflikt und die Identitätsentwicklung zwischen der Zugehörigkeit zum israelischen Staat und der Rückbesinnung auf die palästinensischen nationalen Wurzeln.
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