Bachelorarbeit, 2016
67 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Demografische Situation in der öffentlichen Verwaltung
2.1 Beschäftigungsentwicklung von Bund, Länder und Kommunen
2.2 Altersstruktur der Beschäftigten im öffentlichen Dienst
3 Studentisches Praktikum als Mittel der Personalgewinnung
3.1 Definition studentisches Praktikum
3.1.1 Ziel eines studentischen Praktikums
3.1.2 Anforderungen an ein bedarfsgerechtes Praktikum
3.1.2.1 Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung durch die Hochschulen
3.1.2.2 Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung durch die Praktikumsbehörde
3.1.3 Wechselseitige Vorteile
3.1.3.1 Vorteile, welche sich für den Praktikant ergeben können
3.1.3.2 Vorteile, welche sich für die Praktikumsbehörde ergeben können
3.1.3.3 Vorteile, welche sich für die Hochschule ergeben können
4 Forschungsdesign
4.1 Forschungsfrage
4.2 Hypothesenbildung zur studentischen Praktikantenbefragung
4.2.1 Definition der Variablen
4.3 Untersuchungsdesign der Befragung
4.3.1 Ziel der Befragung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes
4.3.2 Fragebogenkonzeption
4.3.2.1 Durchführung der Umfrage
5 Forschungsergebnisse
5.1 Interpretation der Ergebnisse und Überprüfung der Hypothese
5.1.1 Zusammenfassende Betrachtung
6 Fazit
Diese Arbeit untersucht die bedarfsgerechte Gestaltung studentischer Praktika im öffentlichen Dienst und deren Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität. Ziel ist es, durch eine empirische Befragung von Studierenden der Hochschule Harz aufzuzeigen, ob eine qualitativ hochwertige Betreuung und Strukturierung der Praktika die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Studierende die Praktikumsbehörde als potenziellen zukünftigen Arbeitgeber wahrnehmen.
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
Die Entscheidung, das Thema „Bedarfsgerechte Gestaltung des studentischen Praktikums als Beitrag zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität der öffentlichen Verwaltung“ zu wählen, ergab sich aus der Relevanz dieser Thematik während meines Bachelorpraktikumsaufenthaltes.
Gemäß der Studienordnung für die Bachelor-Studiengänge Verwaltungsökonomie, Öffentliche Verwaltung, Europäisches Verwaltungsmanagement und Verwaltungsmanagement/ eGovernment am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz, haben Studenten während Ihrer Regelstudienzeit mehrere Pflichtpraktika mit einem Umfang von bis zu 52 Wochen zu absolvieren. Ziel der Praktika ist es, theoretische Ansätze des Studiums mit der Berufspraxis zu verknüpfen. Mit dem in der Foundation-Phase erworbenen Grundlagenwissen sollen Fähigkeiten der Wissensanwendung und praktische Erfahrungen vermittelt und die Bearbeitung konkreter Probleme im angestrebten Berufsfeld ermöglicht werden.
Während meines Bachelorpraktikumsaufenthaltes, ließ eine angemessene Vorbereitung, Betreuung sowie Nachbereitung des Praktikums durch die Praktikumsbehörde, zu wünschen übrig. Ich konnte weder mein im Grundlagenstudium angeeignetes Wissen während des Praktikumsaufenthaltes anwenden, noch konnte ich meine eigenen gesetzten Ziele in Form der Erlangung neuer fachlicher Handlungskompetenzen erreichen. Die gesammelten Erfahrungen führten dazu, dass ich einen negativen Eindruck von der Praktikumsbehörde gewonnen habe und mir im Anschluss des Studiums nicht vorstellen kann, bei dieser Praktikumsbehörde beruflich tätig zu werden.
Studentische Erfahrungen machen darauf aufmerksam, dass die in der Studienordnung verankerten Ziele des Praktikums nicht immer erreicht werden. Nicht nur die eigens gesammelten Erfahrungen, auch die Praxiserfahrungen von Kommilitonen bestätigen, dass die Qualität der Praktikumsinhalte des Öfteren nicht gegeben war und gleichermaßen nicht genügend Rücksicht auf die Ziele und Erwartungshaltung der Studierenden genommen wurde. Einige Praktika erwiesen sich demzufolge als nicht bedarfsgerecht und konnten nicht den erwarteten Anforderungen und Standards an ein studentisches Praktikum gerecht werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Praktikumsgestaltung im Kontext der steigenden Arbeitgeberattraktivität und die persönliche Motivation des Autors aufgrund eigener negativer Praxiserfahrungen.
2 Demografische Situation in der öffentlichen Verwaltung: Analysiert den Einfluss des demografischen Wandels, sinkende Beschäftigtenzahlen und die problematische Altersstruktur, die den öffentlichen Dienst unter Handlungsdruck setzen.
3 Studentisches Praktikum als Mittel der Personalgewinnung: Definiert das studentische Pflichtpraktikum und erörtert Anforderungen an eine qualifizierte Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung sowie die beidseitigen Vorteile.
4 Forschungsdesign: Leitet aus der theoretischen Basis zentrale Forschungsfragen und eine Arbeitshypothese ab und beschreibt das methodische Design der Online-Befragung.
5 Forschungsergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Daten der Umfrage und nutzt Kreuztabellen, um Zusammenhänge zwischen Praktikumsqualität und der Attraktivität der Behörden als Arbeitgeber zu belegen.
6 Fazit: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit, Praktika als strategisches Personalinstrument zur Rekrutierung und Bindung von Fachkräften professionell zu gestalten.
Bedarfsgerechte Praktika, Öffentlicher Dienst, Arbeitgeberattraktivität, Studentisches Praktikum, Personalgewinnung, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Praktikantenbetreuung, Personalauswahl, Karriereplanung, Hochschule Harz, Verwaltungsökonomie, Praxiserfahrung, Nachwuchsrekrutierung, Personalstrategie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Qualität von studentischen Pflichtpraktika im öffentlichen Dienst und analysiert, wie diese gezielt als Instrument zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität eingesetzt werden können.
Die zentralen Felder sind der demografische Wandel im öffentlichen Sektor, die Definition und Anforderungen an ein qualitativ hochwertiges Praktikum sowie die empirische Erhebung der Erfahrungen von Studierenden.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, ob eine bedarfsgerechte Ausgestaltung von Praktika dazu führt, dass Studierende die Praktikumsbehörde eher als attraktiven zukünftigen Arbeitgeber bewerten.
Der Autor führt eine empirische, quantitative Online-Befragung bei Studierenden der Studiengänge Verwaltungsökonomie und Öffentliche Verwaltung durch, deren Ergebnisse mittels deskriptiver Statistik und Kreuztabellen analysiert werden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zur Altersstruktur im öffentlichen Dienst dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse, wie Vorbereitung, Betreuung und Nachbereitung das Image einer Behörde prägen.
Die Arbeit lässt sich vor allem mit den Begriffen Bedarfsgerechte Praktika, Arbeitgeberattraktivität, Personalgewinnung, Fachkräftemangel und Demografischer Wandel beschreiben.
Die Studie belegt kausal, dass Studierende, die intensiv betreut wurden, signifikant häufiger einen positiven Eindruck gewinnen und sich eher eine berufliche Zukunft bei der Behörde vorstellen können.
Die Ergebnisse zeigen zwar in vielen Bereichen Ähnlichkeiten, jedoch existieren statistisch signifikante Unterschiede in der Weiterempfehlungsrate und dem Gesamteindruck zugunsten staatlicher Behörden.
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