Bachelorarbeit, 2017
73 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Burnout
2.1 Definitionsproblematik
2.2 Stellenwert von Burnout
2.3 Merkmale und Symptome
2.4 Ursachen von Burnout
3 Betriebliche Präventionsmaßnahmen
3.1 Gründe für die Einführung von betrieblichen Präventionsmaßnahmen
3.2 Gestaltungsmöglichkeiten eines Präventionsverfahrens
3.3 Hindernisse bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen
4 Coaching
4.1 Definition
4.2 Anwendungsbereiche
4.3 Wirkfaktoren im Coaching-Prozesses
4.4 Chancen von Coaching
4.5 Grenzen von Coaching
5 Eignung als Präventionsmaßnahme
5.1 Grundvoraussetzungen für die Eignung als Präventionsverfahren
5.2 Argumente für die Eignung als präventive Maßnahme gegen Burnout
5.3 Argumente gegen die Eignung als präventive Maßnahme gegen Burnout
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Coaching als präventive Maßnahme gegen berufsbedingten Burnout in Unternehmen. Dabei wird analysiert, inwieweit individuelle salutogenetische Ansätze geeignet sind, um Mitarbeiter in stressbelasteten Arbeitsumfeldern zu unterstützen und die Entstehung von Burnout-Erkrankungen zu verhindern.
Kategorie 1: Warnsymptome der Anfangsphase
„Wer ausbrennt, der muss einmal gebrannt haben“ – so argumentiert Burisch, dass besonders sehr zielstrebige Personen, die eine enthusiastische Herangehensweise auch bei komplizierten Problemen aufweisen, gefährdet sind. Laut Burisch werden auch jene Personen Burnout-gefährdet, die sich „unrealistische[n] Ansprüche[n]“ gegenüber gestellt sehen, an deren Erfüllung sie bereits von vornerein zweifeln. Dabei stünde nicht so sehr die Arbeitsmenge wie etwa die Gefühlslage, mit der man diverse Herausforderungen bewältigt oder es versucht, im Vordergrund. Burisch betont, dass bei einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Anstrengung und Belohnung ein hoher Grad von Engagement und die damit einhergehende Erschöpfung lange Zeit aufrechterhalten werden können. Kritisch werde die Situation dann, wenn Zweifel im Betroffenen aufkommen oder er Widerwillen für seine Tätigkeiten verspürt, verursacht etwa durch suboptimale Beziehungen mit Kollegen, Kritik vom Vorgesetzten oder das Gefühl, stets auf der Stelle zu traben. Hierbei wird nicht unterschieden, ob die Person sich diese Ansprüche selber stellt, oder ob sie ihm von außen gestellt werden.
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Arbeitsmarkt, den demografischen Wandel und das zunehmende Phänomen Burnout in der modernen Arbeitswelt.
2 Burnout: Dieses Kapitel definiert Burnout, erläutert dessen Symptomatik anhand verschiedener Ansätze (Maslach, Burisch) und analysiert Ursachenfaktoren.
3 Betriebliche Präventionsmaßnahmen: Hier werden die Gründe für präventive Maßnahmen, Gestaltungsmöglichkeiten und mögliche Hindernisse bei der betrieblichen Implementierung diskutiert.
4 Coaching: Das Kapitel bietet eine Definition von Coaching, beleuchtet Wirkfaktoren sowie die verschiedenen Anwendungsbereiche und Grenzen im beruflichen Kontext.
5 Eignung als Präventionsmaßnahme: Dieses Kapitel bewertet Coaching als präventives Instrument, indem es Voraussetzungen für die Eignung sowie Pro- und Kontra-Argumente abwägt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert das Potenzial von Coaching als individuelles Unterstützungsangebot zur Burnout-Prävention.
Burnout, Coaching, Prävention, Salutogenese, Pathogenese, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressoren, Arbeitsumfeld, Erschöpfung, Selbstmanagement, Resilienz, Führungskräfte, Personalentwicklung, Ressourcenaktivierung, Interventionsmaßnahme
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Coaching als Methode der betrieblichen Burnout-Prävention.
Die Arbeit fokussiert auf Burnout-Symptomatik, betriebliche Gesundheitsförderung und die spezifische Eignung von Coaching-Prozessen.
Ziel ist es zu beurteilen, ob Coaching eine wirksame präventive Maßnahme gegen berufsbedingten Burnout darstellt.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur, die auf Ansätzen der Salutogenese und Pathogenese basiert.
Der Hauptteil analysiert Burnout-Ursachen, betriebliche Präventionsansätze sowie die Definition, Wirkfaktoren und Grenzen von Coaching.
Zentrale Begriffe sind Burnout, Coaching, Salutogenese, Pathogenese und betriebliches Gesundheitsmanagement.
Es gibt keine international anerkannte, einheitliche Definition, da Burnout psychische Aspekte umfasst, die schwer eindeutig abgrenzbar sind.
Coaching unterstützt als "Hilfe zur Selbsthilfe" bei der Stärkung der persönlichen Resilienz und bei der individuellen Rollenklärung in komplexen Arbeitsumfeldern.
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