Masterarbeit, 2017
126 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit analysiert die Faktoren, die aus der Sicht von Suchtberaterinnen und Suchtberatern dazu beitragen, Menschen vor Suchtkrankheit zu bewahren. Dabei werden die Erfahrungen von Kärntner Suchtberaterinnen und Suchtberatern im Hinblick auf ihre Klientinnen und Klienten untersucht.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die Thematik, die Problemstellung der Arbeit sowie die Zielsetzung und den Aufbau. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit dem theoretischen Hintergrund der Suchtentstehung und widmet sich verschiedenen Erklärungsmodellen. Hier werden die psychoanalytische, kognitive, soziologische, konditionierungs- und neuroendokrinologische Sichtweise beleuchtet. Weiterhin werden Faktoren wie Selbstmedikation, fehlende Bindung, genetische Prädisposition und multifaktorielle Ursachen sowie die Bedeutung lebensgeschichtlicher Ereignisse und Entzugsvermeidung für die Suchtentwicklung betrachtet. Darüber hinaus werden die Wirkung von Substanzen wie Opiate und deren Geschichte sowie die Auswirkungen von Heroin und Kokain im Kontext von Suchtentstehung und -prävention beleuchtet.
Sucht, Prävention, Suchtprävention, Komorbidität, Trauma, Suchtberatung, addiction, prevention, drug prevention, comorbidity, addiction counselling
Die Studie zeigt, dass Sucht multifaktoriell bedingt ist. Wichtige Einflüsse sind familiäre Belastungen, psychosoziale Krisen, fehlende Bindung und traumatische Erlebnisse.
Suchtberater messen familiären Einflüssen ein sehr hohes Gewicht bei. Ein stabiles Umfeld und Unterstützung durch soziale Organisationen gelten als entscheidende Schutzfaktoren.
Ja, während die Fachliteratur genetische und neuroendokrinologische Faktoren betont, wurden diese in den Interviews mit Kärntner Suchtberatern kaum erwähnt. Sie fokussieren stärker auf psychosoziale Aspekte.
Dies ist ein Erklärungsmodell, bei dem Betroffene Substanzen konsumieren, um psychische Schmerzen, Traumata oder Komorbiditäten eigenständig zu lindern.
Es wurden 13 qualitative Interviews mit Sozialarbeitern in ambulanten Kärntner Suchtberatungsstellen geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.
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