Examensarbeit, 2002
81 Seiten, Note: 1
1. Vorwort
2. Einleitung
3. DAS SALZKAMMERGUT
3.1. Grundlagen
3.1.1. historisch
3.1.2. geologisch
3.1.3. geographisch
3.2. Sommertourismus
3.2.1. Entstehung
3.2.2. Touristisches Angebot
3.2.3. Kulturelles Angebot
3.3. Marketing
3.3.1. Angebotspolitik
3.3.2. Preispolitik
3.3.3. Kommunikationspolitik
3.3.4. Distributionspolitik
4. DAS BERNER OBERLAND
4.1. Grundlagen
4.1.1. historisch
4.1.2. geologisch
4.1.3. geographisch
4.2. Verkehrsanbindung/Infrastruktur
4.2.1. Anreise
4.2.2. Unterkunft
4.3. Sommertourismus
4.3.1. Entstehung
4.3.2. Touristisches Angebot
4.3.3. Kulturelles Angebot
4.4. Marketing
4.4.1. Angebotspolitik
4.4.2. Preispolitik
4.4.3. Kommunikationspolitik
4.4.3. Distributionspolitik
5. SCHWERPUNKT: VERGLEICH
5.1 Skizzierung
6. SCHWEIZ TOURISMUS
6.1. Geschichte
6.2. Volkswirtschaftliche Bedeutung
6.3. Probleme der touristischen Entwicklung
7. THUNERSEE-PROJEKT
7.1. Die Idee
7.2. Ziele
7.3. Verwirklichung
8. Literatur- / Quellenverzeichnis
NACHGEREICHTER TEIL: SCHWERPUNKT: VERGLEICH
5.1 Lage
5.2. Tourismusentwicklung
5.3. Marketing heute
5.3.1. Angebote
5.3.2. Die Dachverbände beider Länder im Internet
5.3.3. Expo02
5.4. Probleme der touristischen Entwicklung im Alpenraum
5.5. Quellen
Ziel dieser Arbeit ist ein fundierter Vergleich zweier bedeutender alpiner Tourismusregionen – dem Salzkammergut in Österreich und dem Berner Oberland in der Schweiz – um deren touristische Vermarktungsstrategien und Entwicklungsgeschichte einander gegenüberzustellen.
3.1.1. historisch
Das Salzkammergut hatte, wie der Name auch schon sagt, immer schon eine wichtige Bedeutung als Salzstätte. In der Zeit der Kelten, Römer und im Mittelalter herrschte reger Nord-Süd-Handel mit Salz. Auf Saumtieren wurde das Salz nach Süden befördert. In den Norden wurden Wein, Gewürze und andere orientalische Köstlichkeiten transportiert. Die Handelsverbindungen waren weitreichend. Die einzige Wehranlage des inneren Salzkammergutes war bis in das 18. Jahrhundert die Burg Wildenstein auf einem Felsvorsprung der Katrin. Dort amtierte auch das Pflegegericht „zu mehrerer Hülff und Handhabung des Salzwesens“. Jahrhunderte lang wurden von dort aus, die sich kreuzenden Handelsstraßen kontrolliert.
Für die Habsburger als österreichische Landesfürsten war das Salz eine tragende Säule ihrer wirtschaftlichen und somit politischen Bedeutung. Der große Wert der Erträge der Salzbergwerke in dieser Region veranlasste die Habsburger dazu, von 1311 bis 1656 die Ausbildung dieses einzigartigen „Salzwirtschaftsstaates“ als Staat im Staat zu betreiben. So wurde 1453 das Salzamt im Kammerhof in Gmunden errichtet, das bis heute die Stadt und Region geprägt hat. Erst 1782 wurde das Kammergut von Kaiser Joseph II. aufgelöst und der regulären Landesverwaltung Oberösterreichs eingegliedert, aber einige Funktionen der alten Salzämter blieben weiter bestehen, den Salzburgern vorbehalten. Die über vier Jahrhunderte geltende Sonderstellung des Salzkammerguts kam der Region sehr zustatten. Die Städte Gmunden, Bad Ischl, die Märkte und Dörfer Hallstatt, Lauffen, Altmünster, Ebensee, Traunkirchen, später auch Gosau, St. Wolfgang und andere verdanken ihre Entwicklung und ihre bemerkenswerte Architektur dieser besonderen Einbindung in die Salzwirtschaft.
Mittlerweile wird im Land Salzburg kein Salz mehr abgebaut, wohl aber im Salzkammergut. „Schaubergwerke“ in Hallstatt („hal“ bedeutet in vielen Sprachen „Salz“ – „Heller“ Geld aus Salzprofit), Hallein, Altaussee und Bad Ischl halten die Erinnerung an diesen einst fundamentalen Wirtschaftszweig wach.
1. Vorwort: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Begeisterung für die Schweiz und die fachliche Motivation, diese mit dem Salzkammergut zu vergleichen.
2. Einleitung: Erläuterung der Zielsetzung, touristische Vergleichsregionen und die methodische Herangehensweise der Arbeit.
3. DAS SALZKAMMERGUT: Detaillierte Betrachtung der historischen, geologischen und geographischen Merkmale sowie des touristischen Angebots und der Vermarktung.
4. DAS BERNER OBERLAND: Untersuchung der historischen Entwicklung, Geologie, Infrastruktur und touristischen Vermarktung dieser Schweizer Region.
5. SCHWERPUNKT: VERGLEICH: Eine Zusammenführung der Ergebnisse mit Fokus auf die Erschließung, Angebote und Vermarktung im direkten Vergleich.
6. SCHWEIZ TOURISMUS: Analyse der historischen Entwicklung des schweizerischen Tourismus und der volkswirtschaftlichen Bedeutung.
7. THUNERSEE-PROJEKT: Fallstudie über das regionale Entwicklungskonzept zur Nutzung kultureller und landschaftlicher Werte.
Salzkammergut, Berner Oberland, Sommertourismus, Alpentourismus, Marketing, Angebotspolitik, Preispolitik, Infrastruktur, UNESCO-Welterbe, Tourismusentwicklung, Wirtschaftsregion, Kulturlandschaft, Alpen, Vermarktung, Regionalentwicklung.
Die Arbeit vergleicht das österreichische Salzkammergut mit dem Schweizer Berner Oberland hinsichtlich ihrer touristischen Entwicklung, Vermarktungsstrategien und kulturellen Einzigartigkeit.
Die zentralen Themen sind Tourismusgeschichte, Geographie, Angebotsgestaltung, Preispolitik, Marketinginstrumente sowie die Rolle des Tourismus als wirtschaftlicher Faktor in alpinen Regionen.
Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der touristischen Erschließung und Vermarktung der beiden Alpenregionen aufzuzeigen und Strategien für eine nachhaltige Zukunft zu diskutieren.
Die Arbeit basiert auf umfangreicher Recherche, Dokumentation und vergleichender Analyse, ergänzt durch aktuelle Daten (Stand 2001/2002) und Fallbeispiele wie das Thunersee-Projekt.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Grundlagen, das touristische und kulturelle Angebot sowie die Marketingstrategien (Angebot, Preis, Kommunikation, Distribution) beider Regionen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Tourismusmarketing, Alpenraum, kulturelles Erbe, Sommertourismus, Regionalentwicklung und Standortwettbewerb.
Das Thunersee-Projekt dient als aktuelles Fallbeispiel, das zeigt, wie Regionen durch Vernetzung und ganzheitliche Konzepte ihre wirtschaftliche Wertschöpfung steigern können.
Erich von Däniken ist der Initiator des "Mystery Park" in Interlaken, welcher als wichtiger touristischer Impulsgeber für die Region betrachtet wird.
Das Berner Oberland war früh auf internationales Publikum (vor allem Engländer) ausgerichtet, während sich das Salzkammergut primär als Sommerfrische für den Adel und das Bürgertum entwickelte.
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