Masterarbeit, 2015
101 Seiten, Note: 4
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Struktur
1.4 Genderhinweis
2 GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSDEFINITIONEN
2.1 Smart Sports Gear
2.2 Ubiquitous Computing
2.3 Pervasive Computing
2.4 Smart Gear – Smart Things
2.5 Wearable Computing – Wearables
2.6 Zusammenfassung
3 EIGNUNGSFAKTOREN VON SPORTARTIKELN ALS SMART GEAR
3.1 Mobilität
3.1.1 Arten von Mobilität
3.1.2 Mobile Systeme
3.1.3 Die Mobilität von Mobilen Systemen
3.1.4 Zusammenfassung
3.2 Bedienung – Usability
3.2.1 Aufgabenangemessenheit
3.2.2 Selbstbeschreibungsfähigkeit
3.2.3 Steuerbarkeit
3.2.4 Erwartungskonformität
3.2.5 Fehlertoleranz
3.2.6 Individualisierbarkeit
3.2.7 Lernförderlichkeit
3.2.8 Beständigkeit und Fehlertoleranz
3.2.9 Verfügbarkeit
3.2.10 Interaktionsgestaltung
3.2.11 Interfacegestaltung
3.2.12 Zusammenfassung
3.3 Marketing und Markteinführung
3.3.1 Marketing-Analyse
3.3.2 Marketing-Konzept
3.3.3 Entwicklung von Produktneuheiten
3.3.4 Risiken bei der Entwicklung von Produktneuheiten
3.3.5 Entwicklungsprozess neuer Produkte
3.3.6 Zusammenfassung
3.4 Technische Herausforderungen
3.4.1 Die Energieversorgung
3.4.2 Das Lebenszyklus-Management von Smart Sports Gear
3.4.3 Die Identifizierung
3.4.4 Verbesserte und umfassende Kontexterfassung und -nutzung
3.4.5 Die Interaktionsschnittstellen
3.4.6 Datenverarbeitung bei extrem hohen Datenvolumen
3.4.7 Zusammenfassung
3.5 Wirtschaftliche Perspektiven – Das Geschäftsmodell
3.5.1 Kundensegmente – Customer Segments
3.5.2 Wertangebote – Value Propositions
3.5.3 Kanäle – Channels
3.5.4 Kundenbeziehungen – Customer Relationships
3.5.5 Einnahmequellen – Revenue Streams
3.5.6 Schlüsselressourcen – Key Resources
3.5.7 Schlüsselaktivitäten – Key Activities
3.5.8 Schlüsselpartnerschaften – Key Partnerships
3.5.9 Kostenstruktur – Cost Structure
3.5.10 Beispiele für „smarte“ Geschäftsmodellmuster
3.5.11 Zusammenfassung
4 EIGNUNGSANALYSE
4.1 Erfolgschancen bewerten
4.1.1 Kundenpotenzial
4.1.2 Kundennutzen
4.1.3 Konkurrenzvorteil
4.1.4 Kommunikation
4.1.5 Kosten
4.1.6 Kompetenz
4.1.7 Kapitalbedarf
4.1.8 Zusammenfassung
4.2 Rentabilität einschätzen
4.2.1 Deckungsbeitragsrechnung
4.2.2 Pay-off-Rechnung
4.2.3 Break-Even-Analyse
4.2.4 Zusammenfassung
4.3 Nutzwertanalyse
4.3.1 Konzeptionsphase
4.3.2 Bewertungsphase
4.3.3 Ergebnisphase
4.3.4 Zusammenfassung
5 FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Eignung von Sportartikeln als „Smart Sports Gear“ bestimmen. Ziel ist es, ein systematisches Bewertungsmodell zu entwickeln, das Sportartikelherstellern dabei hilft, die Erfolgsaussichten und die Rentabilität von innovativen, mit elektronischen Komponenten angereicherten Produkten fundiert einzuschätzen.
3.1 Mobilität
In dieser Arbeit ist der Begriff Mobilität von großer Bedeutung. In der Literatur gibt es eine Vielzahl an Definitionen und auch eine Veränderung der Bedeutung kann – im zeitlichen Kontext gesehen – festgestellt werden. Weiters ist zu erwähnen, dass die Definition von Mobilität sehr stark kontextabhängig ist. Ein Physiotherapeut versteht unter Mobilität etwas anderes als ein Autoverkäufer oder ein Informatiker. Mobilität kann von physischer Natur sein oder auch die entfernte Interaktion zwischen Individuen, die räumlich voneinander getrennt sind und dabei mobile Technologien zur Kommunikation nutzen, umfassen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Das bedeutet, man muss sich nicht zwingend von einem Ort zum anderen bewegen, um mobil zu sein. Deshalb ist es für diese Arbeit wichtig, sich mit dem Begriff der Mobilität auseinanderzusetzen. Vertiefend wird auf Mobile Systeme eingegangen. Das begründet auch die Auswahl der Autoren und Literatur. Relevante Autoren, die an dieser Stelle angeführt gehören, sind: Weilenmann (2003), Kakihara und Sorensen (2001/04), Cooper (2001), Roth (2005), Kristoffersen und Ljungberg (2000), Antoniac (2005), Luff und Heath (1998), Churchill und Wakeford (2001), Schräter (2003) und Cherwenka (2000).
Grundsätzlich kann eine Unterscheidung zwischen Mobilität (Mobility) und Bewegung (Movement) festgehalten werden. Die Bewegung bezeichnet eine physische Raumüberwindung eines Individuums oder Gegenstandes und Mobilität beschreibt eine Bewegung assoziiert mit sozialen Dimensionen und der gleichzeitigen Benutzung von mobilen Technologien.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSDEFINITIONEN: Hier werden zentrale Begriffe wie Smart Sports Gear, Ubiquitous Computing und Wearable Computing definiert und voneinander abgegrenzt.
3 EIGNUNGSFAKTOREN VON SPORTARTIKELN ALS SMART GEAR: Dieses Kapitel analysiert die wesentlichen Faktoren wie Mobilität, Bedienbarkeit, Marketing, technische Herausforderungen und wirtschaftliche Geschäftsmodelle für smarte Sportartikel.
4 EIGNUNGSANALYSE: Hier wird ein Bewertungsverfahren vorgestellt, um Erfolgschancen und Rentabilität von Produktideen mittels einer Nutzwertanalyse methodisch zu erfassen.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Trends im Bereich der mobilen Technologien und des Smart Sports Gear.
Smart Sports Gear, Mobilität, Usability, Pervasive Computing, Business Model Canvas, Nutzwertanalyse, Produktinnovation, Markteinführung, Rentabilität, Sensorik, Wearables, Mobile Systeme, Geschäftsmodell, Internet der Dinge, Kontexterfassung
Die Arbeit untersucht die Bedingungen und Erfolgskriterien, unter denen Sportartikel erfolgreich zu sogenannten „Smart Sports Gear“ weiterentwickelt werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Definition smarter Sportgeräte, den Anforderungen an die Usability, den technischen Herausforderungen der Hardwareintegration sowie der betriebswirtschaftlichen Analyse von Geschäftsmodellen.
Das Ziel ist die Identifikation von Eignungsfaktoren und die Erstellung eines Bewertungsrahmens, mit dem Unternehmen die Marktchancen und Wirtschaftlichkeit neuer, intelligenter Sportprodukte analysieren können.
Neben einer umfassenden Literaturrecherche wird eine Nutzwertanalyse eingesetzt, um verschiedene Produktalternativen anhand von definierten Kriterien objektiv vergleichbar zu machen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Eignungsfaktoren (Mobilität, Bedienbarkeit, Marketing, Technik, Geschäftsmodell) sowie die praktische Durchführung einer Eignungsanalyse.
Wichtige Begriffe sind Smart Sports Gear, Usability, Mobilität, Business Model Canvas und Nutzwertanalyse.
Mobilität ist ein entscheidender Faktor, da die Geräte in dynamischen Umgebungen verwendet werden und sowohl physische Anforderungen als auch die digitale Konnektivität des Nutzers berücksichtigen müssen.
Da die Integration von Sensorik und Software die Kernkompetenzen vieler Sportartikelhersteller übersteigt, ist ein fundiertes Geschäftsmodell essenziell, um einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen und die langfristige Rentabilität sicherzustellen.
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