Bachelorarbeit, 2017
89 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Methodik
3. Biologische Grundlagen
3.1 Proteine und Aminosäuren
3.1.1 Allgemein
3.1.2 Aufbau
3.1.3 Einteilung nach der Essenzialität
3.1.4 Proteinverdauung und Resorption
3.1.5 Proteinmetabolismus
3.1.6 Proteinbewertung
3.1.7 Proteinbedarf(sermittlung)
3.2 Physiologie der Muskulatur
3.3 Regulation der Muskelmasse
3.4 Messung der Muskelproteinsynthese
4. (Proteinbasierte) Nahrungsergänzungsmittel
4.1 Definition Nahrungsergänzungsmittel
4.2 Gründe für die Verwendung von Proteinpräparaten
4.3 Allgemeine Probleme der NEM
4.4 Proteinpräparate
4.4.1 BCAAs
4.4.2 Casein
4.4.3 EAAs
4.4.4 Hanfprotein
4.4.5 HMB
4.4.6 Reisprotein
4.4.7 Sojaprotein
4.4.8 Wheyprotein
4.4.9 Protein blends
4.5 Verwendung in der Praxis
4.5.1 Im Ausdauersport
4.5.2 Im Kraftsport
5. Gesundheitliche Aspekte des Konsums von Protein(präparaten)
5.1 Prävention von Sarkopenie im Alter
5.2 Gewichtsreduktion
5.3 Die Vorteile einer bedarfsgerechten und ausgewählten Proteinaufnahme
5.4 Potenzielle Probleme von Milchproteinen
5.5 Die protektive Wirkung von Soja(protein)
5.6 Das Methionin-Cystein Verhältnis
5.7 Verdauungsgeschwindigkeit
5.8 Süßstoffe im Proteinpulver
6. Fazit
Die Arbeit analysiert die Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport unter besonderer Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte, mit dem primären Ziel zu klären, inwieweit die zusätzliche Einnahme über die Nahrung hinaus wissenschaftlich sinnvoll und gesundheitlich vertretbar ist.
4.4.1 BCAAs
Die branched chain amino acids enthalten die drei verzweigtkettigen AS Leucin, Isoleucin und Valin. Sie werden im Verhältnis von 2:1:1, neuerdings auch bis zu 4:1:1 angeboten. Insbesondere Leucin scheint indirekt das Enzym mTORC1 zu stimulieren, das nach aktuellem Stand als wesentlicher Faktor die Muskelproteinsynthese initiiert (vgl. Hoppeler). BCAAs stehen im Kraftsport zu Zeiten einer Diät im Fokus. Dabei wird häufig vom sogenannten Muskelschutz gesprochen. Einen möglichen Hinweis auf die Wirksamkeit von BCAAs während der Kalorienrestriktion liefern Dudgeon, Kelley und Sheett (2016). Auch wenn die Rolle von Leucin in den letzteren Jahren hervorgehoben wurde, stimulieren BCAAs die MPS nicht in dem Maße wie ein (intaktes) Wheypräparat (vgl. Jackman, Witard, Philp, Wallis, Baar & Tipton, 2017).
Ein Grund hierfür ist, dass die essenziellen AS um Transportkanäle der Muskelzellen konkurrieren (vgl. Moberg, Apró, Ekblom, van Hall, Holmberg und Blomstrand, 2016; Wolfe). Dies führe dazu, dass Isoleucin und Valin, die isoliert keine Stimulierung der MPS auslösen, die Wirkung von Leucin hemmen. Louard, Barrett und Gelfand (1995) zeigten sogar, dass BCAAs die NBIL reduzieren können.
1. Einleitung: Beleuchtet die Geschichte des Kraftsports und die historische Bedeutung von Protein in der Sporternährung sowie die heutige Bedeutung der Supplementindustrie.
2. Methodik: Beschreibt das hermeneutische Vorgehen basierend auf einer fundierten Literaturrecherche in sportwissenschaftlichen und biologischen Fachdatenbanken.
3. Biologische Grundlagen: Erläutert die biochemischen Strukturen von Proteinen und Aminosäuren sowie die physiologischen Mechanismen der Muskelkontraktion und Proteinsynthese.
4. (Proteinbasierte) Nahrungsergänzungsmittel: Analysiert Definition, Einsatzgründe, Marktzusammenhänge und Wirkungsweisen verschiedener Proteinpräparate im sportlichen Kontext.
5. Gesundheitliche Aspekte des Konsums von Protein(präparaten): Diskutiert gesundheitliche Vor- und Nachteile, einschließlich pathologischer Risiken und der Auswirkungen auf Stoffwechselprozesse.
6. Fazit: Fasst zusammen, dass die Einnahme von Proteinpräparaten die Muskelproteinsynthese zwar stimulieren kann, die Wirksamkeit jedoch stark von der gesamten Proteinaufnahme abhängt und bei einer vollwertigen Basiskost oft weniger relevant ist.
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Die Arbeit untersucht kritisch die Verwendung von Proteinpräparaten im Kraftsport, wobei ein besonderer Fokus auf dem gesundheitlichen Nutzen und möglichen Risiken liegt.
Die zentralen Themen umfassen biologische Grundlagen der Proteinaufnahme, die Analyse verschiedener Proteinquellen, praktische Aspekte im Sport sowie gesundheitliche Auswirkungen einer proteinreichen Ernährung.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit die Verwendung von Proteinpräparaten im (Kraft)Sport aus gesundheitlicher Sicht zu bewerten ist und ob eine zusätzliche Supplementation sinnvoll sein kann.
Die Methodik ist rein hermeneutisch und basiert auf einer umfassenden Analyse aktueller Literatur, Studien, Meta-Studien und Fachbücher der Sportwissenschaft und Biologie.
Im Hauptteil werden der menschliche Proteinmetabolismus, die Physiologie der Muskulatur, die Definition und Probleme von Nahrungsergänzungsmitteln sowie die spezifische Wirksamkeit verschiedener Präparate wie BCAAs, Whey oder Soja detailliert diskutiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Muskelproteinsynthese, Anabolismus, Nahrungsergänzungsmittel, Proteinqualität und gesundheitliche Auswirkungen von Protein isolaten charakterisieren.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die gesamte über den Tag aufgenommene Proteinmenge eine größere Bedeutung hat als das exakte Timing oder die Verteilung der Gaben.
Die Arbeit rät eher zum Konsum vollwertiger Proteine, da bei der Verwendung isolierter Aminosäuren die Gefahr von Nährstoffimbalancen besteht und wichtige Begleitstoffe der natürlichen Nahrung fehlen.
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