Masterarbeit, 2017
100 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Die Persönlichkeit
2.2 Persönlichkeitstheorien- und Modelle
2.2.1 Big Five Modell
2.2.2 HEXACO-Modell
2.2.2.1 Endeavor-related vs. altruism/cooperation-related traits
2.3 Positive Intergruppenprozesse
2.3.1 Allophilie
2.3.2 Xenophilie
2.3.3 Persönlichkeitseigenschaften als Prädiktoren positiver Intergruppenprozesse
2.4 Homosexualität
2.4.1 Einstellungen gegenüber Homosexualität
2.4.2 Korrelate der Einstellungen gegenüber Homosexualität
2.5 Soziale Erwünschtheit
3. Hypothesen
3.1 Hypothese 1
3.2 Hypothese 2
3.3 Hypothese 3a/3b
3.4 Hypothese 4
3.5 Hypothese 5
3.6 Hypothese 6
4. Methode
4.1 Stichprobe
4.2 Versuchsdurchführung
4.3 Variablen und Messinstrumente
4.3.1 Unabhängige Variablen
4.3.2 Kontroll- und Moderatorvariablen
4.3.2.1 Prädiktoren homonegativer Einstellungen
4.3.2.2 Prädiktoren homopositiver Einstellungen
4.3.2.3 Soziale Erwünschtheit
4.3.3 Abhängige Variablen
5. Ergebnisse
5.1 Überprüfung der Voraussetzungen für die Datenanalyse
5.2 Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitseigenschaften und den Kriterien
5.3 Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitseigenschaften und den Kriterien unter Kontrolle von SDO, Identifikation und MTCP
5.4 Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitseigenschaften und den Kriterien unter Kontrolle von persönlichem Kontakt
5.5 Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitseigenschaften und den Kriterien unter Kontrolle von freundschaftlichen Beziehungen
5.6 Varianzaufklärung in den Kriterien
5.7 Einfluss eines Migrationshintergrundes
5.8 Überprüfung der sozialen Erwünschtheit
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung der Fragestellungen und der Ergebnisse
6.2 Interpretation der Ergebnisse
6.2.1 Die Bedeutung ausgeprägter Offenheit für Erfahrungen
6.2.2 Die Bedeutung ausgeprägter eXtraversion
6.2.3 Die Bedeutung ausgeprägter Gewissenhaftigkeit
6.2.4 Die Bedeutung ausgeprägter endeavor-related traits vs. ausgeprägter altruism/cooperation-related traits
6.2.5 Die Bedeutung eines Migrationshintergrundes
6.2.6 Die Bedeutung der sozialen Erwünschtheit
6.3 Kritische Reflexion und Vorschläge für methodische Veränderungen
6.4 Theoretische und praktische Implikationen
Die Arbeit untersucht, inwieweit individuelle Unterschiede in Persönlichkeitseigenschaften nach dem HEXACO-Modell positive Einstellungen und die Kontaktbereitschaft von heterosexuellen Frauen gegenüber homosexuellen Frauen vorhersagen können.
Die Persönlichkeit
In der Literatur existieren viele Definitionen des Konstruktes der menschlichen Persönlichkeit. Beispielsweise definieren Gerrig und Zimbardo (2008) die Persönlichkeit als eine komplexe Menge von einzigartigen psychischen Eigenschaften, welche die für ein Individuum charakteristischen Verhaltensmuster in verschiedenen Situationen und über einen längeren Zeitraum hinweg beeinflussen. Die Persönlichkeit eines Menschen kann also als eine relativ stabile Gesamtheit von Mustern des Erlebens, Verhaltens und Denkens, durch die sich Individuen voneinander unterscheiden, verstanden werden.
Merkmale der Persönlichkeit können sowohl durch stabile Eigenschaften (traits) als auch durch momentane Zustände (states) gekennzeichnet sein. Traits werden definiert als überdauernde Merkmale, die ein Individuum prädisponieren, sich über verschiedene Situationen hinweg konsistent zu verhalten (Gerrig & Zimbardo, 2008). Somit liegen die wesentlichen Funktionen von Eigenschaften zum einen in der Beschreibung von Personen und zum anderen in der Vorhersage ihrer Verhaltensweisen in bestimmten Situationen (Rauthmann, 2015). States hingegen werden als zeitlich wechselhafte und situationsspezifische Befindlichkeiten einer Person aufgefasst (Schmitt, 2014).
1. Einleitung: Hier wird das Thema der Untersuchung in den Kontext der psychologischen Forschung zu positiven Intergruppenprozessen gestellt und die Zielsetzung der Arbeit erläutert.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Konstrukte wie Persönlichkeit, das HEXACO-Modell, positive Intergruppenprozesse, Einstellungen zu Homosexualität und soziale Erwünschtheit.
3. Hypothesen: Basierend auf den theoretischen Grundlagen werden spezifische Hypothesen für die empirische Untersuchung formuliert.
4. Methode: Dieser Abschnitt beschreibt die Stichprobe, das Vorgehen bei der Datenerhebung sowie die verwendeten Messinstrumente zur Erfassung der Variablen.
5. Ergebnisse: Hier werden die statistischen Analysen und deren Ergebnisse bezüglich der aufgestellten Hypothesen unter Kontrolle verschiedener Variablen dargestellt.
6. Diskussion: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, interpretiert diese im Kontext der aktuellen Literatur und diskutiert methodische Grenzen sowie Implikationen für zukünftige Forschungen.
positive Intergruppenprozesse, Einstellungen zu Homosexualität, Persönlichkeit, Intergruppenkontakt, HEXACO-Modell, Allophilie, Xenophilie, soziale Erwünschtheit, Endeavor-related traits, Altruism/cooperation-related traits, Homonegativität, Homopositivität, eXtraversion, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitseigenschaften und der Einstellung heterosexueller Frauen gegenüber homosexuellen Frauen.
Die zentralen Themen sind Persönlichkeitspsychologie (HEXACO-Modell), positive Intergruppenbeziehungen sowie Einstellungen zu Homosexualität und deren Determinanten.
Ziel ist es zu prüfen, ob individuelle Unterschiede in der Ausprägung bestimmter Persönlichkeitseigenschaften positive Einstellungen und Kontaktbereitschaft gegenüber homosexuellen Frauen vorhersagen können.
Es handelt sich um eine quantitative Online-Fragebogenstudie, die mit Korrelations- und Regressionsanalysen (inklusive Moderationsanalysen) ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Formulierung von Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens, die Darstellung der statistischen Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion.
Wichtige Begriffe sind insbesondere das HEXACO-Modell, positive Intergruppenprozesse, Einstellungen gegenüber Homosexualität und die Persönlichkeitseigenschaften eXtraversion sowie Offenheit für Erfahrungen.
Der Migrationshintergrund wurde als potenzielle Moderatorvariable untersucht, um zu prüfen, ob er den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Einstellungen zu Homosexualität beeinflusst.
Das HEXACO-Modell dient als theoretischer Rahmen, um die Persönlichkeit in sechs grundlegende Eigenschaften zu unterteilen, deren Vorhersagekraft für positive Intergruppenbeziehungen getestet wird.
Diese Kategorisierung gruppiert die sechs HEXACO-Faktoren in zwei übergeordnete Kategorien, um deren unterschiedliche Vorhersagestärken für positive Intergruppenprozesse zu differenzieren.
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