Diplomarbeit, 2004
52 Seiten, Note: 1,5
Einleitung Prozesse, Strukturen und Personal, Neue Konzepte – und dann ?
1. Prinzipien des NPM
2. Ziele des NSM
2.1. Entwicklung der Verwaltungsreform und des NSM
2.2. Praktisches Beispiel
3. Prozessorientierte Organisation
4. Produkte als Informationsträger
5. Umsetzungsschwierigkeiten
6. Antworten auf die Frage, welche Gründe als ausschlaggebend betrachtet werden, dass bisherige Reformprojekte nicht den gewünschten Erfolg verbuchen konnten
7. Das Modell der kommunalen Geschäftstelle für Verwaltungsvereinfachung ( KGSt )
8. Definition Geschäftprozesse
9. Von der Funktions- zur Prozessorientierung
9.1. Gegenstand und Ziel der prozessorientierten Organisation
9.2. Sechs Thesen zur Prozessorientierung
9.3. Von der prozessorientierten Reorganisation zum kontinuierlichen Prozessmanagement
9.4. Gegenüberstellung des KPM und des BPR
10. Potentiale der Ausschöpfung ( 2 Beispiele )
11. Organisatorische Gestaltung aus Kundensicht
12. Das Projekt „Geschäftprozessoptimierung in den Servicebereichen
13. Mitarbeiterbeteiligungen als wichtigster Aspekt
13.1. - Die aktuelle Entwicklung und ihre Gründe
13.2. - Strategien und Instrumente der Mitarbeiterbeteiligung
13.3. - Mitarbeiterbeteiligung: Grenzen und Schwierigkeiten
13.4. - Ausblick
14. Glossar
Die Diplomarbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung von Verwaltungsreformen durch Konzepte wie das "New Public Management" (NPM). Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, warum bisherige Reformansätze häufig nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnten und welche Rolle dabei die Prozessorientierung, organisatorische Strukturen sowie die aktive Einbindung des Personals spielen.
1. Prinzipien des NPM
- Steuern statt Rudern Leistungen sind zu gewährleisten und zu kontrollieren, nicht alles ist selbst zu machen
- Resultate statt Regeln Orientierung an Ergebnissen und Kosten statt Fixierung auf Verfahren und Regeln
- Eigenverantwortlichkeit statt Hierarchie Klare Zuweisung und ungeteilte Verantwortung für die Ressourcen
- Wettbewerb statt Monopol Ermittlung von Kosten und Qualifikation öffentlicher Leistungen im Vergleich zu anderen Anbietern
- Motivation statt Alimentation Neubestimmung der „Ressource Personal“, die weit über die Änderung des Dienstrechts hinaus geht
1. Prinzipien des NPM: Vorstellung der grundlegenden Steuerungsprinzipien wie "Steuern statt Rudern" und Ergebnisorientierung.
2. Ziele des NSM: Darstellung der Ziele der Verwaltungsreform mit Fokus auf Leistung, Kostenreduktion und Bürgerorientierung.
3. Prozessorientierte Organisation: Definition der prozessorientierten Betrachtungsweise von Verwaltungsvorgängen.
4. Produkte als Informationsträger: Erläuterung der Bedeutung von Produkten für die organisatorische Neuausrichtung.
5. Umsetzungsschwierigkeiten: Analyse von Hindernissen, insbesondere fehlender Mitarbeiterbeteiligung und starren Führungsstrukturen.
6. Antworten auf die Frage, welche Gründe als ausschlaggebend betrachtet werden, dass bisherige Reformprojekte nicht den gewünschten Erfolg verbuchen konnten: Auflistung der Erfolgshemmnisse aus Sicht der Mitarbeiter, der Führung und der Organisation.
7. Das Modell der kommunalen Geschäftstelle für Verwaltungsvereinfachung ( KGSt ): Überblick über die koordinierende Rolle der KGSt bei der deutschen Verwaltungsreform.
8. Definition Geschäftprozesse: Wissenschaftliche Einordnung und Definition betrieblicher Geschäftsprozesse.
9. Von der Funktions- zur Prozessorientierung: Analyse des Wandels von funktionalen zu prozessorientierten Strukturen in Organisationen.
10. Potentiale der Ausschöpfung ( 2 Beispiele ): Betrachtung des Humanpotentials und des technologischen Potenzials im Kontext der Verwaltung.
11. Organisatorische Gestaltung aus Kundensicht: Untersuchung von Möglichkeiten zur kundenorientierten Koordination in der Verwaltung.
12. Das Projekt „Geschäftprozessoptimierung in den Servicebereichen“: Praxisbeispiel zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Projektmanagement.
13. Mitarbeiterbeteiligungen als wichtigster Aspekt: Vertiefte Auseinandersetzung mit der Einbindung des Personals als kritischer Erfolgsfaktor.
14. Glossar: Begriffsdefinitionen zu zentralen Fachbegriffen der Arbeit.
New Public Management, Verwaltungsreform, Prozessorientierung, Geschäftsprozessoptimierung, KPM, BPR, Mitarbeiterbeteiligung, Kundenorientierung, Organisationsgestaltung, Empowerment, Budgetierung, Controlling, Verwaltungsmodernisierung, Change Management, Personalführung
Die Arbeit analysiert die Konzepte des New Public Management zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung sowie die notwendigen Veränderungen in Prozessen, Strukturen und beim Personal.
Im Zentrum stehen die Prozessorientierung, die Umsetzung von Reforminstrumenten, der Vergleich verschiedener Optimierungsansätze und die Rolle des Faktors Mensch bei Modernisierungsvorhaben.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie öffentliche Verwaltungen durch neue Steuerungsmodelle effizienter und kundenorientierter werden können und warum die Einbeziehung der Mitarbeiter dabei entscheidend ist.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit Management-Konzepten, gestützt durch Literaturanalysen, die um praktische Beispiele und Projekterfahrungen ergänzt wird.
Der Hauptteil behandelt die Prinzipien des NPM, die Definition von Geschäftsprozessen, den Wandel zur Prozessorientierung sowie die spezifischen Anforderungen an die Personalbeteiligung bei Reformen.
Die wichtigsten Begriffe sind New Public Management, Prozessoptimierung, Mitarbeiterbeteiligung, Verwaltungsmodernisierung und Empowerment.
Während das BPR auf radikale Umgestaltungen ganzer Unternehmensprozesse abzielt (Top-down), fokussiert sich das KPM auf eine kontinuierliche, inkrementelle Verbesserung unter Einbeziehung aller Mitarbeiter (Bottom-up).
Häufige Gründe sind mangelnde Einbeziehung der Mitarbeiter, Angst vor Machtverlust bei Führungskräften, unklare Projektstrukturen und das Unterschätzen der zeitlichen Komponente.
Sie ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, da nur durch die aktive Identifikation und Mitwirkung der Mitarbeiter die notwendigen Umdenkprozesse stattfinden und Widerstände abgebaut werden können.
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