Bachelorarbeit, 2017
90 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Entwicklungsgeschichte der Ernährung des Menschen
3 Vegetarismus und Veganismus
3.1 Vegetarismus
3.2 Kurze Entwicklungsgeschichte des Vegetarismus
3.3 Vegetarismus, Veganismus und die Gesundheit des Menschen
4 Ausgewählte Nährstoffe im Kontext veganer Ernährung im Sport: Bedeutung und Bedarfsdeckung
4.1 Hauptnährstoffe
4.2 Mineralstoffe
4.3 Vitamine
4.4 Vitaminoide
4.5 Sekundäre Pflanzenstoffe
5 Pflanzliche Ernährung im Sport
5.1 Aktuelle Studienlage
5.2 Der gesunde Athlet als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit
5.3 Nitratreiche Lebensmittel in der veganen Ernährung zur Leistungssteigerung
5.4 Die Herzgesundheit von Leistungssportlern und mögliche Effekte einer veganen Ernährung
5.5 Ernährungsempfehlungen für vegane Leistungssportler
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit analysiert den aktuellen Stand der Wissenschaft zur veganen Ernährung im Leistungssport, mit dem Ziel, mögliche Problematiken in der Nährstoffversorgung zu identifizieren und Empfehlungen für Athleten abzuleiten.
4.1 Hauptnährstoffe
Die Kohlenhydrate spielten in der Ernährung des Menschen von allen Nährstoffen schon immer die wichtigste Rolle (vgl. Leitzmann und Elmadfa, S. 181). Auch im Sport spielen Kohlenhydrate eine herausragende Rolle, hier insbesondere im Ausdauer- und Spielsport (vgl. Weineck, 2007, S. 982). Bei gesteigerter Belastungsintensität erfolgt eine Erhöhung der Kohlenhydratverbrennung und eine Abnahme der Fettverbrennung (vgl. ebd.). Bei sehr hoher Belastung werden nur noch die Kohlenhydrate verwendet (vgl. Jacobs, 1988, S. 23).
Kohlenhydrate kommen in Form von Strukturelementen oder Energielieferanten hauptsächlich in Pflanzenform vor und werden z.B. in Samen oder Knollen gespeichert (vgl. Leitzmann und Elmadfa, S. 182). Einzig die Leber oder die Muskeln verfügen über Kohlenhydratspeicher in Form von Glykogen, die allerdings im Vergleich zu Pflanzen klein sind (vgl. ebd.). Die Füllung dieser Speicher besitzt im sportlichen Kontext eine überaus wichtige Rolle. So korreliert z.B. die Ausdauerleistungsfähigkeit in Spielsportarten direkt mit der Höhe der intramuskulären Energiespeicher (vgl. Helgerud et al., 2001) und Spieler mit erhöhten Glykogenspeichern legen eine größere Strecke während des Spiels zurück, insbesondere in der 2. Halbzeit (vgl. Helgerud; Hoff et al., 2006, S. 117). Außerdem ermöglicht nur eine kohlenhydratreiche Ernährung eine Auffüllung der Glykogenspeicher über Nacht (vgl. Costill et al., 1971, S. 834).
Der Kohlenhydratanteil sollte dabei in einem Bereich von 70% der Kalorienaufnahme liegen (vgl. Weineck, S. 983). Trotz dieser Erkenntnisse liegt der Kohlenhydratanteil bei vielen Sportlern höchsten Niveaus zu niedrig, um eine optimale Leistung zu erzielen. Jacobs et al. (1982) konnten zeigen, dass Fußballer meist nur 50% ihrer Kalorien über Kohlenhydrate aufnehmen. Dies hat zur Folge, dass es im Zuge eines umfangreichen Trainings, schweren Spiels oder einem Turnier zu Leistungsverlusten kommt. Der Körper benutzt Kohlenhydrate nach der Verdauung und zur Absorption, also zur Energiegewinnung.
1 Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet die wachsende Bedeutung und die wissenschaftliche Studienlage zur veganen Ernährung im Kontext von Leistungssport.
2 Entwicklungsgeschichte der Ernährung des Menschen: Das Kapitel erläutert die evolutionären Grundlagen der menschlichen Ernährung und warum eine pflanzenbasierte Kost eine lange Tradition hat.
3 Vegetarismus und Veganismus: Es wird die Geschichte und Definition alternativer Ernährungsformen sowie deren gesundheitliche Bedeutung für den Menschen dargelegt.
4 Ausgewählte Nährstoffe im Kontext veganer Ernährung im Sport: Bedeutung und Bedarfsdeckung: Eine detaillierte Analyse der Versorgung mit Makronährstoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen bei veganen Athleten.
5 Pflanzliche Ernährung im Sport: Hier werden aktuelle Studien zur Leistungsfähigkeit, Immunsystem und Herzgesundheit besprochen sowie konkrete Ernährungsempfehlungen gegeben.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit stellt fest, dass vegane Ernährung im Sport wissenschaftlich noch zu wenig untersucht ist, aber bei korrekter Planung keine Leistungsnachteile befürchten lässt.
Vegane Ernährung, Leistungssport, Nährstoffversorgung, Kohlenhydrate, Proteinbedarf, Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Leistungsfähigkeit, Regeneration, Immunsystem, Supplementierung, Whole Food Plant Based, Vollwertkost, Mikronährstoffe.
Die Arbeit untersucht, ob und wie eine vegane Ernährungsweise mit den hohen Anforderungen des Leistungssports vereinbar ist und welche Nährstoffe dabei besonders kritisch betrachtet werden müssen.
Die zentralen Themen sind die Nährstoffdeckung (Makro- und Mikronährstoffe), die Bedeutung sekundärer Pflanzenstoffe und der aktuelle Stand der Sportwissenschaft bezüglich veganer Ernährung.
Das Ziel ist es, auf Basis der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur herauszufinden, ob vegane Leistungssportler einem erhöhten Risiko für Nährstoffmängel unterliegen und wie ihre Ernährung optimal gestaltet werden kann.
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit, die bisher verfügbare Erkenntnisse, Studien und Literatur zusammenfasst und analysiert.
Der Hauptteil behandelt die Bedeutung von Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten, Mineralstoffen und Vitaminen im Kontext veganer Ernährung sowie spezifische Fragestellungen zu Entzündungen, Schlaf und Leistungssteigerung durch Nitrat.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören vegane Ernährung, Leistungssport, Mikronährstoffe, Leistungsfähigkeit und Nährstoffdeckung.
Vitamin B12 ist laut der Analyse das kritischste Vitamin für Veganer und muss in jedem Fall supplementiert oder durch angereicherte Produkte sichergestellt werden.
Ja, bei ausreichender Kalorienzufuhr und einer klugen Kombination pflanzlicher Lebensmittel ist die Deckung des Proteinbedarfs problemlos möglich, auch wenn der "Protein-Kombinations-Mythos" wissenschaftlich relativiert wird.
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