Bachelorarbeit, 2016
93 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Arbeit analysiert die Faktoren, die eine positive Einstellung einer Regellehrkraft zur integrativen Zusammenarbeit mit einer Speziallehrkraft im Kanton Bern beeinflussen. Ziel ist es, das Verständnis für die Herausforderungen und Chancen der Inklusion im schulischen Kontext zu vertiefen.
Die Einleitung führt in das Thema der Inklusion und Integration im Schweizer Bildungssystem ein und präsentiert den aktuellen Stand im Kanton Bern. Anschließend werden die Konzepte der subjektiven Theorien und Einstellungen von Lehrkräften im Hinblick auf integrative Zusammenarbeit untersucht.
Die Kapitel zur integrativen Zusammenarbeit analysieren die Bedeutung, die Herausforderungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Regellehrkräften und Speziallehrkräften im Kontext der Inklusion.
Die qualitative Einzelfallforschung zeigt die Methoden der Datenerhebung und -auswertung auf, welche zur Beantwortung der Forschungsfrage eingesetzt wurden. Die Hypothesen zu wichtigen Einflussfaktoren auf die Einstellung von Regellehrkräften gegenüber integrativer Zusammenarbeit werden in den darauffolgenden Kapiteln diskutiert.
Die Diskussion fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und präsentiert die wichtigsten Schlussfolgerungen und Erkenntnisse.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Inklusion, Integration, integrative Zusammenarbeit, subjektive Theorien, Einstellungen von Lehrkräften, Professionalisierungsentwicklung und dem Kanton Bern. Weitere Schlüsselbegriffe sind Heterogenität, Speziallehrkraft, Regellehrkraft und Schulische Heilpädagogik.
Bei der Separation werden Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf in Sonderschulen unterrichtet. Inklusion bedeutet, dass alle Kinder, unabhängig von ihren Voraussetzungen, gemeinsam in der Regelschule lernen.
Die integrative Zusammenarbeit zwischen Regellehrkräften und Speziallehrkräften (Heilpädagogen) gilt als Schlüssel zum Erfolg, um der zunehmenden Heterogenität in den Klassen gerecht zu werden.
Es handelt sich um persönliche Überzeugungen und Einstellungen einer Lehrkraft, die ihr Handeln im Unterricht und ihre Einstellung gegenüber neuen Modellen wie der Inklusion maßgeblich beeinflussen.
Wichtige Faktoren sind die Akzeptanz des Berufsauftrags, eine schulinterne Ausrichtung auf Zusammenarbeit und die Erkenntnis, dass Kooperation zur eigenen Professionalisierung beiträgt.
Ein Zusammenschluss von Lehrkräften, die gemeinsam didaktische Konzepte entwickeln, sich gegenseitig unterstützen und die emotionale Weiterentwicklung des Berufs vorantreiben.
Seit den 90er Jahren entwickelt sich das System im Kanton Bern stetig in Richtung Integration, wobei Regelschulen vermehrt Unterstützung durch Speziallehrkräfte erhalten.
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