Diplomarbeit, 2016
53 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
2. Thematische Grundlagen
2.1 Drop Shipping
2.1.1 Konsignation und Kommissionsgeschäfte
2.2 Stationärer Handel
2.3 Online-Handel
3. Der Online-Vertrieb und seine Logistik
3.1 Entwicklung des online Vertriebs
3.1.1 Vertriebsformen im Onlinehandel
3.1.2 Business-to-Business
3.1.3 Business-to-Consumer
3.2 Logistische Prozesse und Systeme
3.2.1 Beschaffung
3.2.2 Distribution
3.2.3 Auftragsabwicklung
3.3 Drop Shipping im Onlinehandel
4. Der stationäre Vertrieb und die logistischen Prozesse
4.1 Marktbetrachtung des Handels im stationären Vertrieb
4.2 Supply Chain Management in einem Handelsunternehmen
4.3 Vor- und Nachteile aus der Sicht des Konsumenten
4.4 Vor- und Nachteile aus der Sicht des Handels
4.5 Customer Relationship Management
5. Vernetzung des stationären und des online Handel
5.1 Bedeutung von Absatzkanalstrukturen
5.2 Drop Shipping zur Versorgung des stationären Handels
6. Die Zukunft im Handel
6.1 Die Positionierung des stationären und online Vertriebs
6.2 Die Bedeutung der Logistik
6.3 Strategische Ansätze
6.4 Beziehungen Lieferant , Handel , Kunden
7. Fazit
Diese Arbeit untersucht, wie der Prozess des Drop Shipping (Streckengeschäft) als Instrument dienen kann, um den stationären Handel mit dem Online-Vertrieb zu verknüpfen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Handelsunternehmen durch diese Form der Warenversorgung ihre Effizienz steigern, Kunden zurück in den stationären Handel führen und die Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Handel optimieren können.
3.3 Drop Shipping im Onlinehandel
Das Drop Shipping ist kein neuer Begriff im Handel, sondern es heißt übersetzt Streckengeschäft oder Streckenhandel und existiert schon einige Jahre in den ein oder anderen Branchen des Handels, wie bspw. im Möbelhandel, wo Kunden ihre Möbel im Möbelhaus aussuchen und bezahlen und diese dann über eine Spedition direkt vom Hersteller der Möbel geliefert bekommen. In den letzten Jahren hat sich diese Geschäftsform des Handels auch im Onlinehandel eingefunden, wo vor allem Start-Up-Unternehmen hier die Möglichkeit erhalten, erste Schritte zu gehen. Die Gründe für den Eintritt in den Onlinehandel sind, das kein großes Kapital in die Hand genommen werden muss und auch kein großes Risiko besteht und so erste Erfahrungen gesammelt werden können.
Der Unterschied zum klassischen Onlinehandel besteht darin, dass man beim Drop Shipping keinen Kontakt mehr zu der im Onlineshop angebotenen Ware hat. Als Betreiber eines Onlineshops, stellt man nur noch sein angebotenes Sortiment in den Onlineshop diese Waren bleiben aber physisch noch beim Lieferanten. Nachdem erst der Kunde die Waren bestellt und bezahlt hat, versendet der Großhändler, Hersteller oder Lieferant direkt an den Kunden aus. Der Händler, der den Onlineshop betreibt, ist wie ein Vermittler anzusehen, der die Bestellung seines Kunden an den Großhändler oder Hersteller weiterleitet und diesen beauftragt, dem Kunden die Ware zu senden, entweder in neutraler Form, also in einer neutralen Verpackung oder in einer unternehmenseigenen Verpackung des Auftraggebers (dessen Händler, der den Onlineshop betreibt).
1. Einleitung: Beschreibt die Bedrohung des stationären Handels durch den E-Commerce und stellt die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit vor, Drop Shipping als Verbindungslösung zu evaluieren.
2. Thematische Grundlagen: Erläutert die Begrifflichkeiten Drop Shipping, Konsignations- und Kommissionsgeschäfte sowie die Definitionen von stationärem Handel und Online-Handel.
3. Der Online-Vertrieb und seine Logistik: Analysiert die Entwicklung des E-Commerce, verschiedene Vertriebsformen (B2B, B2C), logistische Prozesse wie Beschaffung und Auftragsabwicklung sowie die praktische Anwendung von Drop Shipping.
4. Der stationäre Vertrieb und die logistischen Prozesse: Beleuchtet die Marktsituation des stationären Handels, SCM-Konzepte, Konsumentenbedürfnisse sowie die Relevanz des Customer Relationship Managements (CRM).
5. Vernetzung des stationären und des online Handel: Diskutiert die Bedeutung von Multi-Channel-Strukturen und zeigt an Fallbeispielen auf, wie Drop Shipping zur Versorgung des stationären Handels beitragen kann.
6. Die Zukunft im Handel: Skizziert zukünftige strategische Ansätze, die Notwendigkeit der technologischen Aufrüstung sowie die veränderten Beziehungen zwischen Lieferanten, Handel und Kunden.
7. Fazit: Fasst zusammen, dass die Digitalisierung des stationären Handels in Kooperation mit dem Online-Vertrieb essenziell für dessen Überleben ist.
Drop Shipping, Streckengeschäft, stationärer Handel, Online-Handel, E-Commerce, Supply Chain Management, Multi-Channel-Handel, Cross-Channel-Management, Kundenzufriedenheit, Logistik, Beschaffung, Vertrieb, Konsignationsgeschäft, Kommissionsgeschäft, No-Line-Handel
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, den stationären Handel durch moderne Logistikkonzepte, insbesondere Drop Shipping, mit dem Online-Vertrieb zu verknüpfen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Zentrale Themen sind die E-Commerce-Entwicklung, logistische Basisprozesse, Multi-Channel-Strategien und die Optimierung der Kundenbeziehung im stationären Einzelhandel.
Das Ziel ist es darzulegen, wie stationäre und Online-Vertriebskanäle mittels Drop Shipping kooperieren können, um den Nutzen für Kunden zu erhöhen und die Attraktivität des stationären Handels zu sichern.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und durch Praxisbeispiele (z.B. AL-KO Group, Also GmbH) sowie Branchenstudien (PwC, Handelsverband) untermauert wird.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen des Drop Shipping, logistische Prozesse im E-Commerce, die Marktbetrachtung des stationären Handels und die strategische Vernetzung von Kanälen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Drop Shipping, Multi-Channel, stationärer Handel, Supply Chain Management und Kundenzentrierung charakterisieren.
Die physische Abwicklung umfasst reale Prozesse wie Montage oder Verpackung, während die dispositive Abwicklung die Planung, Steuerung und Beschaffung der notwendigen Komponenten umfasst.
Die Also GmbH dient als Praxisbeispiel für eine gelungene Integration von Drop Shipping-Dienstleistungen, bei der Händlern ermöglicht wird, ein breites Sortiment ohne eigene Lagerhaltung anzubieten.
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