Masterarbeit, 2017
73 Seiten, Note: 1,3
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die Masterarbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen der Finanzierung von Umweltschutzprojekten in Krankenhäusern unter Zuhilfenahme staatlicher Förderprogramme aus der Perspektive des EU-Beihilferechts.
Die Einleitung liefert eine Einführung in die Thematik und die Forschungsfrage der Masterarbeit. Sie beleuchtet die Bedeutung von Umweltschutz in Krankenhäusern sowie die Herausforderungen der Finanzierung von Umweltschutzprojekten.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung in Deutschland. Hier werden wichtige Gesetze wie das Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG), das Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) und die Krankenhausstrukturfonds-Verordnung (KHSFV) analysiert.
Das dritte Kapitel erläutert die behilferechtlichen Rahmenbedingungen, die für die staatliche Förderung von Umweltschutzprojekten in Krankenhäusern relevant sind.
Kapitel vier stellt die Notwendigkeit von Umweltschutz in Krankenhäusern heraus und zeigt Beispiele für Umweltschutzprojekte auf.
Kapitel fünf befasst sich mit den verschiedenen staatlichen Förderprogrammen, die die Finanzierung von Umweltschutzprojekten in Krankenhäusern unterstützen.
Im sechsten Kapitel erfolgt die behilferechtliche Beurteilung der staatlichen Förderung von Umweltschutzprojekten. Es werden die Voraussetzungen für eine Beihilfebefreiung nach der AGVO sowie für eine Beihilfegenehmigung nach Art. 107 Abs. 3 lit. b) AEUV untersucht.
Krankenhausfinanzierung, Umweltschutz, staatliche Förderung, EU-Beihilferecht, Gruppenfreistellungsverordnung, Beihilfebefreiung, Beihilfegenehmigung, Krankenhausstrukturfonds-Verordnung, Krankenhausentgeltgesetz, Krankenhausfinanzierungsgesetz.
Neben Eigenmitteln kommen staatliche Förderprogramme wie das Bundesprogramm "Energieeffizienz" oder KfW-Kredite in Betracht, da die gesetzliche Krankenhausfinanzierung oft nicht ausreicht.
Staatliche Förderungen können als wettbewerbsverzerrende Beihilfen gelten. Es muss geprüft werden, ob sie unter Freistellungsverordnungen wie die AGVO fallen.
Krankenkassen übernehmen die laufenden Betriebskosten, während die Bundesländer für die Investitionskosten (z.B. Gebäude, Großgeräte) zuständig sind.
Besonders wichtig sind innovative Energieversorgungskonzepte zur Kostensenkung, Abfallentsorgung und die Reduzierung von Medikamentenrückständen im Abwasser.
Die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) regelt Ausnahmen, unter denen staatliche Beihilfen ohne vorherige Genehmigung der EU-Kommission zulässig sind.
Die Arbeit untersucht, inwieweit ökologische Maßnahmen im Rahmen des Versorgungsauftrags der Krankenhäuser beihilferechtlich als solche Leistungen eingestuft werden können.
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